Schon seit langem habe ich mich auf unsere Doppel-Ausstellung in der Galerie „SPEKTRUM“ in Leverkusen gefreut. Zusammen mit Anja Yuva hatte ich die große Freude und das Vergnügen, 31 meiner Zeichnungen und Bilder zu dem gemeinsamen Thema „Rhythmus und Bewegung“ präsentieren zu dürfen.
Anja, die ich schon seit ungefähr 12 Jahren kenne, zeigte 32 Acryl-Bilder assoziativ als Bewegung in der Natur, teilweise märchenhaft verspielt, aber auch mit skurrilen Motiven und surrealistischen Ansichten.
Und ich präsentierte, ganz klar, „Szenische Zeichnungen und Malerei aus Blues und Jazz“, die Einblicke in meine Ansichten von mehr oder weniger figürlich dargestellten Charakteren und persönlich visualisierter Musik gewähren.
Wobei mein persönlicher Eindruck immer nur ein ganz kleiner Teil der Wahrheit ist. Keine Frage.
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Manchmal hat man Glück und das Hängen einer Ausstellung geht schneller als gedacht. Aber manchmal dauert es auch länger als gedacht.
Denn spätestens seit Loriot weiß fast jeder, dass Bilderaufhängen so mancherlei Unvorhergesehenes und Überraschendes nach sich ziehen kann.
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„Blau des Himmels“, so heißt eines der faszinierenden Gedichte des expressionistischen Dichters Georg Heym, die die Ratinger Band „Schwarzbrenner“ vertont hat.
In ein wunderbares Blau ist auch die Bühne getaucht, auf der die Band in der letzten Woche in Vlotho ihre spezielle, ganz eigene Musik, die geradezu perfekt um Heyms textliche Aussagen kreist, vorgetragen hat.
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„Never too old to rock“, so habe ich diese Zeichnung von Bernd, Klaus und Volker betitelt.
Denn diese drei gut gelaunten Herren, die einerseits im „gesetzten“ Alter zwischen 62 und 70 Jahre sind, zeigen andererseits ganz wunderbar, daß, wenn man älter wird, nicht unbedingt älter sein muss.
Störrisch authentisch und dabei froh, lässig, selbstbewusst und sehr präsent zeigen sie unübersehbar, dass ein „Altes Eisen“  nicht unbedingt rosten muss, sondern durchaus  auch blinken kann.
Zum Glück!
Alle drei sind Mitglieder des Vereins „Rock Freaks e.V.“, der vor einigen Jahren gegründet wurde, um regelmäßig Konzerte und Festivals aus den Bereichen Psych, Stoner und Blues zu veranstalten. Aus reichhaltiger, eigener Erfahrung kann ich bestätigen, dass es kein Fehler ist, dort mitzurocken! (mehr …)

Wer freut sich nicht über Einladungen? Ich glaube, jedem gefällt es, eingeladen zu werden – sei es zu einer Party, einem Event, einem feinen Essen oder ins Kino. Da bin ich natürlich keine Ausnahme. So war es für mich eine große Freude und Ehre, als ich im letzten Jahr von Ralf Schmidt vom Kulturförderkreis K-8 in Köln die Einladung erhielt, bei dem großen Event „Art and History – 50 years of Deep Purple“ mitwirken zu dürfen.
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DorishalbAus dem Jahre 1956 stammt das s/w Foto, welches mir als Vorlage für diese Portrait-Zeichnung diente.
Doris, so heißt dieses niedliche, kleine Mädchen mit dem eindrucksvollen Lockenkopf, war damals fünf Jahre alt. Sie trägt ein feines helles Strickkleidchen mit weißem Kragen und Schleife, so wie man es in der Mitte des letzten Jahrhunderts zu besonderen Gelegenheiten trug.
So eine besondere Gelegenheit war zum Beispiel der Weg zu einem professionellen Fotografen, um ein fachmännisches Foto anfertigen zu lassen. Das machte man nämlich nur recht selten.
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BarbarahalbAuf dem alten, sepiafarbenen Foto, das mir Barbara als Vorlage für dieses Portrait gab, steht das genaue Datum, nämlich der 20.09.1954. Barbara war damals knapp fünf Jahre alt.
Ja, so sahen Mitte des vorigen Jahrhunderts die kleinen Mädchen aus.  Sie trugen niedliche Schleifen oder Spangen im Haar, von der Mutter kunstvoll selbst gestrickte, bunte Norweger-Pullover und dazu hübsche Faltenröckchen und Kniestrümpfe.
Spielsachen waren damals Mangelware. Nur selten wurde etwas Neues gekauft, denn das Geld brauchte eine Familie für ganz andere Dinge.
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