Jürgen Kordes, Kurator der Schmetterlingssammlung, präsentiert seine ungewöhnlichsten Falter

Wohin mal schnell in die „Sommerfrische“, wenn man in Berlin wohnt? Wer jetzt die Idee hat, einen Ausflug nach Berlin-Köpenick zu machen, an den idyllisch gelegenen „Langen See“ zum Beispiel oder den schilfbestandenen „Müggelsee“, um Luft zu holen und aufzutanken, dem möchte ich gerne zwei empfehlenswerte Ausstellungen im „Schmetterlingshorst“ ans Herz legen.
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V.l. Dr. Claudia Marwede-Dengg, Susanne Haun, Dr. Gregor Gysi, Roswitha Geisler

„Mit so vielen Besuchern habe ich gar nicht gerechnet,“ sagt Susanne Haun und schaut sich im Galeriesaal, in dem wir unsere gemeinsame Ausstellung „Schau Mich An“ präsentieren, um.
Oh ja, alle Stühle sind besetzt und nicht nur das.
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Wir lieben es, Portraits zu zeichnen!
Und darum zeigen Susanne Haun und ich in unserer gemeinsamen Ausstellung „Schau Mich An“ 52 Bildnisse von Menschen, die wir interessant finden, die eine Bedeutung für uns haben, die uns inspirieren, uns begeistern und denen wir etwas zu verdanken haben.
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Schon seit langem habe ich mich auf unsere Doppel-Ausstellung in der Galerie „SPEKTRUM“ in Leverkusen gefreut. Zusammen mit Anja Yuva hatte ich die große Freude und das Vergnügen, 31 meiner Zeichnungen und Bilder zu dem gemeinsamen Thema „Rhythmus und Bewegung“ präsentieren zu dürfen.
Anja, die ich schon seit ungefähr 12 Jahren kenne, zeigte 32 Acryl-Bilder assoziativ als Bewegung in der Natur, teilweise märchenhaft verspielt, aber auch mit skurrilen Motiven und surrealistischen Ansichten.
Und ich präsentierte, ganz klar, „Szenische Zeichnungen und Malerei aus Blues und Jazz“, die Einblicke in meine Ansichten von mehr oder weniger figürlich dargestellten Charakteren und persönlich visualisierter Musik gewähren.
Wobei mein persönlicher Eindruck immer nur ein ganz kleiner Teil der Wahrheit ist. Keine Frage.
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Manchmal hat man Glück und das Hängen einer Ausstellung geht schneller als gedacht. Aber manchmal dauert es auch länger als gedacht.
Denn spätestens seit Loriot weiß fast jeder, dass Bilderaufhängen so mancherlei Unvorhergesehenes und Überraschendes nach sich ziehen kann.
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„Blau des Himmels“, so heißt eines der faszinierenden Gedichte des expressionistischen Dichters Georg Heym, die die Ratinger Band „Schwarzbrenner“ vertont hat.
In ein wunderbares Blau ist auch die Bühne getaucht, auf der die Band in der letzten Woche in Vlotho ihre spezielle, ganz eigene Musik, die geradezu perfekt um Heyms textliche Aussagen kreist, vorgetragen hat.
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„Never too old to rock“, so habe ich diese Zeichnung von Bernd, Klaus und Volker betitelt.
Denn diese drei gut gelaunten Herren, die einerseits im „gesetzten“ Alter zwischen 62 und 70 Jahre sind, zeigen andererseits ganz wunderbar, daß, wenn man älter wird, nicht unbedingt älter sein muss.
Störrisch authentisch und dabei froh, lässig, selbstbewusst und sehr präsent zeigen sie unübersehbar, dass ein „Altes Eisen“  nicht unbedingt rosten muss, sondern durchaus  auch blinken kann.
Zum Glück!
Alle drei sind Mitglieder des Vereins „Rock Freaks e.V.“, der vor einigen Jahren gegründet wurde, um regelmäßig Konzerte und Festivals aus den Bereichen Psych, Stoner und Blues zu veranstalten. Aus reichhaltiger, eigener Erfahrung kann ich bestätigen, dass es kein Fehler ist, dort mitzurocken! (mehr …)