Portraits Musiker


Wer hat eigentlich erzählt, Grüße per Postkarte wären unnötig, uncool, unliterarisch oder sonst irgendwie entbehrlich und überflüssig? Sind sie ni-hicht!

Klar, Weihnachtsgrüße per Smartpone-Messenger sind schneller geschrieben, man kann sie geschwind kopieren und ratzfatz an seine ganze Kontaktliste senden und außerdem sind sie fixer beim Empfänger.
Das stimmt alles.
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„20-20-29 – Kunst im Quadrat“ so heißt die diesjährige Weihnachtsausstellung des Kunstvereins, die zur Zeit in unserer kleinen vereinseigenen Galerie stattfindet.
In dem historischen, denkmalgeschützten, typisch Bergischen Fachwerkhaus haben interessierte BesucherInnen die Gelegenheit, sich über die Vielseitigkeit der Mitglieder des Vereins zu informieren und mal zu schauen, was diese in Bezug auf Kunst so alles zu bieten haben. Tja….und was bedeutet „20-20-29“ jetzt eigentlich genau?
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Mit viel Idealismus produziert Utz Benkel in seiner Funktion als Verleger seit nunmehr sieben Jahren den ungewöhnlichen Portrait-Wandkalender „Die Wilden 13“.
Das ist ein Kalender mit diesmal 14 Porträts (ja, dieses Mal ist ein „Bonustrack“ dabei) von außergewöhnlichen Musikern und Musikerinnen aus aller Welt – gemalt, gezeichnet, geschnitten oder collagiert von zeitgenössischen KünstlerInnen.
Als mich Herr Benkel im letzten Jahr einlud, mich mit einem Musiker-Portrait daran zu beteiligen, sagte ich natürlich sofort begeistert zu.
Ganz klar.
Da brauchte ich nicht zu überlegen.
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So manches Mal habe ich wirklich Glück. Ja, tatsächlich.
Zum Beispiel, wenn ein Musiker oder eine Musikerin  das von mir gezeichnete Portrait höchstpersönlich mit ein paar netten Worten signiert.
Was mir schon einige Male passiert ist.
Und wenn dieser Musiker dann sogar Roger Glover, der großartige Bassist der Band „Deep Purple“ ist, die seit Jahrzehnten auf dem Thron des Hard-Rock residiert, kennt meine Freude keine Grenzen. Ja, das haut mich dann fast um.
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Wer freut sich nicht über Einladungen? Ich glaube, jedem gefällt es, eingeladen zu werden – sei es zu einer Party, einem Event, einem feinen Essen oder ins Kino. Da bin ich natürlich keine Ausnahme. So war es für mich eine große Freude und Ehre, als ich im letzten Jahr von Ralf Schmidt vom Kulturförderkreis K-8 in Köln die Einladung erhielt, bei dem großen Event „Art and History – 50 years of Deep Purple“ mitwirken zu dürfen.
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ArnettJeder, der mich auch nur ein klitzekleines bisschen kennt, weiß, dass ich liebend gerne Portraits zeichne. Und auch ganz besonders gern Musiker-Portraits. Musikerinnen natürlich auch. Logisch. Warum? Einfach, weil Musiker in den Momenten auf der Bühne einfach sie selbst sind. Völlig authentisch. Viele jedenfalls. Und deshalb faszinieren sie mich immer wieder. Natürlich gibt es auch jede Menge schöner oder auch weniger schöner Kunstfiguren, die sich auf den Bühnen dieser Welt präsentieren und/oder inszenieren. Arnett Cobb gehörte jedenfalls nicht dazu. Störrisch antiglamourös und dabei froh, reif, selbstbewusst und sehr präsent zeigte er eindringlich, wie fantastisch und beseelt ein Saxofon klingen kann/muss.
Dieses Portrait ist handgemalt in der Größe 40 x 50cm und zwar mit Tinte, Farbstiften, Wasserfarben und Pelikan-Deckfarben.
Wer sich gerne weitere Musiker-Portraits anschauen möchte, kann dann mal oben auf den Reiter „Portfolio“ klicken.

Rollingstonespsych2halbNoch einmal die Rolling Stones.  Denn wieder sind die „alten Herren“ auf ihrer „Jetzt-aber-wirklich-allerletzten-Tour“. „14 ON FIRE“ ist sie betitelt.
Und dann? Ziehen sie sich ins Rentnerdasein zurück? Niemand weiß das.
Ich persönlich weiß nur, dass ich schon mehrere ihrer definitiv letzten Abschiedskonzerte besucht habe. 1982 etwa, mit einem Stehplatz Ticket in Zungenform. Oder 1990 gleich zweimal mit dem „Wolfsticket“.
Und dann jedes Mal, wenn sie in Good Old Germany die Bühnen rockten. Mick in knallengen Hosen herumhüpfend, Charlie wie immer stoisch und minimalistisch die drums bedienend, und Keith mit kunstgerecht zerknittertem Gesicht, aber „Still Alive And Well.“
Und Ronnie Wood? Ja, der ist ja seit fast 40 Jahren Gastmusiker bei den Stones. Zum Glück.
Sollte nicht ihr aller-aller-allerletzter Auftritt im Juni 2013 beim legendären Glastonbury Festival in England stattgefunden haben?
Und jetzt? Ja, jetzt sind The Rolling Stones Headliner des weltberühmten Roskilde-Festivals 2014. Und die beiden Konzerte in Deutschland, in Berlin und in Düsseldorf waren binnen weniger Minuten ausverkauft.
Dafür jetzt noch einmal ein Bild von den ganz jungen Stones, gezeichnet von mir. Als Dank für x-Jahre tolle Musik.
It’s only Rock ’n’ Roll, but I like it.
*
Ein weiteres Stones-Portrait gibt es hier bei mir zu sehen: Paint It Black

 

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