Ein gewisser Vorrat des ehemals heiß begehrten Bedarfsartikels kann kein Fehler sein.

Erinnert ihr euch noch an den „Mann mit den Rollen“? Ich begegnete ihm im Sommer vor dem Supermarkt, als er lässsig einen gewissen Vorrat der unverzichtbaren Papierwaren zu seinem Auto trug.
Ich zeichnete eine Skizze von ihm auf ein Blatt meines Zeichenblockes ( hier nachzulesen ).
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Malen im Schnee

Stimmungsvolle Zeichen-Motive voller Details finden sich auch inmitten von Schnee, Frost und Eis

Schneeweiß und Nadelgrün…ist das nicht eine vollkommen überzeugende Dekoidee? Die Natur macht sie uns stimmungsvoll vor, einfach so.
Darum brauche ich jetzt gar nicht viel Equipment in das frostig-kalte Winterwunderland mitzunehmen, denn der Zeichenblock, zwei oder drei Farbstifte und ein Bleistift reichen schon aus.
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Spende statt Gage – in den eisigen Corona-Zeiten brauchen Musiker mehr Unterstützung

„Nein, mit den kalten Händen kann ich nicht länger Gitarre spielen. Die Finger sind zu steif und die Saiten schneiden in die Fingerkuppen. Trotz Hornhaut.“
Der bärtige Musiker schüttelt den Kopf, bückt sich und streichelt seinen Hund, eine freundliche Promenadenmischung, die er, so erfahre ich, von seiner Briefträgerin vermittelt bekommen hat.
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„Saarelta Saarelle, das heißt übersetzt von Insel zu Insel,“ so erklärt es uns Didrik, ein blonder Hüne im perfekt gebügelten hellblauen Hemd und lächelt dabei entspannt.
Dann holt er ein Faltblatt aus dem retrochicen Regal des Fremdenverkehrsamtes: „Unser Schärengarten bildet einen der schönsten Archipele der Welt.“
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Hier scheiden sich die Geister.
Rahmbrei, gegorener Fisch, Bären-, Elch-, und Rentierfleisch, sowie Rosinenwurst… das alles gibt es in der „Turun Kauppahalli“ in Turku, einem eindrucksvollen roten Backsteingebäude von 1896, das zu einem Besuch einlädt.
Wie bitte? Rosinenwurst?
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An diesem Spätsommertag ist es in Vaasa/Ostrobothnia so hell, dass ich die Sonnenbrille herauskrame.
Wir schlendern durch die breite Lindenallee, die mitten durch die familiär wirkende Stadt führt und durch deren flirrende Blätter die Sonne flimmert und funkelt.
Die Scheiben blitzen, die Häuser leuchten, ja selbst die Pflastersteine schimmern in diesem unglaublichen Licht, wie man es in dieser Klarheit so nur im hohen Norden finden kann.
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Yoga2halb
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Nein, die Mutter der E. sieht ganz und gar nicht wie über siebzig aus. Eher wie die Gesundheit in Person. Kurz und sehnig, mit einer großen Menge schulterlangen, grauweißen Haares, und mit einem Paar Augen in dem grob geschnittenen Gesicht, die sie von einer Vierzehnjährigen gestohlen zu haben scheint.
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3029halb
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Ein Schild an dem Geländer verkündet, dass wir uns in 3.029 m Höhe befinden. Die Sonne scheint auf schneebedeckte Flächen und porzellanweiße Berge.
Ich schiebe mir einen Riegel Schokolade in den Mund und zerkaue ihn langsam, während ich einer Böe nachschaue, die über den kahlen Abhang streicht und den lockeren Schnee aufwirbelt.
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Hüttehalb
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Die Hütte passt sich so gut dem Gelände an, dass wir sie ohne die Hilfe des Bergführers nicht gefunden hätten. Sie klebt oben an der windgeschützten Ostseite des Gebirges, oberhalb der Baumzone.
Eine Frau in Thermohose und kariertem Herrenhemd steht auf der Terrasse, die Fäuste in die Seiten gestemmt. „Ihr seid früh dran…,“ sagt sie, „kommt herein.“
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Bergehalb
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Er ist ohne Frage der perfekte Bergführer, oder wie man neuerdings sagt, „Ranger“. Mittelgroß, dichtes graues Haar und säuberlich getrimmter Schnauzer. Seine Augen sind von einem besonders stählernen Blau. Über seine Gesichtshaut zieht sich ein Netz von geplatzten Äderchen, und sein Bauch verrät eine Schwäche für Karreespeck und Gösser Bier.
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