“Willi“, so ist die Zeichnung betitelt, welche auf diesem Foto in der Hand eines netten Herrn mit Brille zu sehen ist. Wer jetzt neugierig geworden ist und gerne etwas  über die Entstehung und den Hintergrund dieses Portraits nachlesen möchte, der kann dann mal gerne hier zu dem  Artikel klicken: “Willi”.
Und ja, der freundliche Gentleman, der diese Zeichnung in die Höhe hält, ist in der Tat der niedliche, blondgelockte Bursche, der damals fast seine gesamte freie Zeit am See und am Fluß verbrachte.  Dessen größtes Hobby und eifriges Bestreben es war, mit seiner kleinen Angelrute die ein oder andere Forelle, ein Rotauge oder gar einen Aal zu fangen und voller Stolz zu seiner Mutter nach Hause zu bringen.
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Das alte, sepiafarbene Foto, welches mir als Vorlage für die Zeichnung von Willi diente, stammt aus dem Jahr 1957. 
Nun hatten Jungs in den 1950er Jahren zumeist einen „ordentlichen“ Haarschnitt, der auch unter der Bezeichnung „Facon“ bekannt und beliebt war.
Bei Willi hingegen war dies anders. Seine Haare waren schulterlang, lockig und wurden mit einer kleinen Haarspange aus dem Gesicht gehalten.
Heute sind lange Haare bei männlichen Personen nichts Außergewöhnliches, aber damals war es das schon.
„Ich habe zwei ältere Brüder“, erzählt Willi, „und meine Eltern hatten sich nach zwei Jungs sehnlichst ein süßes Mädchen gewünscht. Allerdings bekamen sie wieder einen Jungen, nämlich mich.“
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“Heide und Helga”, so ist die Zeichnung betitelt, welche auf diesem Foto in der Hand einer sehr netten Dame zu sehen ist. Ja, ihr ahnt es schon – Heide und Helga sind Zwillinge. Leider mußte Helga zum Fototermin wegen einer Erkältung das Bett hüten, so daß hier nur Heide zu sehen ist.

Das Foto, das mir als Vorlage für dieses Doppel-Portrait diente, passt perfekt zu meinem Projekt „Jünger und älter“. Es zeigt die Zwillinge  in  niedlichen, rotgemusterten Dirndlkleidern und stammt aus dem Jahr 1941.
Mit Stolz trugen sie dazu blütenweiße, kleine Schürzen und große Haarschleifen, so wie es damals sehr beliebt war. (mehr …)


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„164 Stufen,“ sagt der junge Mann im Kassenhäuschen und setzt dann hinzu: „Es gibt keinen Aufzug. Wollen Sie trotzdem?“ er schaut erwartungsvoll.
„Klar,“ sage ich.
Denn sollten mich 164 Stufen davon abhalten, bis ganz nach oben auf die Aussichtskanzel des Leuchtturms zu steigen? Natürlich nicht.
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„Schäre heißt „Skär““, so erklärt uns der Kapitän, ein alter Seebär mit weißen, struppigen Haaren und einem ebensolchen Bart. Der massige Hals ragt aus einer dicken blauen Steppweste hervor. Dazu trägt er einen gemütlichen Kapitänsbauch vor sich her und Gummistiefel an den Füßen.
„Und eine Insel heißt „ö““, erklärt er weiter, „eine kleine Insel dagegen „ör“, ein Stein „sten“ und dann gibt es noch „grynna“, das ist  ein Stein, der sich teilweise oder ganz unter Wasser befindet.“
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Finnland oder Schweden?
Keines von Beiden.
Denn Åland, zwischen Stockholm und Turku am Bottnischen Meerbusen gelegen, ist autonom. Mit eigener Flagge (ein rotes Kreuz auf gelbem Kreuz mit blauem Hintergrund), mit eigenen Briefmarken, eigenem Autokennzeichen, einem eigenen Steuersystem und, ja, auch eigener Web-Domain (.ax).
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Hach…wie schön – mit großer Freude erhielt ich heute eine liebe mail von der Dame, die mich vor einiger Zeit bat, ein Portrait Ihres Schwiegervaters anzufertigen. Ja genau, das ist der alte Herr, den ich in meinem letzten Artikel zeigte (hier ist eine Variante in s/w).
Diese Zeichnung sollte ein besonderes Geburtstagsgeschenk für ihren Mann sein.
Und das Schönste ist: Die nette Dame namens Brigitte erzählt in ihrer mail einiges aus dem langen bewegten Leben ihres Schwiegervaters. Mit ihrer freundlichen Erlaubnis darf ich diesen Text hier zeigen. Sie schreibt:

Liebe Rosie,
ganz lieben Dank für diese wunderschöne Zeichnung. Mein Mann, der 71jährige Sohn des alten Herrn, der hat sich außerordentlich gefreut! Unser alter Herr hatte ein wahrhaft bewegtes Leben. Die gesamte Familie hat ihn geliebt, seine 8 Kinder (4 Töchter, 4 Söhne), seine 22 Enkel und soweit ich jetzt noch zählen kann – seine 19 Urenkel. Zu erwähnen wäre da, es studieren noch einige Enkel und die Schar der Urenkel könnte sich durchaus noch vergrößern. – Alle haben den Großvater immer sehr gerne in seiner großen Wohnung besucht und seinen 90. und seinen 100. Geburtstag hättest du erleben sollen.
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