Liebe Leser, die 7. Etappe unserer Blogparade „10 Blogs – 10 Wochen – 10 Fragen“ läuft! Wer in dieser Woche gerne das Original-Kunstwerk von Frank Hess „Tulpenvase“, eine Zeichnung in der Grösse 30 x 20 cm, Tusche auf Bütten,  gewinnen möchte, der kann sich diesmal an der Diskussion über die Frage „Darf Kunst auch einfach nur schön sein oder benötigt sie einen Bezug oder Kontext?“ beteiligen.   Näheres zu unserer 10-er Blogparade kann man hier in meinem Eintrag vom 12. April „Kunst umsonst“ (klick) nachlesen.  Unter allen Beteiligten an der laufenden Diskussion wird am Ende der Woche das tolle Bild von Frank ausgelost.

Und hier geht es zur Frage von Frank Hess: „Darf Kunst auch einfach nur schön sein oder benötigt sie einen Bezug oder Kontext?“

Ja, ab heute läuft die sechste Woche der Blogparade! Wer gerne das Original-Kunstwerk „Zwischen den Zeiten VI“ Format A4, Tusche auf Silberburg Bütten, gewinnen möchte, der kann sich diesmal an der Diskussion über die Frage „Ist die Malerei ein Auslaufmodell?“ beteiligen.   Näheres zu unserer 10-er Blogparade kann man hier in meinem Eintrag vom 12. April „Kunst umsonst“ (klick) nachlesen.  Unter allen Beteiligten an der laufenden Diskussion wird am Ende der Woche das tolle Bild von Anna ausgelost.

Und hier geht es zur Frage von Anna Schüler: „Ist die Malerei ein Auslaufmodell?“

Halbzeit in der Blogparade! Die fünfte Woche der Blogparade läuft! Wer gerne das Original-Kunstwerk „Wachender Engel“ von Susanne Haun  in der Grösse 17 x 24 cm, Tusche, gewinnen möchte, der kann sich an der Diskussion über die Frage „Wer oder was ist ein Künstler und warum?“ beteiligen.  Obwohl die Frage erst heute morgen freigeschaltet wurde,  gibt es bisher schon 58 Kommentare!  Näheres zu unserer 10-er Blogparade kann man hier in meinem Eintrag vom 12. April „Kunst umsonst“ (klick) nachlesen.  Unter allen Beteiligten an der laufenden Diskussion wird am Ende der Woche das tolle Bild von Susanne ausgelost.

Und hier geht es zur Frage von Susanne Haun „Wer oder was ist ein Künstler und warum?“

Die vierte Woche der Blogparade hat angefangen! Wer gerne das Original-Kunstwerk „Rückenakt“ von Conny Niehoff  in der Grösse 32 x 24 cm  gewinnen möchte, der kann sich gerne an der Diskussion über die Frage „Sollte Kunst erschwinglich sein?“ beteiligen.  Schon 70 Kommentare gibt es bisher!  Näheres zu unserer 10-er Blogparade kann man hier in meinem Eintrag vom 12. April „Kunst umsonst“ (klick) nachlesen.  Unter allen Beteiligten an der laufenden Diskussion wird am Ende der Woche das tolle Bild von Conny ausgelost.

Und hier geht es zur Frage von Conny Niehoff:  „Sollte Kunst erschwinglich sein?“

Für alle diejenigen, die vielleicht ihre Wohnung ein wenig umdekorieren möchten, gibt es jetzt die Gelegenheit, mit ein wenig Glück ein Original-Kunstwerk zu gewinnen!

Denn 10 verschiedene Künstler, die alle einen Blog betreiben, haben sich zusammengeschlossen, um in den nächsten 10 Wochen 10 Stck. ihrer Original-Kunstwerke zu verlosen, denn manchmal muss es halt ein wenig Showiness sein. Für 10 Wochen blüht also die Diskussionsrunde nacheinander in den Blogs aus Berlin, Bremen, Friesland, Hamburg, Magdeburg, Selm, Sanitz und Wermelskirchen. Mit regelmäßigen Fragen zur Kunst, und zwar jeweils Montags, bietet die Blogparade die Gelegenheit, immer mal wieder in unsere Blogs zu kommen und zu stöbern – und sich nebenbei auszutauschen. BIETE Kunst, SUCHE Gespräche und dazu ein gegenseitiges Kennenlernen – diesen Seiteneffekt hat das „Austauschen“ neben dem klaren Statement gegen vorgefertigten Massenkonsum in der Kunst nämlich auch. Hochgestochen formuliert ist es für 10 Wochen eine Wir-Gemeinschaft, die dabei wächst. In jeder Hinsicht.

Die einzelnen Blogparaden laufen jeweils eine Woche und am Ende dieser Woche wird auf dem Blog des Künstlers, der gerade „dran“ ist, eine Zeichnung, ein Druck oder ein Aquarell unter den Teilnehmern der jeweiligen Diskussionsrunde verlost. Die Verlosung nimmt jeder Künstler in eigener Verantwortung vor. Also, wer mag, bitte mitmachen und weitersagen.

Und das sind dann also die Künstler und die zu gewinnenden  Kunstwerke in der Reihenfolge der Blogparaden:

18.4.2011Andreas Mattern
„Prag 2“ –  Farbradierungen/Aquatinta 3 Platten, auf Kupferdruckpapier, 15 x 20 cm, 2010

25.4.2011Julia Tepasse
„auftrieb“  –  collage//paper on canvas, 10 x 10 cm, 2010

02.05.2011Oliver Kohls
„Harlingen“  –  Pastell auf Sandpapier, ca. 40 x 30 cm, 2011

09.05.2011Conny Niehoff

„Rückenakt“  –  32 x 24 cm

16.05.2011Susanne Haun
„Wachender Engel“  –  Zeichnung 17 x 24 cm, Tusche

23.05.2011Anna Schüler
„Zwischen den Zeiten VI“  –  Format A4, Tusche auf Bütten, 2010

30.5.2011 Frank Hess
„Tulpenvase“  –  Zeichnung 30 x 20 cm, Tusche auf Bütten, 2011

06.06.2011Helen Königs
„Strandhaus 6″  –  Acryl auf Pizzakarton; genäht auf Passepartout, 15 x 15 cm, 2011

13.06.2011Roswitha Geisler
„Jimi Hendrix – Hush“ wasservermalte Pastellstifte, Graphit und Tinte auf Bütten, Größe der Zeichnung ca. 15 x 15 cm

20.06.2011Frank Koebsch
„Kranich“  –  Miniatur in Aquarell auf Aquarellpostkarte 10,5 x 15 cm, 2011

Wem also eines (oder mehrere) der Bilder gefällt und es gewinnen möchte, dem drücke ich die Daumen!

Oha….wer hier schon eine gewisse Zeit lang mitliest, der staunt jetzt, denn der- oder diejenige weiß natürlich, dass ich hier schon mehrere meiner Portraits von Bob Dylan besprochen und erläutert habe. Also noch eines? Ja, noch eines.

Bei diesem Portrait ( zur Großansicht bitte auf das Bild klicken) habe ich, bevor ich mit der Ausarbeitung des eigentlichen Bildnisses begann, vorab schon mal eine teilweise Untermalung aus Aquarellfarben auf einem leicht rauen Aquarellpapier angelegt. Nachdem ich dies nämlich einmal vor vielen Jahren bei einem Amsterdamer Maler beobachtete, den ich  in seinem chaotischen Atelier besuchen durfte, mache ich das  des öfteren so, denn ich halte dies für eine definitiv gute Idee. Wie man sieht, ist diese Untermalung hier nicht ganzformatig aufgetragen, sondern ich habe damit für das Bild, bzw. den hinteren Breich desselben, wichtige Farben und Formen des Motivs vorgegeben, so wie ich sie für den unrealen Hintergrund passend halte. Der Vorteil einer mehrfarbigen Untermalung ist, dass dadurch bereits verschiedene Farbflächen vorgegeben sind und somit später nicht mehr so viele einzelne Schichten aufgetragen werden müssen. Auch die Farbkomposition ist dann bereits stimmig angelegt. Hier sind zum Beispiel stilisierte Häuser mit Graphit und Kohle, ein Baum und seine verzweigten Äste mit Tinte (ja, auch die gehört zu meinen Zeichen-Utensilien), ein Textfragment mit Graphitkreide und die Räder mit Farbstift und Tinte über der Untermalung platziert. Auf diese Art und Weise entsteht eine assoziative Gedankenwelt, eine Versuchsanordnung, deren Gestaltung die Bildidee, einen der einflussreichsten Musiker (und auch Dichter und Maler) des 20. Jahrhunderts zu portraitieren, ausmacht.

Ach ja, bei dieser Gelegenheit möchte ich jetzt mal nicht nur Bob Dylan, sondern all jenen Menschen danken, die nach wie vor ihre Zeit und Kreativität verschwenden, Dichten, Musizieren, Malen, Schreiben, Philosophieren und sich anderer Leute Köpfe zerbrechen und unsere Horizonte erweitern.

Dieses Bob Dylan`s Porträt ist 50 x 70 cm groß, hat ein helles, strukturiertes Passepartout und wird vervollständigt mit einem schmalen schwarzen Rahmen. Und wer sich gern noch weitere meiner Porträt`s von Bob Dylan anschauen möchte, der kann dann bitte mal ganz oben auf die Registerkarte „Portfolio“ klicken. Oder wer dazu mal die jeweiligen Erläuterungen meiner Vorgehensweise, bzw. Maltechnik lesen möchte, der kann dann mal hier klicken ( klick*) oder hier ( klick *) oder hier ( klick*).

Einer meiner liebsten Songs von Bob Dylan ist seit jeher „My Back Pages“. Dieser Song entstand 1964 und hat meiner bescheidenen Meinung nach bis heute nichts von seiner Faszination verloren. Jedes Jahr an meinem Geburtstag im Januar sage ich mir: „Ah, but I was so much older then, I`m younger than that now….” Darum habe ich mir überlegt, dieses Portrait ( zur Großansicht bitte in das Bild klicken)  in eine ruhige und stille „Winterlandschaft“ zu setzen und auch nur ganz wenige sanfte und matte Farben zu verwenden.

Die besondere Atmosphäre in diesem Song mit einem Portrait des jungen Bob Dylan zusammen zu bringen, war für mich wieder einmal eine besonders verlockende Herausforderung. Zuerst habe ich meine Ideen hierzu in einige Skizzen umgesetzt, um die Person und die sie umgebenden Elemente sicher zu platzieren und die richtigen Proportionen zu finden. Man darf nicht vergessen, dass jedes Porträt schon gleich von Beginn an ein gewissenhaftes und systematisches Arbeiten erfordert. Dabei ist es wichtig, auch die Lage und Größe der Details zu beachten, hier z.B. das Muster des winterlichen, dicken Strickpullovers oder die blattlosen Zweige der Bäume, die gegen die dunkle Nacht leuchten. Ganz besonders lege ich auch immer Wert auf die farbige Darstellung der Haut, denn diese muss meiner Meinung nach so klar und frisch wie möglich sein. Man darf nicht den Fehler machen, die Farbe zu dick aufzutragen, denn dadurch wirkt die Haut schmutzig und fahl. Hier habe ich sehr feine und transparente Pastellkreide benutzt, die ein subtiles Reflektieren des darunter liegenden Papiers erlaubt, wodurch der Haut ein schöner Schimmer verliehen wird. So beginne ich immer mit einem ganz leichten und zarten Farbton, der dann schrittweise von etwas intensiveren Farben überlagert wird. Ich beobachte beim Zeichnen ständig den Eindruck und die Stimmung des gesamten Bildes, während ich überlege, welche Lichtstellen und hellen Bereiche so bleiben können, wie sie sind, und in welcher Intensität ich die dunkleren und dunkelsten Schattierungen gestalten möchte.

Bob Dylan`s Porträt ist 40 x 50 cm groß, hat ein helles, strukturiertes Passepartout und wird vervollständigt mit einem schmalen schwarzen Rahmen. Und wer sich jetzt gern noch weitere meiner Porträt`s von Bob Dylan anschauen möchte, der kann dann bitte mal ganz oben auf die Registerkarte „Portfolio“ klicken.