Anatoly Rybkin ist hager, leicht ergraut, eher zurückhaltend und, wie man so schön sagt, in sich ruhend.
Jeder Besucher der Ausstellung wird von ihm persönlich und mit einem breiten Lächeln begrüsst. Nein, deutsch spricht er leider nicht, bedauerlicherweise auch nicht englisch, nur russisch. Das ist seine Muttersprache, denn er stammt aus dem Bezirk Mariinsko-Posadsky, Republik Tschuwaschien in Zentralrussland.
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Mit viel Idealismus produziert Utz Benkel in seiner Funktion als Verleger seit nunmehr acht Jahren den ungewöhnlichen Portrait-Wandkalender „Die Wilden 13“.
Das ist ein wunderbar vielfältiger Kalender mit Portraits von außergewöhnlichen Musikern und Musikerinnen aus aller Welt – gemalt, gezeichnet, geschnitten oder collagiert von zeitgenössischen KünstlerInnen.
Als ich von Herrn Benkel im letzten Jahr wieder eine Einladung bekam, mich mit einem Musiker-Portrait daran zu beteiligen, sagte ich natürlich sofort begeistert zu.
Ganz klar.

Diesmal durfte ich das Blatt für den Monat Mai gestalten, das heißt, der Musiker oder die Musikerin musste in diesem Monat entweder geboren oder gestorben sein.
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Meine Interpretation von Pete Townshend für den neuen Musiker-Kalender des Benkel-Verlages

Kaum einer kann so wunderbare, künstlerische Musiker-Kalender verlegen, wie der Benkel-Verlag aus Berlin. Finde ich jedenfalls.
Eine feine Sache für alle, die sich Monat für Monat einen ganz besonderen Musiker oder eine außergewöhnliche Musikerin in Erinnerung rufen wollen.
Denn in der Kalenderreihe „Die wilden Dreizehn“ finden sich Künstler zusammen, die auf ganz eigene und persönliche, kreative Art und Weise – gemalt, gezeichnet, geschnitten oder collagiert – auf einem Kalenderblatt einem geschätzten Musiker/in die Ehre erweisen möchten.
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Jürgen Kordes, Kurator der Schmetterlingssammlung, präsentiert seine ungewöhnlichsten Falter

Wohin mal schnell in die „Sommerfrische“, wenn man in Berlin wohnt? Wer jetzt die Idee hat, einen Ausflug nach Berlin-Köpenick zu machen, an den idyllisch gelegenen „Langen See“ zum Beispiel oder den schilfbestandenen „Müggelsee“, um Luft zu holen und aufzutanken, dem möchte ich gerne zwei empfehlenswerte Ausstellungen im „Schmetterlingshorst“ ans Herz legen.
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V.l. Dr. Claudia Marwede-Dengg, Susanne Haun, Dr. Gregor Gysi, Roswitha Geisler

„Mit so vielen Besuchern habe ich gar nicht gerechnet,“ sagt Susanne Haun und schaut sich im Galeriesaal, in dem wir unsere gemeinsame Ausstellung „Schau Mich An“ präsentieren, um.
Oh ja, alle Stühle sind besetzt und nicht nur das.
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Wir lieben es, Portraits zu zeichnen!
Und darum zeigen Susanne Haun und ich in unserer gemeinsamen Ausstellung „Schau Mich An“ 52 Bildnisse von Menschen, die wir interessant finden, die eine Bedeutung für uns haben, die uns inspirieren, uns begeistern und denen wir etwas zu verdanken haben.
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„Auf den Tag genau vor 500 Jahren,“ so beginnt die Moderatorin Pe Weber, die uns gut gelaunt durch die Vernissage zur Ausstellung mit dem Thema „Der neue Mann“ führt, „starb Leonardo da Vinci, einer der berühmtesten Universalgelehrten aller Zeiten. War er eigentlich ein „Neuer Mann“?“
Der resolute Herr neben mir nickt: „Zumindest hat er ihn schon mal vermessen. Das sieht man ja auf der italienischen Euromünze.“
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