Portraits Frauen/Männer


In dieser tollen Location wurde das neue Projekt der Gruppe „Die Wilden 13“, der Portrait-Wandkalender „Literaten 2022“ aus dem Benkel-Verlag Berlin, präsentiert / Foto © S. Haun

Mit viel Idealismus produziert Utz Benkel in seiner Funktion als Verleger seit nunmehr zehn Jahren den künstlerischen Portrait-Wandkalender „Die Wilden 13“.
Zu diesem schönen Jubiläum erscheint im Rahmen dieses Projektes zum ersten Male ein Literaten-Kalender. Das ist ein wunderbar vielfältiges Werk mit 13 Portraits von Schriftstellern und Schriftstellerinnen aus aller Welt – exklusiv für diese Veröffentlichung gemalt, gezeichnet, collagiert oder geschnitten von 13 zeitgenössischen Künstlern/Künstlerinnen.
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Einmal im Jahr gibt es einen ganz besonderen Tag – den Geburtstag!

So sehen Geburtstagskinder aus!
Es ist kaum zu übersehen, dass die junge Dame, deren Portrait ich hier zeigen darf, mit Freude ihrem „Ein-Jahr-älter-werden“ entgegensieht.
Warum auch nicht?
Denn mit diesem wunderbar natürlichen Lächeln, den strahlenden Augen und einem innerem Leuchten zeigt sie allen, wie sehr sie das Leben liebt und dass das Älterwerden ja sowieso kein Riesending, sondern nur eine Zahl ist.
Also, darüber muss man sich wahrlich keinen großen Kopf machen.
Der Vorteil dabei ist ja auch, dass man endlich nicht mehr cool sein muss und auf alles, was man schon geschafft hat, zufrieden zurückschauen kann.
Also ist es vollkommen wichtig und richtig, Geburtstage zu feiern, weil jeder damit auch sein Leben feiert, nämlich all die Momente, in denen man liebte, umarmte, weinte, lachte, tanzte.
Warum also nicht, egal wieviele Jahre man schon zählt, auf dieses einmalige, wunderschöne Leben anstoßen?
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Das alte, sepiafarbene Foto der stolzen Mama mit ihrem niedlichen Baby, welches ich als Vorlage für diese Portraitzeichnung bekam, stammt aus den frühen 50er Jahren.
Es schien ein kühler, sonniger Frühlingstag gewesen zu sein, denn Frau W. trägt hier einen dicken Wintermantel mit Frischgrätmuster und hat ihre dunklen Haare im Nacken ordentlich zu einem Dutt gesteckt, so wie es damals üblich war.

Fürsorglich hält sie ihren kleinen Liebling im Arm, der seinem Gesichtsausdruck nach in diesem Moment nicht so sehr begeistert scheint – eher ein bisschen genervt.
Er ist bekleidet mit einem wolligen, weißen Strampelanzug, einem kleinen, vielleicht selbstgestrickten Mützchen und hält sich an Mamas Mantelkragen fest.
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Spende statt Gage – in den eisigen Corona-Zeiten brauchen Musiker mehr Unterstützung

„Nein, mit den kalten Händen kann ich nicht länger Gitarre spielen. Die Finger sind zu steif und die Saiten schneiden in die Fingerkuppen. Trotz Hornhaut.“
Der bärtige Musiker schüttelt den Kopf, bückt sich und streichelt seinen Hund, eine freundliche Promenadenmischung, die er, so erfahre ich, von seiner Briefträgerin vermittelt bekommen hat.
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Eine Auswahl von Zeichnungen im Kleinformat, von denen manche fein ausgearbeitet, andere in der „Ein-Strich-Variante“ entstanden sind

Kleine Geschenke erhalten die Freundschaft….so sagt man. Und jeder, der mich auch nur ein klitzekleines bisschen kennt, weiß, dass ich gerne liebe Menschen mit kleinen Überraschungen erfreue. Zum Beispiel zu Weihnachten.
Da gibt es den älteren Herrn, der schwarze Krypto-Puzzles liebt, die nette Nachbarin, die sich über eine bestimmte Sorte Eierlikörpralinen freut oder den hilfsbereiten Kumpel, der jede Art von Rockmusik-Büchern sammelt.
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Zeichnen ohne dabei den Stift abzusetzen – und das im Gute-Laune-Sonnenschein

Kann man eine Zeichnung anfertigen, ohne dabei den Stift abzusetzen? Kann man sozusagen „in einem Strich“ das darstellen, was man zeigen möchte? Und dies in einem Zeitaufwand von nur fünf Minuten?
Diese Herausforderung war kürzlich in dem inspirierenden Blog der Berliner Künstlerin Susanne Haun ein Thema ( hier lesen)
Ich war beeindruckt und fand, dass dies eine sehr spannende Aufgabe war.
Und da wir ja alle momentan zu Hause bleiben und Zeit haben, dieses oder jenes einfach mal auszuprobieren, kam dieses Experiment sogleich auf meine To-do-Liste.
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Zeitgenössisches Portrait – inspiriert von dem bedeutenden französischen Maler Emmanuel Lansyer (1835 – 1893)

Im letzten Jahr richtete unsere französische Partnerstadt Loches zusammen mit dem Wermelskirchener Kunstverein eine Ausstellung ihres berühmtesten Sohnes aus.
Emmanuel Lansyer ( 1835 – 1893) heißt der bedeutende französische Maler, von dem eine faszinierende Auswahl seiner Werke in der „Galerie Markt 9“ interessierten Besuchern gezeigt wurde.
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„Blau des Himmels“, so heißt eines der faszinierenden Gedichte des expressionistischen Dichters Georg Heym, die die Ratinger Band „Schwarzbrenner“ vertont hat.
In ein wunderbares Blau ist auch die Bühne getaucht, auf der die Band in der letzten Woche in Vlotho ihre spezielle, ganz eigene Musik, die geradezu perfekt um Heyms textliche Aussagen kreist, vorgetragen hat.
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„Never too old to rock“, so habe ich diese Zeichnung von Bernd, Klaus und Volker betitelt.
Denn diese drei gut gelaunten Herren, die einerseits im „gesetzten“ Alter zwischen 62 und 70 Jahre sind, zeigen andererseits ganz wunderbar, daß, wenn man älter wird, nicht unbedingt älter sein muss.
Störrisch authentisch und dabei froh, lässig, selbstbewusst und sehr präsent zeigen sie unübersehbar, dass ein „Altes Eisen“  nicht unbedingt rosten muss, sondern durchaus  auch blinken kann.
Zum Glück!
Alle drei sind Mitglieder des Vereins „Rock Freaks e.V.“, der vor einigen Jahren gegründet wurde, um regelmäßig Konzerte und Festivals aus den Bereichen Psych, Stoner und Blues zu veranstalten. Aus reichhaltiger, eigener Erfahrung kann ich bestätigen, dass es kein Fehler ist, dort mitzurocken! (mehr …)

Hach…wie schön – mit großer Freude erhielt ich heute eine liebe mail von der Dame, die mich vor einiger Zeit bat, ein Portrait Ihres Schwiegervaters anzufertigen. Ja genau, das ist der alte Herr, den ich in meinem letzten Artikel zeigte (hier ist eine Variante in s/w).
Diese Zeichnung sollte ein besonderes Geburtstagsgeschenk für ihren Mann sein.
Und das Schönste ist: Die nette Dame namens Brigitte erzählt in ihrer mail einiges aus dem langen bewegten Leben ihres Schwiegervaters. Mit ihrer freundlichen Erlaubnis darf ich diesen Text hier zeigen. Sie schreibt:

Liebe Rosie,
ganz lieben Dank für diese wunderschöne Zeichnung. Mein Mann, der 71jährige Sohn des alten Herrn, der hat sich außerordentlich gefreut! Unser alter Herr hatte ein wahrhaft bewegtes Leben. Die gesamte Familie hat ihn geliebt, seine 8 Kinder (4 Töchter, 4 Söhne), seine 22 Enkel und soweit ich jetzt noch zählen kann – seine 19 Urenkel. Zu erwähnen wäre da, es studieren noch einige Enkel und die Schar der Urenkel könnte sich durchaus noch vergrößern. – Alle haben den Großvater immer sehr gerne in seiner großen Wohnung besucht und seinen 90. und seinen 100. Geburtstag hättest du erleben sollen.
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