Portraits Musiker


Los geht`s! Wäre es nicht eine schöne Idee,  einen  Ausflug in das zur Zeit wunderbar sonnige, herbstliche Bergische Land zu machen und dabei z.B. nach dem Genuß einer „Bergischen Kaffeetafel“ ganz ungezwungen Kunst und Kultur zu genießen?
Der Wermelskirchener Kunstverein, dessen Mitglied ich bin, lädt nämlich zur 22. Jahresausstellung in die historischen Bürgerhäuser an der Eich ein!
Diese sind eines der Wahrzeichen unseres Städtchens und sind, so finde ich, ein fantastischer Rahmen dafür.
Stimmungsvoll und authentisch. Gediegen und geschichtsträchtig. Sie wurden 1763 von Adolph Schmidt, der ein Schmied und Zollpächter war, erbaut.
In dem schönen großen Saal kann man momentan in einer Gemeinschaftsaustellung, an der sich diesmal 22 Mitglieder des Vereins beteiligt haben, ungefähr 30 Kunstwerke betrachten.
Denn neben den Ausstellungen, die regelmäßig in der vereinseigenen Galerie „Markt 9“ stattfinden, gibt es einmal im Jahr die gute Gelegenheit, die eigenen Werke zusammen mit den Arbeiten der anderen Mitglieder zu präsentieren. (mehr …)

Mit viel Idealismus produziert Utz Benkel in seiner Funktion als Verleger seit nunmehr acht Jahren den ungewöhnlichen Portrait-Wandkalender „Die Wilden 13“.
Das ist ein wunderbar vielfältiger Kalender mit Portraits von außergewöhnlichen Musikern und Musikerinnen aus aller Welt – gemalt, gezeichnet, geschnitten oder collagiert von zeitgenössischen KünstlerInnen.
Als ich von Herrn Benkel im letzten Jahr wieder eine Einladung bekam, mich mit einem Musiker-Portrait daran zu beteiligen, sagte ich natürlich sofort begeistert zu.
Ganz klar.

Diesmal durfte ich das Blatt für den Monat Mai gestalten, das heißt, der Musiker oder die Musikerin musste in diesem Monat entweder geboren oder gestorben sein.
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Meine Interpretation von Pete Townshend für den neuen Musiker-Kalender des Benkel-Verlages

Kaum einer kann so wunderbare, künstlerische Musiker-Kalender verlegen, wie der Benkel-Verlag aus Berlin. Finde ich jedenfalls.
Eine feine Sache für alle, die sich Monat für Monat einen ganz besonderen Musiker oder eine außergewöhnliche Musikerin in Erinnerung rufen wollen.
Denn in der Kalenderreihe „Die wilden Dreizehn“ finden sich Künstler zusammen, die auf ganz eigene und persönliche, kreative Art und Weise – gemalt, gezeichnet, geschnitten oder collagiert – auf einem Kalenderblatt einem geschätzten Musiker/in die Ehre erweisen möchten.
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Bei der Auswahl meiner Bilder für das Silber-Jubiläum des „Stones-Club-Aachen“. Foto Dr.W.Reich

„Ich brauch jetzt erst einmal einen Kaffee,“ sagt der eine der beiden Herren, die glücklicherweise beim Aufhängen meiner Bilder mit anpacken und klettert von der Leiter. Sein dringender Wunsch hat Gründe – wir sind seit morgens um 9:00 Uhr mit dem Ausladen, Auspacken, Sortieren und Platzieren meiner Bilder im historischen, kultigen „Saalbau Rothe Erde“ in Aachen beschäftigt.
26 Werke habe ich mitgebracht und alle sollen einen Platz an der Wand finden. Was sie auch tun.
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…so ist eine der nächsten Ausstellungen, die unser Kunstverein organisiert, benannt.
Der Titel ist hierbei natürlich Programm, denn die Bilder sollen den Besuchern in der Galerie den eventuell noch vorhandenen Winterschlaf vergessen lassen, bunte Frühlingsgefühle präsentieren und vielleicht sogar auch bescheren.
Also überlegte ich hin und her: Was assoziiere ich mit dem Thema „Lenz“ und wie kann ich es auf meine Art umsetzen?
Ganz klassisch dachte ich bei meinen Vorbereitungen an blühende Mandelbäume, Sonnenbäder, Krokusse, Boule, Pistazieneis und Dreiviertelhosen inkl. Wadentatoos.
Aber dann wurde mir bewusst, dass vor meinem geistigen Auge, nämlich sofort als ich die Themenstellung las, die fabelhaften „Comedian Harmonists“ erschienen.
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Wer hat eigentlich erzählt, Grüße per Postkarte wären unnötig, uncool, unliterarisch oder sonst irgendwie entbehrlich und überflüssig? Sind sie ni-hicht!

Klar, Weihnachtsgrüße per Smartpone-Messenger sind schneller geschrieben, man kann sie geschwind kopieren und ratzfatz an seine ganze Kontaktliste senden und außerdem sind sie fixer beim Empfänger.
Das stimmt alles.
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„20-20-29 – Kunst im Quadrat“ so heißt die diesjährige Weihnachtsausstellung des Kunstvereins, die zur Zeit in unserer kleinen vereinseigenen Galerie stattfindet.
In dem historischen, denkmalgeschützten, typisch Bergischen Fachwerkhaus haben interessierte BesucherInnen die Gelegenheit, sich über die Vielseitigkeit der Mitglieder des Vereins zu informieren und mal zu schauen, was diese in Bezug auf Kunst so alles zu bieten haben. Tja….und was bedeutet „20-20-29“ jetzt eigentlich genau?
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