Immer wieder inspirierend ist das leuchtend bunte Farbspektakel des Herbstes

Indischrot, Ocker, dunkles Olivgrün, Vandyckbraun…gibt es in diesen Tagen etwas Inspirierendes in der Natur als das leuchtende Farbspektakel der Blätter?
Da sammele ich doch gleich mal eine kleine Auswahl Laubwerk in mein Weidenkörbchen und füge noch ein paar Bucheckern, Eicheln und rote Vogelbeeren hinzu.

Am liebsten mag ich die Ahornblätter, deren dekorative Form ich schon als Kind liebte, da sie mich an Hände erinnerten.
Immer wieder versuchte ich, meine Handfäche und die Finger jeweils so darauf zu legen, dass es „passte“.
Zudem hatte ich eine Vorliebe für die geflügelten Samen, die wie kleine, lustige Propeller mit dem Wind zu Boden segelten.
Und wer hat sich nicht als Kind diese als „Zwicker“ lachend auf die Nase gesetzt?!

Wieder zu Hause stelle ich fest: Was uns Mutter Natur so freigiebig hergibt, bringt Körper und Geist in Einklang und motiviert die Sinne.
Also ran an die Farben, die Stifte und den Skizzenblock.
Und so abgedroschen es auch klingen mag: sind es nicht die kleinen Dinge im Leben, die es wirklich schöner machen?

Zitat: „Es gibt eine Stille des Herbstes bis in die Farben hinein.“
Hugo von Hofmannsthal (1874 – 1929)

(Zeichnung auf Skizzenpapier mit Füller, Tinte, Deckfarbe und Buntstiften)

 

 

 

 

 

 

Dieses stimmungsvolle Foto stammt von Erika Laufer.
Ich bedanke mich recht herzlich bei ihr für die freundliche Genehmigung, es hier zeigen zu dürfen.
Übrigens: Noch mehr dieser wunderbaren Fotos gibt es auf Erikas blog ….

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