In dieser tollen Location wurde das neue Projekt der Gruppe „Die Wilden 13“, der Portrait-Wandkalender „Literaten 2022“ aus dem Benkel-Verlag Berlin, präsentiert / Foto © S. Haun

Mit viel Idealismus produziert Utz Benkel in seiner Funktion als Verleger seit nunmehr zehn Jahren den künstlerischen Portrait-Wandkalender „Die Wilden 13“.
Zu diesem schönen Jubiläum erscheint im Rahmen dieses Projektes zum ersten Male ein Literaten-Kalender. Das ist ein wunderbar vielfältiges Werk mit 13 Portraits von Schriftstellern und Schriftstellerinnen aus aller Welt – exklusiv für diese Veröffentlichung gemalt, gezeichnet, collagiert oder geschnitten von 13 zeitgenössischen Künstlern/Künstlerinnen.
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Auch heute noch auf ausgewählten Strecken unterwegs – der Schienenbus / Zeichnung Roswitha Geisler

Ja, es gibt sie noch, diese Schätzchen, die mit einem schönen, markanten Äußeren überzeugen, Passagiere relativ bequem von A nach B transportieren und auf den Namen „Schienenbus“ hören.
Ein ratterndes Fossil aus Kindheitstagen, das uns damals mit umklappbaren Sitzbänken, roten Kunststoffbezügen, Linoleumboden und mit holzverkleideter Toilette zur Oma im Nachbarort, zur Schule oder zur Kirmes gefahren hat.
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Die Farbe der Träume und der Romantik – BLAU

Wenn die Lieblingsfarbe im Garten plötzlich fast alles in ein sanft schillerndes Unterwasserblau taucht, wenn die Lapislazuli-Ohrringe hervorgeholt werden und himmelblaue Bläulinge durch die Luft flattern – dann ist es Sommer. Ein Sommer mit Lavendel, Glockenblumen, Rittersporn und Salbeiblüten.
Der blaue Teil des Gartens war in dem letzten Pandemiesommer mein duftender Lieblingsplatz, aber er war mehr als nur eine gemütliche Sitzecke – er war ein Ruheort.
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Leuchtend rote Rhododendronblüten – als Zeichnung welken sie nie.

Die Strahlefarbe Rot ist immer ein Highlight. Sie ist warm, sie ist aktiv, sie ist voller Kraft und stets ein Blickfang. Der Vorteil dieses leuchtenden Eyecatchers ist der Umstand, dass sie auf keinen Fall übersehen wird.
Sei es eine flammende Pfingstrosenblüte, eine edel changierende Murano-Vase, ein hinreißendes Kleid, das keinen Kerzenschein mehr braucht, ein schwedisches Sommerhäuschen im Garten oder ein paar pralle Kirschen auf weißem Teller.
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Ein Grund zum Feiern…. (Foto: R. Geisler)

Heute wird Robert Allen Zimmermann, geb. am 24.05.1941 im tiefsten Minnesota, 80 Jahre alt. Und hier ist mein ganz persönliches Geschenk für Bob, der immer einen ganz besonderen Platz in meinem musikalischen Herzen hat: ein von Hand gezeichnetes Portrait, das in in jungen Jahren zeigt – grübelnd und in sich versunken, umgeben von einem Buchstaben-Potpourri, einem leeren Blatt Papier und natürlich einer Gitarre. Ich habe dafür Tinte, Bleistifte und Farbstifte in blau, ocker und braun benutzt.
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Einmal im Jahr gibt es einen ganz besonderen Tag – den Geburtstag!

So sehen Geburtstagskinder aus!
Es ist kaum zu übersehen, dass die junge Dame, deren Portrait ich hier zeigen darf, mit Freude ihrem „Ein-Jahr-älter-werden“ entgegensieht.
Warum auch nicht?
Denn mit diesem wunderbar natürlichen Lächeln, den strahlenden Augen und einem innerem Leuchten zeigt sie allen, wie sehr sie das Leben liebt und dass das Älterwerden ja sowieso kein Riesending, sondern nur eine Zahl ist.
Also, darüber muss man sich wahrlich keinen großen Kopf machen.
Der Vorteil dabei ist ja auch, dass man endlich nicht mehr cool sein muss und auf alles, was man schon geschafft hat, zufrieden zurückschauen kann.
Also ist es vollkommen wichtig und richtig, Geburtstage zu feiern, weil jeder damit auch sein Leben feiert, nämlich all die Momente, in denen man liebte, umarmte, weinte, lachte, tanzte.
Warum also nicht, egal wieviele Jahre man schon zählt, auf dieses einmalige, wunderschöne Leben anstoßen?
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Das alte, sepiafarbene Foto der stolzen Mama mit ihrem niedlichen Baby, welches ich als Vorlage für diese Portraitzeichnung bekam, stammt aus den frühen 50er Jahren.
Es schien ein kühler, sonniger Frühlingstag gewesen zu sein, denn Frau W. trägt hier einen dicken Wintermantel mit Frischgrätmuster und hat ihre dunklen Haare im Nacken ordentlich zu einem Dutt gesteckt, so wie es damals üblich war.

Fürsorglich hält sie ihren kleinen Liebling im Arm, der seinem Gesichtsausdruck nach in diesem Moment nicht so sehr begeistert scheint – eher ein bisschen genervt.
Er ist bekleidet mit einem wolligen, weißen Strampelanzug, einem kleinen, vielleicht selbstgestrickten Mützchen und hält sich an Mamas Mantelkragen fest.
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Ein gewisser Vorrat des ehemals heiß begehrten Bedarfsartikels kann kein Fehler sein.

Erinnert ihr euch noch an den „Mann mit den Rollen“? Ich begegnete ihm im Sommer vor dem Supermarkt, als er lässsig einen gewissen Vorrat der unverzichtbaren Papierwaren zu seinem Auto trug.
Ich zeichnete eine Skizze von ihm auf ein Blatt meines Zeichenblockes ( hier nachzulesen ).
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Malen im Schnee

Stimmungsvolle Zeichen-Motive voller Details finden sich auch inmitten von Schnee, Frost und Eis

Schneeweiß und Nadelgrün…ist das nicht eine vollkommen überzeugende Dekoidee? Die Natur macht sie uns stimmungsvoll vor, einfach so.
Darum brauche ich jetzt gar nicht viel Equipment in das frostig-kalte Winterwunderland mitzunehmen, denn der Zeichenblock, zwei oder drei Farbstifte und ein Bleistift reichen schon aus.
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Spende statt Gage – in den eisigen Corona-Zeiten brauchen Musiker mehr Unterstützung

„Nein, mit den kalten Händen kann ich nicht länger Gitarre spielen. Die Finger sind zu steif und die Saiten schneiden in die Fingerkuppen. Trotz Hornhaut.“
Der bärtige Musiker schüttelt den Kopf, bückt sich und streichelt seinen Hund, eine freundliche Promenadenmischung, die er, so erfahre ich, von seiner Briefträgerin vermittelt bekommen hat.
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