Die Wendeltreppe ist eng, die unregelmäßigen Steinstufen sind ausgetreten und als Handlauf gibt es nur ein dickes Seil.
232 Stufen geht es hinauf zur Aussichtsplattform der St. Olaikirche, die über uns ein beeindruckendes baltisches Wolkentheater in grau, blau und weiß präsentiert.
Wir schauen weit über die Stadt, sehen am Horizont die Fähren, die zwischen Tallinn und Helsinki pendeln und bewundern die mittelalterliche Skyline ringsum.
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Schon seit langem habe ich mich auf unsere Doppel-Ausstellung in der Galerie „SPEKTRUM“ in Leverkusen gefreut. Zusammen mit Anja Yuva hatte ich die große Freude und das Vergnügen, 31 meiner Zeichnungen und Bilder zu dem gemeinsamen Thema „Rhythmus und Bewegung“ präsentieren zu dürfen.
Anja, die ich schon seit ungefähr 12 Jahren kenne, zeigte 32 Acryl-Bilder assoziativ als Bewegung in der Natur, teilweise märchenhaft verspielt, aber auch mit skurrilen Motiven und surrealistischen Ansichten.
Und ich präsentierte, ganz klar, „Szenische Zeichnungen und Malerei aus Blues und Jazz“, die Einblicke in meine Ansichten von mehr oder weniger figürlich dargestellten Charakteren und persönlich visualisierter Musik gewähren.
Wobei mein persönlicher Eindruck immer nur ein ganz kleiner Teil der Wahrheit ist. Keine Frage.
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Manchmal hat man Glück und das Hängen einer Ausstellung geht schneller als gedacht. Aber manchmal dauert es auch länger als gedacht.
Denn spätestens seit Loriot weiß fast jeder, dass Bilderaufhängen so mancherlei Unvorhergesehenes und Überraschendes nach sich ziehen kann.
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„Auf den Tag genau vor 500 Jahren,“ so beginnt die Moderatorin Pe Weber, die uns gut gelaunt durch die Vernissage zur Ausstellung mit dem Thema „Der neue Mann“ führt, „starb Leonardo da Vinci, einer der berühmtesten Universalgelehrten aller Zeiten. War er eigentlich ein „Neuer Mann“?“
Der resolute Herr neben mir nickt: „Zumindest hat er ihn schon mal vermessen. Das sieht man ja auf der italienischen Euromünze.“
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„Veronika, der Lenz ist da“ so heißt die diesjährige Frühlingsausstellung des Kunstvereins, die zur Zeit in unserer kleinen vereinseigenen Galerie stattfindet.
In dem historischen, denkmalgeschützten, typisch Bergischen Fachwerkhaus präsentieren 13 Kunstschaffende frühlingshafte Malerei, Grafik und Skulpturen.
So haben interessierte BesucherInnen die Gelegenheit, sich kreative und originelle Assoziationen zum Thema „Lenz“ als Aquarell, mit Acryl, als Linoldruck, Zeichnung, hochauflösendem Giclée-Druck oder als Papiermachè-Skulptur anzuschauen.
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…so ist eine der nächsten Ausstellungen, die unser Kunstverein organisiert, benannt.
Der Titel ist hierbei natürlich Programm, denn die Bilder sollen den Besuchern in der Galerie den eventuell noch vorhandenen Winterschlaf vergessen lassen, bunte Frühlingsgefühle präsentieren und vielleicht sogar auch bescheren.
Also überlegte ich hin und her: Was assoziiere ich mit dem Thema „Lenz“ und wie kann ich es auf meine Art umsetzen?
Ganz klassisch dachte ich bei meinen Vorbereitungen an blühende Mandelbäume, Sonnenbäder, Krokusse, Boule, Pistazieneis und Dreiviertelhosen inkl. Wadentatoos.
Aber dann wurde mir bewusst, dass vor meinem geistigen Auge, nämlich sofort als ich die Themenstellung las, die fabelhaften „Comedian Harmonists“ erschienen.
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„Blau des Himmels“, so heißt eines der faszinierenden Gedichte des expressionistischen Dichters Georg Heym, die die Ratinger Band „Schwarzbrenner“ vertont hat.
In ein wunderbares Blau ist auch die Bühne getaucht, auf der die Band in der letzten Woche in Vlotho ihre spezielle, ganz eigene Musik, die geradezu perfekt um Heyms textliche Aussagen kreist, vorgetragen hat.
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