Ein Grund zum Feiern…. (Foto: R. Geisler)

Heute wird Robert Allen Zimmermann, geb. am 24.05.1941 im tiefsten Minnesota, 80 Jahre alt. Und hier ist mein ganz persönliches Geschenk für Bob, der immer einen ganz besonderen Platz in meinem musikalischen Herzen hat: ein von Hand gezeichnetes Portrait, das in in jungen Jahren zeigt – grübelnd und in sich versunken, umgeben von einem Buchstaben-Potpourri, einem leeren Blatt Papier und natürlich einer Gitarre. Ich habe dafür Tinte, Bleistifte und Farbstifte in blau, ocker und braun benutzt.
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Einmal im Jahr gibt es einen ganz besonderen Tag – den Geburtstag!

So sehen Geburtstagskinder aus!
Es ist kaum zu übersehen, dass die junge Dame, deren Portrait ich hier zeigen darf, mit Freude ihrem „Ein-Jahr-älter-werden“ entgegensieht.
Warum auch nicht?
Denn mit diesem wunderbar natürlichen Lächeln, den strahlenden Augen und einem innerem Leuchten zeigt sie allen, wie sehr sie das Leben liebt und dass das Älterwerden ja sowieso kein Riesending, sondern nur eine Zahl ist.
Also, darüber muss man sich wahrlich keinen großen Kopf machen.
Der Vorteil dabei ist ja auch, dass man endlich nicht mehr cool sein muss und auf alles, was man schon geschafft hat, zufrieden zurückschauen kann.
Also ist es vollkommen wichtig und richtig, Geburtstage zu feiern, weil jeder damit auch sein Leben feiert, nämlich all die Momente, in denen man liebte, umarmte, weinte, lachte, tanzte.
Warum also nicht, egal wieviele Jahre man schon zählt, auf dieses einmalige, wunderschöne Leben anstoßen?
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Das alte, sepiafarbene Foto der stolzen Mama mit ihrem niedlichen Baby, welches ich als Vorlage für diese Portraitzeichnung bekam, stammt aus den frühen 50er Jahren.
Es schien ein kühler, sonniger Frühlingstag gewesen zu sein, denn Frau W. trägt hier einen dicken Wintermantel mit Frischgrätmuster und hat ihre dunklen Haare im Nacken ordentlich zu einem Dutt gesteckt, so wie es damals üblich war.

Fürsorglich hält sie ihren kleinen Liebling im Arm, der seinem Gesichtsausdruck nach in diesem Moment nicht so sehr begeistert scheint – eher ein bisschen genervt.
Er ist bekleidet mit einem wolligen, weißen Strampelanzug, einem kleinen, vielleicht selbstgestrickten Mützchen und hält sich an Mamas Mantelkragen fest.
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Jan und sein rabenschwarzer Fellfreund sind ein Herz und eine Seele. Sozusagen ein Doppelpack für jede Lebenslage. Denn zu zweit wuppen sie nicht nur jedweden Stress, Traurigkeit und Ärger, sondern haben vor allen Dingen auch Spaß zusammen.
Denn mit einem treuen Spielgefährten, Verbündeten und Freund an der Seite kann man Abenteuer bestehen, Gespenster vertreiben und die ganze bunte Welt erkunden.
Somit war es von vornherein ganz klar, dass, wenn ich das Portrait von Jan zeichne, auch sein innig geliebter Labrador mit auf das Bild muss. Denn ein Freund ist ein Freund ist ein Freund.
Wie sagte es schon Friedrich Hebbel (1813-1863), ein deutscher Dramatiker und Lyriker?
„Der Hund ist der sechste Sinn des Menschen“.
Findet man wohl deshalb so viele Menschen, die wie Jan einen Hund als ihren besten Freund benennen?
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V.l. Dr. Claudia Marwede-Dengg, Susanne Haun, Dr. Gregor Gysi, Roswitha Geisler

„Mit so vielen Besuchern habe ich gar nicht gerechnet,“ sagt Susanne Haun und schaut sich im Galeriesaal, in dem wir unsere gemeinsame Ausstellung „Schau Mich An“ präsentieren, um.
Oh ja, alle Stühle sind besetzt und nicht nur das.
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Wir lieben es, Portraits zu zeichnen!
Und darum zeigen Susanne Haun und ich in unserer gemeinsamen Ausstellung „Schau Mich An“ 52 Bildnisse von Menschen, die wir interessant finden, die eine Bedeutung für uns haben, die uns inspirieren, uns begeistern und denen wir etwas zu verdanken haben.
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Die Wendeltreppe ist eng, die unregelmäßigen Steinstufen sind ausgetreten und als Handlauf gibt es nur ein dickes Seil.
232 Stufen geht es hinauf zur Aussichtsplattform der St. Olaikirche, die über uns ein beeindruckendes baltisches Wolkentheater in grau, blau und weiß präsentiert.
Wir schauen weit über die Stadt, sehen am Horizont die Fähren, die zwischen Tallinn und Helsinki pendeln und bewundern die mittelalterliche Skyline ringsum.
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…so ist eine der nächsten Ausstellungen, die unser Kunstverein organisiert, benannt.
Der Titel ist hierbei natürlich Programm, denn die Bilder sollen den Besuchern in der Galerie den eventuell noch vorhandenen Winterschlaf vergessen lassen, bunte Frühlingsgefühle präsentieren und vielleicht sogar auch bescheren.
Also überlegte ich hin und her: Was assoziiere ich mit dem Thema „Lenz“ und wie kann ich es auf meine Art umsetzen?
Ganz klassisch dachte ich bei meinen Vorbereitungen an blühende Mandelbäume, Sonnenbäder, Krokusse, Boule, Pistazieneis und Dreiviertelhosen inkl. Wadentatoos.
Aber dann wurde mir bewusst, dass vor meinem geistigen Auge, nämlich sofort als ich die Themenstellung las, die fabelhaften „Comedian Harmonists“ erschienen.
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„Never too old to rock“, so habe ich diese Zeichnung von Bernd, Klaus und Volker betitelt.
Denn diese drei gut gelaunten Herren, die einerseits im „gesetzten“ Alter zwischen 62 und 70 Jahre sind, zeigen andererseits ganz wunderbar, daß, wenn man älter wird, nicht unbedingt älter sein muss.
Störrisch authentisch und dabei froh, lässig, selbstbewusst und sehr präsent zeigen sie unübersehbar, dass ein „Altes Eisen“  nicht unbedingt rosten muss, sondern durchaus  auch blinken kann.
Zum Glück!
Alle drei sind Mitglieder des Vereins „Rock Freaks e.V.“, der vor einigen Jahren gegründet wurde, um regelmäßig Konzerte und Festivals aus den Bereichen Psych, Stoner und Blues zu veranstalten. Aus reichhaltiger, eigener Erfahrung kann ich bestätigen, dass es kein Fehler ist, dort mitzurocken! (mehr …)

Warten … warten darauf, dass sich die Türen zum Saal und zur Veranstaltung öffnen. Man kann nachdenken beim Warten. Man kann die Umgebung auf sich wirken und seinen Gedanken freien Lauf lassen. Man kann mit seinem Gegenüber reden, mit ihm lachen, sich austauschen und ihm dabei in die Augen sehen. Oder mit ihm ein Bier trinken.
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