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„20-20-29 – Kunst im Quadrat“ so heißt die diesjährige Weihnachtsausstellung unseres Kunstvereins, die morgen, am 8. Dezember eröffnet wird.
In unserer vereinseigenen Galerie „Markt 9“, die in einem denkmalgeschützten, typisch Bergischen Fachwerkhaus untergebracht ist, haben interessierte Besucher die Gelegenheit, sich über die Vielseitigkeit der Mitglieder des Vereins zu informieren und zu schauen, was diese in Bezug auf Kunst so alles zu bieten haben.
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“Heide und Helga”, so ist die Zeichnung betitelt, welche auf diesem Foto in der Hand einer sehr netten Dame zu sehen ist. Ja, ihr ahnt es schon – Heide und Helga sind Zwillinge. Leider mußte Helga zum Fototermin wegen einer Erkältung das Bett hüten, so daß hier nur Heide zu sehen ist.
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Schade, dass die Jahresausstellung unseres Kunstvereins „Wermelskirchen e.V.“ schon wieder beendet ist. Ab dem 27. Oktober zeigten wir in den historischen Bürgerhäusern unseres Städtchens wieder einmal, was die Mitglieder des Kunstvereins so alles zu bieten haben. Man konnte sich dort Zeichnungen, Aquarelle, Acrylbilder, Spachtelarbeiten, Pastelle, Ölgemälde, Linolschnitte, Skulpturen etc. pp. anschauen. Meine drei Exponate sind übrigens ganz links zu sehen.
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„164 Stufen,“ sagt der junge Mann im Kassenhäuschen und setzt dann hinzu: „Es gibt keinen Aufzug. Wollen Sie trotzdem?“ er schaut erwartungsvoll.
„Klar,“ sage ich.
Denn sollten mich 164 Stufen davon abhalten, bis ganz nach oben auf die Aussichtskanzel des Leuchtturms zu steigen? Natürlich nicht.
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Diesmal geht`s nach Sassnitz! Das historische Hafenstädchen auf der größten und vielleicht schönsten Insel unseres Landes empfängt uns mit sonnenbeschienenen, historischen Häusern in charmanter Bäderarchitektur, einer 1450 Meter langen Mole, über die es sich wunderbar flanieren lässt und einer Kunstgalerie, die so stimmungsvoll und liebevoll gestaltet ist, dass man sich dort länger aufhält, als vielleicht geplant. Kann man seine Zeit schöner verbringen?

Hier habe ich also die große Freude und das Vergnügen, drei meiner Zeichnungen in einer Gemeinschaftsausstellung in dem einladenden „Art Salon Q3“ präsentieren zu dürfen.
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Hach…wie schön – mit großer Freude erhielt ich heute eine liebe mail von der Dame, die mich vor einiger Zeit bat, ein Portrait Ihres Schwiegervaters anzufertigen. Ja genau, das ist der alte Herr, den ich in meinem letzten Artikel zeigte (hier ist eine Variante in s/w).
Diese Zeichnung sollte ein besonderes Geburtstagsgeschenk für ihren Mann sein.
Und das Schönste ist: Die nette Dame namens Brigitte erzählt in ihrer mail einiges aus dem langen bewegten Leben ihres Schwiegervaters. Mit ihrer freundlichen Erlaubnis darf ich diesen Text hier zeigen. Sie schreibt:

Liebe Rosie,
ganz lieben Dank für diese wunderschöne Zeichnung. Mein Mann, der 71jährige Sohn des alten Herrn, der hat sich außerordentlich gefreut! Unser alter Herr hatte ein wahrhaft bewegtes Leben. Die gesamte Familie hat ihn geliebt, seine 8 Kinder (4 Töchter, 4 Söhne), seine 22 Enkel und soweit ich jetzt noch zählen kann – seine 19 Urenkel. Zu erwähnen wäre da, es studieren noch einige Enkel und die Schar der Urenkel könnte sich durchaus noch vergrößern. – Alle haben den Großvater immer sehr gerne in seiner großen Wohnung besucht und seinen 90. und seinen 100. Geburtstag hättest du erleben sollen.
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102 ?? Ja, einhundertundzwei. 
Was bedeutet das? Auf so viele Jahre kann der alte Herr zurückblicken, den ich kürzlich portraitierte und dessen Bildnis ich nun hier im Blog zeigen darf.
Ist es ein Glück, so alt zu werden? 102 Jahre? Ich möchte sagen: ja. Denn vor einiger Zeit las ich in einer Zeitung einen Artikel, der betitelt war: „Der Optimismus der Uralten“. Hier wurde anschaulich berichtet, dass Hochbetagte einer Heidelberger Studie zufolge erstaunlich zuversichtlich sind, obwohl kein einziger von ihnen mehr gesund ist.  Ja, sogar acht von zehn dieser sehr alten Menschen bekundeten, mit ihrem Leben zufrieden zu sein. Viele von ihnen machten sogar noch Pläne. So schaute ich z.B. im Video staunend einer Dame zu, die sich zu ihrem 100. Geburtstag einen Tandem-Fallschirmsprung wünschte – und auch bekam. Könnte es sein, dass das Leben nach den ersten 100 Jahren vielleicht sogar leichter fällt? Könnte es sein, dass man, sofern man dieses hohe Alter erreicht, dies sogar als eine Errungenschaft ansieht?
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