Portraits Frauen/Männer


Spende statt Gage – in den eisigen Corona-Zeiten brauchen Musiker mehr Unterstützung

„Nein, mit den kalten Händen kann ich nicht länger Gitarre spielen. Die Finger sind zu steif und die Saiten schneiden in die Fingerkuppen. Trotz Hornhaut.“
Der bärtige Musiker schüttelt den Kopf, bückt sich und streichelt seinen Hund, eine freundliche Promenadenmischung, die er, so erfahre ich, von seiner Briefträgerin vermittelt bekommen hat.
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Eine Auswahl von Zeichnungen im Kleinformat, von denen manche fein ausgearbeitet, andere in der „Ein-Strich-Variante“ entstanden sind

Kleine Geschenke erhalten die Freundschaft….so sagt man. Und jeder, der mich auch nur ein klitzekleines bisschen kennt, weiß, dass ich gerne liebe Menschen mit kleinen Überraschungen erfreue. Zum Beispiel zu Weihnachten.
Da gibt es den älteren Herrn, der schwarze Krypto-Puzzles liebt, die nette Nachbarin, die sich über eine bestimmte Sorte Eierlikörpralinen freut oder den hilfsbereiten Kumpel, der jede Art von Rockmusik-Büchern sammelt.
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Zeichnen ohne dabei den Stift abzusetzen – und das im Gute-Laune-Sonnenschein

Kann man eine Zeichnung anfertigen, ohne dabei den Stift abzusetzen? Kann man sozusagen „in einem Strich“ das darstellen, was man zeigen möchte? Und dies in einem Zeitaufwand von nur fünf Minuten?
Diese Herausforderung war kürzlich in dem inspirierenden Blog der Berliner Künstlerin Susanne Haun ein Thema ( hier lesen)
Ich war beeindruckt und fand, dass dies eine sehr spannende Aufgabe war.
Und da wir ja alle momentan zu Hause bleiben und Zeit haben, dieses oder jenes einfach mal auszuprobieren, kam dieses Experiment sogleich auf meine To-do-Liste.
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Zeitgenössisches Portrait – inspiriert von dem bedeutenden französischen Maler Emmanuel Lansyer (1835 – 1893)

Im letzten Jahr richtete unsere französische Partnerstadt Loches zusammen mit dem Wermelskirchener Kunstverein eine Ausstellung ihres berühmtesten Sohnes aus.
Emmanuel Lansyer ( 1835 – 1893) heißt der bedeutende französische Maler, von dem eine faszinierende Auswahl seiner Werke in der „Galerie Markt 9“ interessierten Besuchern gezeigt wurde.
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„Blau des Himmels“, so heißt eines der faszinierenden Gedichte des expressionistischen Dichters Georg Heym, die die Ratinger Band „Schwarzbrenner“ vertont hat.
In ein wunderbares Blau ist auch die Bühne getaucht, auf der die Band in der letzten Woche in Vlotho ihre spezielle, ganz eigene Musik, die geradezu perfekt um Heyms textliche Aussagen kreist, vorgetragen hat.
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„Never too old to rock“, so habe ich diese Zeichnung von Bernd, Klaus und Volker betitelt.
Denn diese drei gut gelaunten Herren, die einerseits im „gesetzten“ Alter zwischen 62 und 70 Jahre sind, zeigen andererseits ganz wunderbar, daß, wenn man älter wird, nicht unbedingt älter sein muss.
Störrisch authentisch und dabei froh, lässig, selbstbewusst und sehr präsent zeigen sie unübersehbar, dass ein „Altes Eisen“  nicht unbedingt rosten muss, sondern durchaus  auch blinken kann.
Zum Glück!
Alle drei sind Mitglieder des Vereins „Rock Freaks e.V.“, der vor einigen Jahren gegründet wurde, um regelmäßig Konzerte und Festivals aus den Bereichen Psych, Stoner und Blues zu veranstalten. Aus reichhaltiger, eigener Erfahrung kann ich bestätigen, dass es kein Fehler ist, dort mitzurocken! (mehr …)

Hach…wie schön – mit großer Freude erhielt ich heute eine liebe mail von der Dame, die mich vor einiger Zeit bat, ein Portrait Ihres Schwiegervaters anzufertigen. Ja genau, das ist der alte Herr, den ich in meinem letzten Artikel zeigte (hier ist eine Variante in s/w).
Diese Zeichnung sollte ein besonderes Geburtstagsgeschenk für ihren Mann sein.
Und das Schönste ist: Die nette Dame namens Brigitte erzählt in ihrer mail einiges aus dem langen bewegten Leben ihres Schwiegervaters. Mit ihrer freundlichen Erlaubnis darf ich diesen Text hier zeigen. Sie schreibt:

Liebe Rosie,
ganz lieben Dank für diese wunderschöne Zeichnung. Mein Mann, der 71jährige Sohn des alten Herrn, der hat sich außerordentlich gefreut! Unser alter Herr hatte ein wahrhaft bewegtes Leben. Die gesamte Familie hat ihn geliebt, seine 8 Kinder (4 Töchter, 4 Söhne), seine 22 Enkel und soweit ich jetzt noch zählen kann – seine 19 Urenkel. Zu erwähnen wäre da, es studieren noch einige Enkel und die Schar der Urenkel könnte sich durchaus noch vergrößern. – Alle haben den Großvater immer sehr gerne in seiner großen Wohnung besucht und seinen 90. und seinen 100. Geburtstag hättest du erleben sollen.
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102 ?? Ja, einhundertundzwei.
Was bedeutet das? Auf so viele Jahre kann der alte Herr zurückblicken, den ich kürzlich portraitierte und dessen Bildnis ich nun hier im Blog zeigen darf.
Ist es ein Glück, so alt zu werden? 102 Jahre? Ich möchte sagen: ja. Denn vor einiger Zeit las ich in einer Zeitung einen Artikel, der betitelt war: „Der Optimismus der Uralten“. Hier wurde anschaulich berichtet, dass Hochbetagte einer Heidelberger Studie zufolge erstaunlich zuversichtlich sind, obwohl kein einziger von ihnen mehr gesund ist.  Ja, sogar acht von zehn dieser sehr alten Menschen bekundeten, mit ihrem Leben zufrieden zu sein. Viele von ihnen machten sogar noch Pläne. So schaute ich z.B. im Video staunend einer Dame zu, die sich zu ihrem 100. Geburtstag einen Tandem-Fallschirmsprung wünschte – und auch bekam. Könnte es sein, dass das Leben nach den ersten 100 Jahren vielleicht sogar leichter fällt? Könnte es sein, dass man, sofern man dieses hohe Alter erreicht, dies sogar als eine Errungenschaft ansieht?
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HeinilsehalbAm 06. August 1956 traten Heinrich und Ilse vor den Traualtar.  Die Glocken läuteten, eine strahlende Sonne zeigte sich am blauen Himmel und sechs kleine Blumenmädchen streuten Wiesenblüten auf den Weg.

„Es war Liebe auf den ersten Blick,“ erzählt Heinrich. „Ich sah Ilse zum ersten Mal auf einem Schützenfest. Sie saß mit einigen Freunden und Verwandten auf einer Bank. Ich konnte nicht aufhören, sie anzuschauen und als sich dann unsere Blicke begegneten, war es um mich geschehen.“
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DmeyerhalbManchmal hat man ja noch etwas vom Weihnachtsgeld und Geburtstagsgeld übrig.
Davon kann man sich dann noch etwas richtig Schönes, schon lange in Erwägung gezogenes kaufen – wie zum Beispiel eine neue Feder.
Brauche ich eine neue Feder? Ich denke ja.
Sie soll nämlich für meinen alten Montblanc Meisterstück Füllhalter sein, den ich, wie meine Leser hier natürlich wissen, liebend gern zum Zeichnen benutze (wie auch bei dem hier gezeigten Portrait).
Leider erweist sich der Federtausch bei einem Montblanc als nicht so einfach.
Im Schreibgeräteladen meines Vertrauens erklärt man mir, dass der Füllhalter nämlich zum firmeneigenen Service eingeschickt werden muss, da die Feder nur mit Spezialwerkzeug ausgetauscht werden kann.
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