In dem historischen Rathaus unserer Partnerstadt Loches /Touraine findet die Gemeinschaftsausstellung „Inspirées par Emmanuel Lansyer“ statt. Foto: Marie Louise Lichtenberg

Wie schön, dass nun endlich die schon seit langem geplante Ausstellung „Inspirées par Emmanuel Lansyer“ in unserer französischen Partnerstadt Loches/Touraine stattfinden kann!
Aufgrund der Pandemie seit über zwei Jahren immer wieder verschoben, sind wir nun sehr glücklich darüber, dass wir in dem wunderschönen historischen Rathaus von Loches eine Auswahl unserer Werke zeigen dürfen.
Für diese besondere Präsentation hatten die Lochois ein ganz spezielles Thema vorgeschlagen, mit dem ihrem berühmtesten Sohn, dem bedeutenden, realistischen Maler Emmanuel Lansyer ( 1835 – 1893), die verdiente Aufmerksamkeit erwiesen werden sollte.
Sehr gerne hatte ich mich damals mit großer Freude und viel Vergnügen dieser außergewöhnlichen Aufgabenstellung gewidmet und ein zeitgenössisches Portrait, das inspiriert von der Malerei des Herrn Lansyer ist, angefertigt.
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Unterwegs in den wilden Westfjorden Islands trifft man auf Straßenszenen wie diese in Ísafjörður / Zeichnung: Copyright Roswitha Geisler

Das so ziemlich erste, was wir im überschaubaren Hafen von Ísafjörður (Eishafen) hören, ist Patti Smith. Damit hätte ich, ehrlich gesagt, nicht gerechnet. Wer ahnt denn, dass es in diesem abgelegenen, 2.700-Einwohner-Städtchen hoch oben in den wilden Westfjorden Islands sowohl eine Musikschule, als auch ein Kulturzentrum incl. Galerie gibt?
Nun erfahre ich, dass Musik in Ísafjörður generell eine große Nummer ist, denn der Ort ist sogar für ein außergewöhnliches, ungemein beliebtes Musikfestival bekannt. Dieses findet jeweils zur schneereichen Osterzeit statt, ist betitelt „Aldrei fór ég suður“ und als Location lockt die Besucher eine ungeheizte Fabrikhalle. Ist dies nicht ein perfektes Gegenteil zu den uns bekannten durchorganisierten Happenings?
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Der Nationalpark „Þingvellir“ liegt im Südwesten von Island, im Gebiet Höfuðborgarsvæðið und ist Teil der UNESCO Welterbeliste / Zeichnung © Roswitha Geisler

Überall raucht, dampft und blubbert es: Heiße Quellen, wabernder Matsch und brodelnde Schlammtöpfe, dazu schillernde Kieselerde-Ablagerungen und mit silbrigen Flechten überzogene Felsbrocken. Und immer wieder steigt uns ein eigenartiger Schwefelgeruch in die Nase. Ich komme mir vor wie in einer anderen Welt.
Kräftiger Dauerwind schiebt uns über das Geothermalfeld „Geysir“, das mystisch wie in einem Fantasyfilm erscheint. Geheimnisumwittert, archaisch und voller Historie. Nicht umsonst ist der Nationalpark „Þingvellir“ aufgrund seiner geologischen Einmaligkeit und geschichtlichen Bedeutung Teil der UNESCO Welterbeliste.
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Mitten in Reykjavik – einfach mal eine Pause machen und sich was Leckeres gönnen / Zeichnung © Roswitha Geisler

Ist es eine gute Idee, seinen Osterurlaub auf Island, der größten Vulkaninsel der Welt, zu verbringen? Meine Antwort ist ein überzeugtes JA, auch wenn im isländischen Frühling durchaus noch Schneeflocken über die Moore tanzen können und wir vor Kapriolen wie überraschenden Regenschauern, stürmischen Windböen, strahlenden Sonnenstunden und Nebelfeldertagen niemals sicher sind.
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Ein blühendes Symbol für den Frühling und immer „En vogue“ – die Tulpe / Zeichnung © Roswitha Geisler

Es ist schon erstaunlich, was in unserem Draußen-Wohnzimmer so alles los ist, sobald die ersten warmen Sonnenstrahlen auftauchen. Unübersehbar erfüllen sich jetzt hier alle Sehnsüchte nach Frühling: da leuchten die bunten Primeln unterm Apfelbaum in freundlich frischen Farben, da trällern schnittige Kleiber um die Wette, summen dicke Hummeln zwischen Buschwindröschen und stellen sich die Tulpen zu einer leuchtend lässigen Farbparade auf.
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Der erste Schultag Anfang der 60er: Voller Optimismus präsentieren die beiden Jungs ihre „Zuckertüten“ / Zeichnung © Roswitha Geisler

Es gibt Freundschaften, die halten ein Leben lang.
So wie bei diesen beiden Jungs, die sich bereits im Sandkasten beim Burgenbauen kennenlernten und schon richtig dicke Freunde waren, als sie stolz und selbstbewusst an einem sonnigen Tag im April 1962 gemeinsam den ersten Tag zur Schule gingen.
Das alte s/w Foto, welches mir als Vorlage für die Zeichnung von Volker und Michael diente, stammt von diesem aufregenden Tag.
Ganz klar, dass sie für diesen besonderen Anlass hübsch und adrett gekleidet waren, sie trugen kurze Hosen, weiße Kniestrümpfe und blitzblank geputzte Schuhe.
Dazu ordentliche, kleine Sakkos und smarte Kopfbedeckungen – das war bei Volker ein fescher Tirolerhut und bei Michael ein cooles Barett, das man damals auch als „Schiebermütze“ bezeichnete.
Voller Optimismus präsentieren die Beiden ihre nagelneuen Schulranzen aus Leder und die bescheidenen „Zuckertüten“, die in jenen Tagen sehr überschaubar mit ein paar Bonbons, Buntstiften, Söckchen und anderen Kleinigkeiten gefüllt waren.
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Ålesund-Zeichnung © Roswitha Geisler

Das Jugendstil-Städtchen Ålesund, von dem viele sagen, dass es zu den schönsten Norwegens gehört, ist voller wunderbarer Überraschungen / Zeichnung © Roswitha Geisler

„In Norwegen haben wir immer genug Wetter. Mehr als wir brauchen,“ erzählt das gut gelaunte Ehepaar im aufwendigen Zopfstrick, das neben uns auf der Aussichtsplattform des „Aksla Utsiktspunkt“ steht. Bei nieseligem Wind ist der Fernblick auf Ålesund, sowie auf die umliegenden Inseln, Schären, Holmen und die imposanten Sunnmørs-Alpen atemberaubend. (mehr …)

Eine wunderbare Gelegenheit, auch im Urlaub Kunst zu genießen: In der „Kunsthall Stavanger“ fand die „Vestlandsutstillingen“ statt © Zeichnung Roswitha Geisler

Sie ist für mehr als eine Überraschung gut – die Kunsthalle in Stavanger. Nicht nur, dass die charmante Dame an der Kasse uns in klangvoll höflichem Deutsch begrüßt, dass wir in der Ausstellung keine Maske tragen müssen und dass der „Performance-Raum“ nur auf Socken betreten werden darf, sondern wir haben auch das Glück, die zur Zeit stattfindende „Vestlandsutstillingen“ bewundern zu können.
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Auch in diesem Jahr werde ich wieder handschriftliche Weihnachtsgrüsse an nette Menschen verschicken. So ganz „old school“. / Foto © Roswitha Geisler


Jetzt ist dieses bewegte Jahr 2021 auch schon fast wieder vorüber und es wird nun höchste Zeit für meine individuellen Weihnachtskarten. Individuell nenne ich sie im dem Sinne, weil auf der Vorderseite in jedem Jahr ein anderes, von mir von Hand gezeichnetes Kinderportrait zu sehen ist – mal in weihnachtlicher Umgebung, mal mit dem Lieblingsspielzeug oder auch mal zusammen mit dem Haustier schmusend.
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Weiße Holzhäuser, blankes Kopfsteinpflaster, kleine Werkstätten und kreischende Möwen: Willkommen in Stavanger! / Zeichnung: Roswitha Geisler

Es ist, bzw. war ja in der letzten Zeit nicht so ganz einfach mit den Urlaubsplänen. Wie schön, dass Norwegen, übrigens sowieso eines meiner Lieblings-Urlaubs-Destinations, im Oktober noch Möglichkeiten für Urlaubsgäste hatte. Besser hätte es nicht passen können!
Denn für mich persönlich hat ja kaum eine Region so viel zu bieten: beeindruckende Fjorde und niedliche Städtchen, wegweisende Kunst und ländliche Idylle, appetitliche Fischknödel und fantastische Haute Cuisine. Und köstliche Getränke sowieso.
Also nichts wie hin!
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