Skizzenbuch


Das Morgenlicht ist unglaublich klar und strahlend, der Himmel stahlblau, salzig die Luft und es riecht nach Fisch. Der Fjord glitzert wie ein Spiegel. Wir schauen auf Felsen und Fjell, Meer und Schärengarten, Boote und Schiffe.
Über uns kreischen Möwen. Wir gehen durch einen magischen Moment.
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„164 Stufen,“ sagt der junge Mann im Kassenhäuschen und setzt dann hinzu: „Es gibt keinen Aufzug. Wollen Sie trotzdem?“ er schaut erwartungsvoll.
„Klar,“ sage ich.
Denn sollten mich 164 Stufen davon abhalten, bis ganz nach oben auf die Aussichtskanzel des Leuchtturms zu steigen? Natürlich nicht.
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„Schäre heißt „Skär““, so erklärt uns der Kapitän, ein alter Seebär mit weißen, struppigen Haaren und einem ebensolchen Bart. Der massige Hals ragt aus einer dicken blauen Steppweste hervor. Dazu trägt er einen gemütlichen Kapitänsbauch vor sich her und Gummistiefel an den Füßen.
„Und eine Insel heißt „ö““, erklärt er weiter, „eine kleine Insel dagegen „ör“, ein Stein „sten“ und dann gibt es noch „grynna“, das ist  ein Stein, der sich teilweise oder ganz unter Wasser befindet.“
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Finnland oder Schweden?
Keines von Beiden.
Denn Åland, zwischen Stockholm und Turku am Bottnischen Meerbusen gelegen, ist autonom. Mit eigener Flagge (ein rotes Kreuz auf gelbem Kreuz mit blauem Hintergrund), mit eigenen Briefmarken, eigenem Autokennzeichen, einem eigenen Steuersystem und, ja, auch eigener Web-Domain (.ax).
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Die Farmacia ist aus weiß angestrichenen Ziegelsteinen, hat blaue Fenster und ein Mansardendach, das über einen Schirm schwarzer Zypressen hinausragt. Im Innern finden wir gediegene Mahagoniregale, einen glatten Steinfußboden und ein von einem Sicherheitsbeamten bewachtes gläsernes Kassenhäuschen vor.
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panamawaldhalbDer Zug ist schon alt. Ziemlich alt sogar. Er stammt aus den 30er Jahren des letzten Jahrhunderts. Aber er ist wunderbar in Schuss.
Perfekt restauriert mit glänzend poliertem Holz, antiken Lampen, deren grüne Glasschirme schimmern, und mächtigen Leder-Fauteuils.
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panamacolonhalbDer Ort besteht aus schäbigen Zementhäusern, Lagerhallen, desolaten Backsteinkästen,  einem Gewirr von elektrischen Drähten auf den Dächern und einem Sportplatz, der mit einem drei Meter hohen Zaun umgeben ist. Es gibt eine müllübersäte Grünanlage mit schwarzen Zypressen und Geschäfte, die im Kolonialstil erbaut sind.
Alle, sogar die Bäckereien, haben Gitterstäbe vor den Fenstern.
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