Die geplante Location für die Jahresausstellung des Kunstvereins ist die still gelegte Galvanikhalle

Ein still gelegtes Fabrikgelände, eine verlassene Galvanikhalle, mit Schlössern verriegelte Gitter, vor sich hin rostender Schrott, Müllsäcke und jede Menge Gerümpel.
Dieser leicht morbide anmutender Ort war das Ziel einer „Expedition“ unseres Kunstvereins, der diesen Raum demnächst interimsweise in eine coole „Kunsthalle“ verwandeln wird.
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Für alle diejenigen, die vielleicht ihre Wohnung ein wenig umdekorieren möchten, gibt es jetzt die Gelegenheit, mit ein wenig Glück ein Original-Kunstwerk zu gewinnen!

Denn 10 verschiedene Künstler, die alle einen Blog betreiben, haben sich zusammengeschlossen, um in den nächsten 10 Wochen 10 Stck. ihrer Original-Kunstwerke zu verlosen, denn manchmal muss es halt ein wenig Showiness sein. Für 10 Wochen blüht also die Diskussionsrunde nacheinander in den Blogs aus Berlin, Bremen, Friesland, Hamburg, Magdeburg, Selm, Sanitz und Wermelskirchen. Mit regelmäßigen Fragen zur Kunst, und zwar jeweils Montags, bietet die Blogparade die Gelegenheit, immer mal wieder in unsere Blogs zu kommen und zu stöbern – und sich nebenbei auszutauschen. BIETE Kunst, SUCHE Gespräche und dazu ein gegenseitiges Kennenlernen – diesen Seiteneffekt hat das „Austauschen“ neben dem klaren Statement gegen vorgefertigten Massenkonsum in der Kunst nämlich auch. Hochgestochen formuliert ist es für 10 Wochen eine Wir-Gemeinschaft, die dabei wächst. In jeder Hinsicht.

Die einzelnen Blogparaden laufen jeweils eine Woche und am Ende dieser Woche wird auf dem Blog des Künstlers, der gerade „dran“ ist, eine Zeichnung, ein Druck oder ein Aquarell unter den Teilnehmern der jeweiligen Diskussionsrunde verlost. Die Verlosung nimmt jeder Künstler in eigener Verantwortung vor. Also, wer mag, bitte mitmachen und weitersagen.

Und das sind dann also die Künstler und die zu gewinnenden  Kunstwerke in der Reihenfolge der Blogparaden:

18.4.2011Andreas Mattern
„Prag 2“ –  Farbradierungen/Aquatinta 3 Platten, auf Kupferdruckpapier, 15 x 20 cm, 2010

25.4.2011Julia Tepasse
„auftrieb“  –  collage//paper on canvas, 10 x 10 cm, 2010

02.05.2011Oliver Kohls
„Harlingen“  –  Pastell auf Sandpapier, ca. 40 x 30 cm, 2011

09.05.2011Conny Niehoff

„Rückenakt“  –  32 x 24 cm

16.05.2011Susanne Haun
„Wachender Engel“  –  Zeichnung 17 x 24 cm, Tusche

23.05.2011Anna Schüler
„Zwischen den Zeiten VI“  –  Format A4, Tusche auf Bütten, 2010

30.5.2011 Frank Hess
„Tulpenvase“  –  Zeichnung 30 x 20 cm, Tusche auf Bütten, 2011

06.06.2011Helen Königs
„Strandhaus 6″  –  Acryl auf Pizzakarton; genäht auf Passepartout, 15 x 15 cm, 2011

13.06.2011Roswitha Geisler
„Jimi Hendrix – Hush“ wasservermalte Pastellstifte, Graphit und Tinte auf Bütten, Größe der Zeichnung ca. 15 x 15 cm

20.06.2011Frank Koebsch
„Kranich“  –  Miniatur in Aquarell auf Aquarellpostkarte 10,5 x 15 cm, 2011

Wem also eines (oder mehrere) der Bilder gefällt und es gewinnen möchte, dem drücke ich die Daumen!

Manche Dinge merkt man erst spät. Manch einer mag vielleicht einwenden: Besser spät als nie.  Gewiss, in vielen Fällen ist das wirklich besser, aber nicht immer. In einigen Fällen hat mir das Wissen um den Verlust einer Sache erst richtig das Leben schwer gemacht. Da wäre es besser gewesen, ich hätte den Verlust gar nicht gemerkt. Was ich nicht weiß, macht mich nicht heiß.  Genug der Floskeln. Ich saß also auf dem Teppich und machte mich an das Verpacken der Bilder für die Ausstellung im UPH in Essen am 18.03.2011. Denn ich hatte die Freude und das große Vergnügen, noch einmal 12 Bilder meiner BLUES-ART in dem Künstlerhaus, Friedrich Ebert Str.18, ausstellen zu dürfen. Ich saß also auf dem Teppich und betrachtete die zurechtgeschnittenen Luftpolsterfolien und die vorsortierten Tragetaschen eingehend und stellte fest: Sie fehlt. Sie ist nicht mehr da. Die große schwarze Tragetasche mit dem aufgedruckten Bild einer quietschgelben Banane, die ich mir mal, ich glaube, im Shop des Museums Ludwig in Köln gekauft habe. Denn Tragetaschen für den Bildertransport sind für mich eine wichtige Sache, kann ich doch dann deren mehrere auf einmal vom Auto zum Ausstellungort bringen. Aber seit wann eigentlich fehlt die schwarze Bananentasche? Hatte ich sie zwischenzeitlich zweckentfremdet? Irgendwo deponiert? Erinnerungstechnisch klaffte da eine große Lücke.  Zum Glück lag in Essen, so ich ja bereits wusste, das passende Parkhaus gleich hinter dem UPH, so dass der Bildertransport ohne große Umstände und/oder Schwierigkeiten vonstatten gehen konnte. Und so lief ich dann mehrmals die paar Schritte mit meinen in Luftpolsterfolie verpackten Portraits in diversen Tragetaschen zum Künstlerhaus und dann die Spiraltreppe im Rhythmus nach oben, hinein in den Raum Nr. 222.  Leider ohne die schwarze Bananentasche. Aber trotzdem richtig gut gelaunt.

Und wer jetzt gerne etwas über das UPH und meine dortige letzte Ausstellung nachlesen möchte, der kann dann mal hier klicken ( klick ).