Notiz- und Skizzenbücher habe ich eine Menge. Große, kleine, breite, schmale, welche mit dickem oder dünnem Papier, mit Unterteilungen oder blanko. Am liebsten trage ich aber nach wie vor ein schönes Moleskine-Skizzenbuch (zur Großansicht bitte auf das Bild klicken) mit mir herum, mit cremefarbenen, karierten Blättern, schwarzem Pappdeckel und elastischem Gummiband, mit dem man es verschließen kann. Obwohl, Notizbücher von Moleskine soll es mittlerweile in vielen verschiedenen Varianten geben. Ich hörte sogar von Extra-Small-Varianten für Menschen, die gerne mit ganz kleinen Buchstaben schreiben. Wie manch einer weiß, stellte ich vor kurzem hier ( klick ) , einige meiner Notizbücher vor, in denen man eine Menge Skizzen, alltägliche Eindrücke, emotionale Verbindungen oder Farben, Anmerkungen, Kritzeleien und Ideen entdecken kann, bevor diese zu Bildern oder vielleicht auch zu Geschichten werden. Nämlich dann, wenn sich die  Essenz dieser Aufzeichnungen in meinen Hirnwindungen kondensiert hat. Später vielleicht. Eventuell. Oder auch gleich. Die meisten von  ihnen werden jedoch bis zum Sankt-Nimmerleins-Tag nichts als Momentaufnahmen bleiben, die ich versucht habe, auf diesen karierten Blättern festzuhalten und in denen ich z.B.  in Stunden der Besinnung ab und zu herum stöbere.  Und dabei oft genug feststelle, dass vieles, auch so manche Gedanken, ein ums andere Mal im Alltagsmatsch versunken sind. Eigentlich müsste man viel mehr von ihnen retten. Aufschreiben, skizzieren, mitteilen, noch mal denken. Oh ja. Nicht nur einmal ist es mir passiert, dass ich bei manchen Eintragungen auch nach Jahren noch für einen kurzen Moment innehalte und denke: „Huch.“  Und: „Wow.“

Nur muss man ab und zu daran erinnert werden.