Warten … warten darauf, dass sich die Türen zum Saal und zur Veranstaltung öffnen. Man kann nachdenken beim Warten. Man kann die Umgebung auf sich wirken und seinen Gedanken freien Lauf lassen. Man kann mit seinem Gegenüber reden, mit ihm lachen, sich austauschen und ihm dabei in die Augen sehen. Oder mit ihm ein Bier trinken.
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Wer hat eigentlich erzählt, Grüße per Postkarte wären unnötig, uncool, unliterarisch oder sonst irgendwie entbehrlich und überflüssig? Sind sie ni-hicht!

Klar, Weihnachtsgrüße per Smartpone-Messenger sind schneller geschrieben, man kann sie geschwind kopieren und ratzfatz an seine ganze Kontaktliste senden und außerdem sind sie fixer beim Empfänger.
Das stimmt alles.
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„20-20-29 – Kunst im Quadrat“ so heißt die diesjährige Weihnachtsausstellung des Kunstvereins, die zur Zeit in unserer kleinen vereinseigenen Galerie stattfindet.
In dem historischen, denkmalgeschützten, typisch Bergischen Fachwerkhaus haben interessierte BesucherInnen die Gelegenheit, sich über die Vielseitigkeit der Mitglieder des Vereins zu informieren und mal zu schauen, was diese in Bezug auf Kunst so alles zu bieten haben. Tja….und was bedeutet „20-20-29“ jetzt eigentlich genau?
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Es gibt Verbindungen von Ort und Zeit, da fühlt man sich, als wäre man an einem Ort außerhalb von Zeit, so, als wäre man z.B. in „Andersland“, so wie Norwegen einmal genannt wurde.
Dann bleibt es manchmal selbst am hellichten Tag ein wenig fahl und dämmerig, der tiefe, stille Fjord zeigt sich schummerig grau, so dass man sich nicht wundern würde, wenn an der nächsten Ecke Trolle, Elfen oder gar Berggeister auftauchen würden.
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„Komm, wir gehen hinein. Kann ja nicht schaden,“ sagt die resolute Dame, die neben uns in dem kleinen, verschlafenen Bahnhof von Åndalsnes am Isfjord steht und rückt ihren Trekking-Rucksack zurecht. Sie zieht ihren ein wenig widerstrebenden, bärtigen Mann hinüber zu dem alten, knallroten Waggon, der ein paar Schritte abseits steht.
Hier findet man etwas Außergewöhnliches vor.
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Das Morgenlicht ist unglaublich klar und strahlend, der Himmel stahlblau, salzig die Luft und es riecht nach Fisch. Der Fjord glitzert wie ein Spiegel. Wir schauen auf Felsen und Fjell, Meer und Schärengarten, Boote und Schiffe.
Über uns kreischen Möwen. Wir gehen durch einen magischen Moment.
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Mit viel Idealismus produziert Utz Benkel in seiner Funktion als Verleger seit nunmehr sieben Jahren den ungewöhnlichen Portrait-Wandkalender „Die Wilden 13“.
Das ist ein Kalender mit diesmal 14 Porträts (ja, dieses Mal ist ein „Bonustrack“ dabei) von außergewöhnlichen Musikern und Musikerinnen aus aller Welt – gemalt, gezeichnet, geschnitten oder collagiert von zeitgenössischen KünstlerInnen.
Als mich Herr Benkel im letzten Jahr einlud, mich mit einem Musiker-Portrait daran zu beteiligen, sagte ich natürlich sofort begeistert zu.
Ganz klar.
Da brauchte ich nicht zu überlegen.
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