paleicasfreund „Ich habe eine Idee,“ teilte mir Christina neulich mit. Nun, jeder, der mich auch nur ein klitzekleines bisschen kennt, weiß, daß ich für Ideen immer zu haben bin.
Je ungewöhnlicher, desto besser.
„Mein Freund und ich feiern nämlich bald unseren Jahrestag,“ erzählte Christina weiter.
Ich nickte begeistert. Oh ja, Jahrestage sind etwas Feines. Und immer etwas Besonderes. Ganz klar.
Egal, ob ein Jahr, sieben oder sechsundzwanzig. Oder vielleicht sogar fünfzig.
(mehr …)

DreiklangichhalbSchon seit langem habe ich mich auf meine Ausstellung in der Galerie „Dreiklang“ in Hannoversch Münden gefreut. Bereits vor sieben Jahren hatte ich das Vergnügen, von dem Künstlerehepaar Dr. Nina Geling-Bouchon (Malerin) und  Ekkahart Bouchon (Bildhauer), die dieses Kleinod betreiben, eingeladen zu werden. Auf ihrem Grundstück mit altem Baumbestand, dem Galeriehaus, einer Werkstatt und einem Holzwohnhaus empfängt den Besucher ein im Wortsinn großartiges, liebevoll gestaltetes, so überraschend wie anrührendes und verblüffendes Künstlerdomizil jenseits der üblichen Abziehbildchen.
(mehr …)

Egberthalb Im Jahre 1957, an einem kühlen Apriltag, wurde Egbert vor einer bröckeligen Ziegelmauer fotografiert. Wo diese stand und was sie umfriedete, ist nicht mehr herauszufinden. Auch nicht, wer dieses Foto geschossen hatte. Egbert war damals ungefähr 6 Jahre alt. Er trägt eine dicke, selbstgenähte Jacke aus grobem Wollstoff, deren große Karos an Sherlock Holmes und Nick Knatterton erinnern. Dazu hat er eine warme Strickmütze über die Ohren gezogen.

Egbert besaß ein eigenes Fahrrad der Bielefelder Marke Stricker, welches er heiß und innig liebte.
(mehr …)

Luisezeigtbild„Auch diesmal bin ich auf die Gegenüberstellung gestern und heute schon wieder sehr gespannt.“
So schrieb eine Leserin meines Blogs, als sie  das niedliche Kinderportrait von L.  ( siehe mein vorheriger Artikel) betrachtet hatte.
Dort hatte ich nämlich L. im Rahmen meines Projektes „Jünger und älter“ so gezeichnet, wie sie Anfang der fünziger Jahre des letzten Jahrhunderts ausgesehen hat.

Was meint ihr, liebe LeserInnen, hättet ihr in der attraktiven, symphatischen Frau, die auf dem Foto zu sehen ist, die kleine L. wiedererkannt?
Nun, natürlich hat sie sich im Laufe der Zeit verändert.  Zum Beispiel sind ihre langen Zöpfe einer modisch gepflegten Kurzhaarfrisur gewichen.
(mehr …)

LuisehalbDas alte s/w Foto der kleinen L., welches mir als Vorlage für diese Portraitzeichnung diente, stammt aus den frühen 50er Jahren.
L. trägt hier einen dicken Wintermantel mit Frischgrätmuster und ihre langen Haare sind ordentlich zu Zöpfen geflochten, so wie es damals üblich war. Zusammen mit acht (!) Geschwistern wuchs sie in einem abgelegenen kleinen Bergdorf in den Dolomiten auf, mit Blick auf die Berge Schwarz- und Weißhorn.
Darum habe ich mir gedacht, dass als Hintergrund ein stilisierter gelber Alpenmohn gut passen würde und dazu eine freundliche Bergziege, die neugierig um die Ecke schaut.
(mehr …)

Doriszeigtbildhalb“Doris”, so ist die Zeichnung betitelt, welche auf diesem Foto in der Hand einer freundlich lächelnden Dame zu sehen ist.
Wer jetzt neugierig geworden ist und gerne etwas über die Entstehung und den Hintergrund dieses Portraits nachlesen möchte, der kann dann mal hier zu meinem vorigen Artikel klicken: „Doris“.

Wie man sieht, hat sie sich im Laufe der Zeit natürlich verändert. So wie wir alle es tun. Nicht nur frisurentechnisch. „Ich konnte mich,“ so erzählt Doris, „einfach nie richtig mit meinem widerspenstigen Lockenkopf anfreunden. Und wenn, dann immer nur vorübergehend. Vor einigen Jahren favorisierte ich sogar „streichholzkurz“ . Ich fand das bequem und mein Mann mochte es.“
(mehr …)

DorishalbAus dem Jahre 1956 stammt das s/w Foto, welches mir als Vorlage für diese Portrait-Zeichnung diente.
Doris, so heißt dieses niedliche, kleine Mädchen mit dem eindrucksvollen Lockenkopf, war damals fünf Jahre alt. Sie trägt ein feines helles Strickkleidchen mit weißem Kragen und Schleife, so wie man es in der Mitte des letzten Jahrhunderts zu besonderen Gelegenheiten trug.
So eine besondere Gelegenheit war zum Beispiel der Weg zu einem professionellen Fotografen, um ein fachmännisches Foto anfertigen zu lassen. Das machte man nämlich nur recht selten.
(mehr …)

Folgen

Erhalte jeden neuen Beitrag in deinen Posteingang.

Schließe dich 580 Followern an