plakatSchade, dass heute schon der letzte Tag unserer Gemeinschafts-Ausstellung zu dem Thema „Winter“ ist.
Ab dem 02.12.2016 präsentieren wir nämlich in unserer vereinseigenen Galerie „Markt 9“ die Vielfalt der kalten Jahreszeit in 60 Bildern.
22 Künstler zeigten klirrende Kälte, Matsch und Regen oder winterliche Romantik.
Auch ich habe die große Freude, mit zwei Zeichnungen zu diesem Thema in der Ausstellung vertreten zu sein.
Alle Werke haben die gleiche Größe, nämlich 30 x 40 cm und werden in einheitlichen, weißen Holzrahmen präsentiert. Das Schöne dieser besonderen Ausstellung ist, dass die Besucher hierbei die Gelegenheit haben, die Bilder direkt „von der Wand weg“ zu erwerben. Das ist, so kam es mir zu Ohren, eine gute Idee für ein schönes und außergewöhnliches  Weihnachtsgeschenk.
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Egonwalterrüdigertwhalb
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Mit Geschwistern ist das so eine Sache. Man kann sie sich nicht aussuchen. Geschwister lieben und hassen sich, manche vertrauen einander blind, andere sind und bleiben die größten Rivalen. Aber eines ist klar: Geschwisterbeziehungen können nicht beendet werden, sie wirken unterschwellig immer fort. Und das sogar dann, wenn vielleicht gar kein Kontakt mehr zueinander besteht.
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bettinazeigtbildhalb„Wie wäre es,“ so fragte ich Bettina, als ich ihr das gezeichnete Kinderportrait überreichte, das sie so zeigt, wie sie im Jahre 1966 ausgesehen hat ( siehe mein vorheriger Artikel), „sag mal, hättest du vielleicht Lust, bei meinem neuen Projekt „Jünger und älter“ dabei zu sein?“
„Klar, mache ich das,“ sagte Bettina und stellte sich sogleich lachend vor die geflieste Hauswand.
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Barbarazeigtbild2halb„Die Gegenüberstellung gestern und heute würde mich hier auch interessieren.“
So schrieb eine Leserin meines Blogs, als sie sich das Kinderportrait von Barbara ( siehe mein vorheriger Artikel) anschaute.
Dort hatte ich nämlich Barbara im Rahmen meines Projektes „Jünger und älter“ so gezeichnet, wie sie Jahre 1954 ausgesehen hat.

Wie man sieht, hat sie sich im Laufe der Zeit natürlich verändert. Nicht nur, dass sie jetzt eine Brille trägt und ihre Schleifen nicht mehr für die Frisur, sondern für Geschenkpäckchen verwendet. Aber sie hat sich doch nicht soviel verändert, dass man sie nicht mehr erkennen würde. Da bin ich mir sicher.
Nun, wie dem auch sei, Barbara erlaubte mir auf meine Nachfrage hin, dieses Foto, das sie im März 2015 zusammen mit der Zeichnung, die sie im September 1954 zeigt, hier zu posten.
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BarbarahalbAuf dem alten, sepiafarbenen Foto, das mir Barbara als Vorlage für dieses Portrait gab, steht das genaue Datum, nämlich der 20.09.1954. Barbara war damals knapp fünf Jahre alt.
Ja, so sahen Mitte des vorigen Jahrhunderts die kleinen Mädchen aus.  Sie trugen niedliche Schleifen oder Spangen im Haar, von der Mutter kunstvoll selbst gestrickte, bunte Norweger-Pullover und dazu hübsche Faltenröckchen und Kniestrümpfe.
Spielsachen waren damals Mangelware. Nur selten wurde etwas Neues gekauft, denn das Geld brauchte eine Familie für ganz andere Dinge.
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Volkerzeigtbildhalb„Wie wäre es,“ so fragte mich meine Blog-Leserin Elke, „wenn du „Jünger und älter“ zu einem Projekt machen würdest?“
Ich fand, dass dies eine tolle Idee wäre. Keine Frage.
Und Volker, den ich so portraitiert hatte, wie er im Jahre 1962 an seinem ersten Schultag ausgesehen hat ( siehe mein vorheriger Artikel), passt perfekt in dieses Projekt.
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RinahalbWer weiß heute noch, was er früher gern einmal werden wollte? Also, ich hatte als Kind mehrere Berufswünsche, von denen mal dieser, mal jener ganz oben in meiner persönlichen Hitliste stand. Ein Dauerbrenner war z.B. „Reiseschriftstellerin“.
Daraufhin schenkten mir meine Eltern zum Geburtstag das Buch „In 80 Tagen um die Welt“ von Jules Verne und dazu eine dicke Kladde, damit ich schon mal mit dem Schreiben anfangen konnte. Computer gab es nämlich noch nicht. Meinen ersten „Reisebericht“ verfasste ich dann einige Tage später, als wir zu Verwandten in das 80 km entfernte Gelsenkirchen fuhren.
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