Mit viel Idealismus produziert Utz Benkel in seiner Funktion als Verleger seit nunmehr acht Jahren den ungewöhnlichen Portrait-Wandkalender „Die Wilden 13“.
Das ist ein wunderbar vielfältiger Kalender mit Portraits von außergewöhnlichen Musikern und Musikerinnen aus aller Welt – gemalt, gezeichnet, geschnitten oder collagiert von zeitgenössischen KünstlerInnen.
Als ich von Herrn Benkel im letzten Jahr wieder eine Einladung bekam, mich mit einem Musiker-Portrait daran zu beteiligen, sagte ich natürlich sofort begeistert zu.
Ganz klar.

Diesmal durfte ich das Blatt für den Monat Mai gestalten, das heißt, der Musiker oder die Musikerin musste in diesem Monat entweder geboren oder gestorben sein.
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„Saarelta Saarelle, das heißt übersetzt von Insel zu Insel,“ so erklärt es uns Didrik, ein blonder Hüne im perfekt gebügelten hellblauen Hemd und lächelt dabei entspannt.
Dann holt er ein Faltblatt aus dem retrochicen Regal des Fremdenverkehrsamtes: „Unser Schärengarten bildet einen der schönsten Archipele der Welt.“
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Hier scheiden sich die Geister.
Rahmbrei, gegorener Fisch, Bären-, Elch-, und Rentierfleisch, sowie Rosinenwurst… das alles gibt es in der „Turun Kauppahalli“ in Turku, einem eindrucksvollen roten Backsteingebäude von 1896, das zu einem Besuch einlädt.
Wie bitte? Rosinenwurst?
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An diesem Spätsommertag ist es in Vaasa/Ostrobothnia so hell, dass ich die Sonnenbrille herauskrame.
Wir schlendern durch die breite Lindenallee, die mitten durch die familiär wirkende Stadt führt und durch deren flirrende Blätter die Sonne flimmert und funkelt.
Die Scheiben blitzen, die Häuser leuchten, ja selbst die Pflastersteine schimmern in diesem unglaublichen Licht, wie man es in dieser Klarheit so nur im hohen Norden finden kann.
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Meine Interpretation von Pete Townshend für den neuen Musiker-Kalender des Benkel-Verlages

Kaum einer kann so wunderbare, künstlerische Musiker-Kalender verlegen, wie der Benkel-Verlag aus Berlin. Finde ich jedenfalls.
Eine feine Sache für alle, die sich Monat für Monat einen ganz besonderen Musiker oder eine außergewöhnliche Musikerin in Erinnerung rufen wollen.
Denn in der Kalenderreihe „Die wilden Dreizehn“ finden sich Künstler zusammen, die auf ganz eigene und persönliche, kreative Art und Weise – gemalt, gezeichnet, geschnitten oder collagiert – auf einem Kalenderblatt einem geschätzten Musiker/in die Ehre erweisen möchten.
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Bei der Auswahl meiner Bilder für das Silber-Jubiläum des „Stones-Club-Aachen“. Foto Dr.W.Reich

„Ich brauch jetzt erst einmal einen Kaffee,“ sagt der eine der beiden Herren, die glücklicherweise beim Aufhängen meiner Bilder mit anpacken und klettert von der Leiter. Sein dringender Wunsch hat Gründe – wir sind seit morgens um 9:00 Uhr mit dem Ausladen, Auspacken, Sortieren und Platzieren meiner Bilder im historischen, kultigen „Saalbau Rothe Erde“ in Aachen beschäftigt.
26 Werke habe ich mitgebracht und alle sollen einen Platz an der Wand finden. Was sie auch tun.
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Jürgen Kordes, Kurator der Schmetterlingssammlung, präsentiert seine ungewöhnlichsten Falter

Wohin mal schnell in die „Sommerfrische“, wenn man in Berlin wohnt? Wer jetzt die Idee hat, einen Ausflug nach Berlin-Köpenick zu machen, an den idyllisch gelegenen „Langen See“ zum Beispiel oder den schilfbestandenen „Müggelsee“, um Luft zu holen und aufzutanken, dem möchte ich gerne zwei empfehlenswerte Ausstellungen im „Schmetterlingshorst“ ans Herz legen.
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