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Der Nationalpark „Þingvellir“ liegt im Südwesten von Island, im Gebiet Höfuðborgarsvæðið und ist Teil der UNESCO Welterbeliste / Zeichnung © Roswitha Geisler

Überall raucht, dampft und blubbert es: Heiße Quellen, wabernder Matsch und brodelnde Schlammtöpfe, dazu schillernde Kieselerde-Ablagerungen und mit silbrigen Flechten überzogene Felsbrocken. Und immer wieder steigt uns ein eigenartiger Schwefelgeruch in die Nase. Ich komme mir vor wie in einer anderen Welt.
Kräftiger Dauerwind schiebt uns über das Geothermalfeld „Geysir“, das mystisch wie in einem Fantasyfilm erscheint. Geheimnisumwittert, archaisch und voller Historie. Nicht umsonst ist der Nationalpark „Þingvellir“ aufgrund seiner geologischen Einmaligkeit und geschichtlichen Bedeutung Teil der UNESCO Welterbeliste.
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Mitten in Reykjavik – einfach mal eine Pause machen und sich was Leckeres gönnen / Zeichnung © Roswitha Geisler

Ist es eine gute Idee, seinen Osterurlaub auf Island, der größten Vulkaninsel der Welt, zu verbringen? Meine Antwort ist ein überzeugtes JA, auch wenn im isländischen Frühling durchaus noch Schneeflocken über die Moore tanzen können und wir vor Kapriolen wie überraschenden Regenschauern, stürmischen Windböen, strahlenden Sonnenstunden und Nebelfeldertagen niemals sicher sind.
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Ein blühendes Symbol für den Frühling und immer „En vogue“ – die Tulpe / Zeichnung © Roswitha Geisler

Es ist schon erstaunlich, was in unserem Draußen-Wohnzimmer so alles los ist, sobald die ersten warmen Sonnenstrahlen auftauchen. Unübersehbar erfüllen sich jetzt hier alle Sehnsüchte nach Frühling: da leuchten die bunten Primeln unterm Apfelbaum in freundlich frischen Farben, da trällern schnittige Kleiber um die Wette, summen dicke Hummeln zwischen Buschwindröschen und stellen sich die Tulpen zu einer leuchtend lässigen Farbparade auf.
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Ålesund-Zeichnung © Roswitha Geisler

Das Jugendstil-Städtchen Ålesund, von dem viele sagen, dass es zu den schönsten Norwegens gehört, ist voller wunderbarer Überraschungen / Zeichnung © Roswitha Geisler

„In Norwegen haben wir immer genug Wetter. Mehr als wir brauchen,“ erzählt das gut gelaunte Ehepaar im aufwendigen Zopfstrick, das neben uns auf der Aussichtsplattform des „Aksla Utsiktspunkt“ steht. Bei nieseligem Wind ist der Fernblick auf Ålesund, sowie auf die umliegenden Inseln, Schären, Holmen und die imposanten Sunnmørs-Alpen atemberaubend. (mehr …)

Eine wunderbare Gelegenheit, auch im Urlaub Kunst zu genießen: In der „Kunsthall Stavanger“ fand die „Vestlandsutstillingen“ statt © Zeichnung Roswitha Geisler

Sie ist für mehr als eine Überraschung gut – die Kunsthalle in Stavanger. Nicht nur, dass die charmante Dame an der Kasse uns in klangvoll höflichem Deutsch begrüßt, dass wir in der Ausstellung keine Maske tragen müssen und dass der „Performance-Raum“ nur auf Socken betreten werden darf, sondern wir haben auch das Glück, die zur Zeit stattfindende „Vestlandsutstillingen“ bewundern zu können.
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Weiße Holzhäuser, blankes Kopfsteinpflaster, kleine Werkstätten und kreischende Möwen: Willkommen in Stavanger! / Zeichnung: Roswitha Geisler

Es ist, bzw. war ja in der letzten Zeit nicht so ganz einfach mit den Urlaubsplänen. Wie schön, dass Norwegen, übrigens sowieso eines meiner Lieblings-Urlaubs-Destinations, im Oktober noch Möglichkeiten für Urlaubsgäste hatte. Besser hätte es nicht passen können!
Denn für mich persönlich hat ja kaum eine Region so viel zu bieten: beeindruckende Fjorde und niedliche Städtchen, wegweisende Kunst und ländliche Idylle, appetitliche Fischknödel und fantastische Haute Cuisine. Und köstliche Getränke sowieso.
Also nichts wie hin!
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Auch heute noch auf ausgewählten Strecken unterwegs – der Schienenbus / Zeichnung Roswitha Geisler

Ja, es gibt sie noch, diese Schätzchen, die mit einem schönen, markanten Äußeren überzeugen, Passagiere relativ bequem von A nach B transportieren und auf den Namen „Schienenbus“ hören.
Ein ratterndes Fossil aus Kindheitstagen, das uns damals mit umklappbaren Sitzbänken, roten Kunststoffbezügen, Linoleumboden und mit holzverkleideter Toilette zur Oma im Nachbarort, zur Schule oder zur Kirmes gefahren hat.
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Ein gewisser Vorrat des ehemals heiß begehrten Bedarfsartikels kann kein Fehler sein.

Erinnert ihr euch noch an den „Mann mit den Rollen“? Ich begegnete ihm im Sommer vor dem Supermarkt, als er lässsig einen gewissen Vorrat der unverzichtbaren Papierwaren zu seinem Auto trug.
Ich zeichnete eine Skizze von ihm auf ein Blatt meines Zeichenblockes ( hier nachzulesen ).
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Malen im Schnee

Stimmungsvolle Zeichen-Motive voller Details finden sich auch inmitten von Schnee, Frost und Eis

Schneeweiß und Nadelgrün…ist das nicht eine vollkommen überzeugende Dekoidee? Die Natur macht sie uns stimmungsvoll vor, einfach so.
Darum brauche ich jetzt gar nicht viel Equipment in das frostig-kalte Winterwunderland mitzunehmen, denn der Zeichenblock, zwei oder drei Farbstifte und ein Bleistift reichen schon aus.
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Die zebrechlichen Netze der Lampionblumen werfen fragile Schatten

Die leuchtend orangeroten Lampionblumen in unserem Garten sind nicht nur zur Blütezeit wunderschön ( hier nachzulesen ), sondern auch, wenn sie sich auf den langsam fortschreitenden Herbst einstellen.
Als würden sie sich den ringsum fallenden Blättern anpassen, werden sie mit der Zeit blasser, matter und verwandeln ihre leuchtende Farbe in ein stumpfes lichtes Braun.
Man kann fast täglich dabei zuschauen, wie die kleinen Ballonhüllen in der kühlen Spätherbstluft allmählich trockener werden, anfangen zu knistern und sich nach und nach auflösen.
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