In den 40er und 50er Jahren  gehörte Wolfgang  zu den häufigsten Vornamen und nahm oft einen Spitzenplatz ein. Kein Wunder, dass ich in meiner Serie „Jünger und älter“ nun bereits den zweiten Wolfgang portraitieren durfte. Über Wolfgang Nr. 1 habe ich hier ( bitte klicken) berichtet.

Das Foto, das mir als Vorlage für dieses Portrait diente und auf dem Wolfgang Nr.2  in einem von der Mutter selbstgestrickten Wollpullover und mit Ranzen auf dem Rücken zu sehen ist, stammt aus dem Jahr 1957.  Der Pullover kratzte fürchterlich, denn die Wolle stammte aus einem alten aufgeribbelten Janker des Opas. Wolfgang war damals sechs Jahre alt und sehr stolz darauf, endlich zur Schule gehen zu dürfen.
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2016weihnachtskartehalbJeder, der mich auch nur ein klitzekleines bisschen kennt, weiß, dass ich zu denen gehöre, die sogar in der heutigen Zeit noch gerne Karten und Briefe schreiben. Handschriftlich. Mit Füller und Tinte. Echt jetzt.
Und darum werde ich auch in diesem Jahr wieder liebe Weihnachtsgrüße an nette Menschen verschicken. Keine Frage.
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ellizeigtbildhalbManchmal kann „älter“ auch jung sein. So auch hier bei Elli. In meinem vorigen Artikel zeichnete ich sie so, wie sie im Jahre 2010 ausgesehen hatte. In einem zarten, duftigen Blütenkleid und mit einem Blick, der alle Herzen schmelzen lässt. Und mit Schneegestöber und Winterlandschaft im Hintergrund.
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ellihalbOh, ich freue mich sehr darüber, dass Elli in diesem Jahr gerne mein Weihnachtskarten-Model sein wollte. Denn wie die regelmäßigen Leser meines Blogs wissen, zeichne ich in jedem Jahr eine ganz besondere Weihnachtskarte, die ich dann an liebe Menschen verschicke.

In den letzten Tagen habe ich also mit großer Begeisterung an dieser Zeichnung gearbeitet, zu der mir Elli als Vorlage ein  Foto von sich, aufgenommen im Jahr 2009, gab. Dieses hatte sie selbst, natürlich mit Unterstützung ihrer Eltern, ausgesucht.
Denn Elli hatte sich überlegt, dass sie auch gern bei meinem Projekt „Jünger und älter“ mitmachen möchte. Hierbei, meine Leser wissen es, zeige ich das gezeichnete Kinderportrait zusammen mit der Person, so wie sie jetzt aussieht, auf einem Foto. So wie z.B. hier bei Marisa (klick ). 
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Egberthalb Im Jahre 1957, an einem kühlen Apriltag, wurde Egbert vor einer bröckeligen Ziegelmauer fotografiert. Wo diese stand und was sie umfriedete, ist nicht mehr herauszufinden. Auch nicht, wer dieses Foto geschossen hatte. Egbert war damals ungefähr 6 Jahre alt. Er trägt eine dicke, selbstgenähte Jacke aus grobem Wollstoff, deren große Karos an Sherlock Holmes und Nick Knatterton erinnern. Dazu hat er eine warme Strickmütze über die Ohren gezogen.

Egbert besaß ein eigenes Fahrrad der Bielefelder Marke Stricker, welches er heiß und innig liebte.
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Luisezeigtbild„Auch diesmal bin ich auf die Gegenüberstellung gestern und heute schon wieder sehr gespannt.“
So schrieb eine Leserin meines Blogs, als sie  das niedliche Kinderportrait von L.  ( siehe mein vorheriger Artikel) betrachtet hatte.
Dort hatte ich nämlich L. im Rahmen meines Projektes „Jünger und älter“ so gezeichnet, wie sie Anfang der fünziger Jahre des letzten Jahrhunderts ausgesehen hat.

Was meint ihr, liebe LeserInnen, hättet ihr in der attraktiven, symphatischen Frau, die auf dem Foto zu sehen ist, die kleine L. wiedererkannt?
Nun, natürlich hat sie sich im Laufe der Zeit verändert.  Zum Beispiel sind ihre langen Zöpfe einer modisch gepflegten Kurzhaarfrisur gewichen.
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LuisehalbDas alte s/w Foto der kleinen L., welches mir als Vorlage für diese Portraitzeichnung diente, stammt aus den frühen 50er Jahren.
L. trägt hier einen dicken Wintermantel mit Frischgrätmuster und ihre langen Haare sind ordentlich zu Zöpfen geflochten, so wie es damals üblich war. Zusammen mit acht (!) Geschwistern wuchs sie in einem abgelegenen kleinen Bergdorf in den Dolomiten auf, mit Blick auf die Berge Schwarz- und Weißhorn.
Darum habe ich mir gedacht, dass als Hintergrund ein stilisierter gelber Alpenmohn gut passen würde und dazu eine freundliche Bergziege, die neugierig um die Ecke schaut.
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Doriszeigtbildhalb“Doris”, so ist die Zeichnung betitelt, welche auf diesem Foto in der Hand einer freundlich lächelnden Dame zu sehen ist.
Wer jetzt neugierig geworden ist und gerne etwas über die Entstehung und den Hintergrund dieses Portraits nachlesen möchte, der kann dann mal hier zu meinem vorigen Artikel klicken: „Doris“.

Wie man sieht, hat sie sich im Laufe der Zeit natürlich verändert. So wie wir alle es tun. Nicht nur frisurentechnisch. „Ich konnte mich,“ so erzählt Doris, „einfach nie richtig mit meinem widerspenstigen Lockenkopf anfreunden. Und wenn, dann immer nur vorübergehend. Vor einigen Jahren favorisierte ich sogar „streichholzkurz“ . Ich fand das bequem und mein Mann mochte es.“
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DorishalbAus dem Jahre 1956 stammt das s/w Foto, welches mir als Vorlage für diese Portrait-Zeichnung diente.
Doris, so heißt dieses niedliche, kleine Mädchen mit dem eindrucksvollen Lockenkopf, war damals fünf Jahre alt. Sie trägt ein feines helles Strickkleidchen mit weißem Kragen und Schleife, so wie man es in der Mitte des letzten Jahrhunderts zu besonderen Gelegenheiten trug.
So eine besondere Gelegenheit war zum Beispiel der Weg zu einem professionellen Fotografen, um ein fachmännisches Foto anfertigen zu lassen. Das machte man nämlich nur recht selten.
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marisa 003 Marisa ist die bisher jüngste Teilnehmerin meines Projektes „Jünger und älter“.
In meinem vorvorigen Artikel
zeichnete ich sie so, wie sie im Jahre 2007 ausgesehen hatte. Mit einem umwerfenden Lächeln und strahlenden Augen. Und mit Weihnachtsmütze und Schneemann im Hintergrund.
Klar, dass sie damit das perfekte „Model“ für meine diesjährigen Weihnachtskarten war. Damals war Marisa gerade drei Jahre alt. Jetzt hat sie vor wenigen Tagen ihren elften Geburtstag gefeiert.
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