Jeder, der mich auch nur ein klitzekleines bisschen kennt, weiß, wie begeistert ich jedes Mal bin, wenn ich die Aufgabe bekomme, ein Kinderportrait zeichnen zu dürfen.
Und wenn das dann auch noch so ein kleiner Sonnenschein ist wie Johann, ist die Freude natürlich groß.
Denn wer ließe sich nicht von diesem umwerfenden Lächeln mitreissen?
Ich bin sicher, da kann niemand widerstehen.
So wie immer beginne ich auch diesmal mit einer zarten, aber genauen Bleistiftzeichnung. Für mich ist es eine Hilfe, schon gleich zu Beginn die Licht- und Schattenbereiche abzugrenzen, sowie zu definieren, woher das Licht kommt.
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“Wolfgang Nr. 2”, so ist die Zeichnung betitelt, welche auf diesem Foto in der Hand eines netten Herrn mit Brille zu sehen ist.
Wer jetzt neugierig geworden ist und gerne etwas über die Entstehung und den Hintergrund dieses Portraits nachlesen möchte, der kann dann mal hier zu dem vorigen Artikel klicken: “Wolfgang Nr. 2”.
Und ja, der freundliche Gentleman, der diese Zeichnung in die Höhe hält, ist in der Tat der sechsjährige Autofan, dessen eifriges Bestreben es damals war, seiner kleinen Sammlung von Wiking-Autos das ein oder andere erschwingliche Teil hinzuzufügen.
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In den 40er und 50er Jahren  gehörte Wolfgang  zu den häufigsten Vornamen und nahm oft einen Spitzenplatz ein. Kein Wunder, dass ich in meiner Serie „Jünger und älter“ nun bereits den zweiten Wolfgang portraitieren durfte. Über Wolfgang Nr. 1 habe ich hier ( bitte klicken) berichtet.

Das Foto, das mir als Vorlage für dieses Portrait diente und auf dem Wolfgang Nr.2  in einem von der Mutter selbstgestrickten Wollpullover und mit Ranzen auf dem Rücken zu sehen ist, stammt aus dem Jahr 1957.  Der Pullover kratzte fürchterlich, denn die Wolle stammte aus einem alten aufgeribbelten Janker des Opas. Wolfgang war damals sechs Jahre alt und sehr stolz darauf, endlich zur Schule gehen zu dürfen.
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Die Farmacia ist aus weiß angestrichenen Ziegelsteinen, hat blaue Fenster und ein Mansardendach, das über einen Schirm schwarzer Zypressen hinausragt. Im Innern finden wir gediegene Mahagoniregale, einen glatten Steinfußboden und ein von einem Sicherheitsbeamten bewachtes gläsernes Kassenhäuschen vor.
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panamawaldhalbDer Zug ist schon alt. Ziemlich alt sogar. Er stammt aus den 30er Jahren des letzten Jahrhunderts. Aber er ist wunderbar in Schuss.
Perfekt restauriert mit glänzend poliertem Holz, antiken Lampen, deren grüne Glasschirme schimmern, und mächtigen Leder-Fauteuils.
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panamacolonhalbDer Ort besteht aus schäbigen Zementhäusern, Lagerhallen, desolaten Backsteinkästen,  einem Gewirr von elektrischen Drähten auf den Dächern und einem Sportplatz, der mit einem drei Meter hohen Zaun umgeben ist. Es gibt eine müllübersäte Grünanlage mit schwarzen Zypressen und Geschäfte, die im Kolonialstil erbaut sind.
Alle, sogar die Bäckereien, haben Gitterstäbe vor den Fenstern.
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panamagatunhalbOh ja, in Panama ist es heiß. Ziemlich heiß. Nein, sogar sehr heiß. Genauer gesagt, ungefähr 30 c mit 90 % Luftfeuchtigkeit.
Dazu gibt es Palmen, Bananenstauden, Sonnenschein, Regenwald, leuchtend blauen Himmel und riesengroße Monarchfalter, die sich auf Autodächer setzen. Alle Räumlichkeiten sind so runtergekühlt, als gäbe es genug fossile Energie für alle und für immer.
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