Portraits Kinder


ellihalbOh, ich freue mich sehr darüber, dass Elli in diesem Jahr gerne mein Weihnachtskarten-Model sein wollte. Denn wie die regelmäßigen Leser meines Blogs wissen, zeichne ich in jedem Jahr eine ganz besondere Weihnachtskarte, die ich dann an liebe Menschen verschicke.

In den letzten Tagen habe ich also mit großer Begeisterung an dieser Zeichnung gearbeitet, zu der mir Elli als Vorlage ein  Foto von sich, aufgenommen im Jahr 2009, gab. Dieses hatte sie selbst, natürlich mit Unterstützung ihrer Eltern, ausgesucht.
Denn Elli hatte sich überlegt, dass sie auch gern bei meinem Projekt „Jünger und älter“ mitmachen möchte. Hierbei, meine Leser wissen es, zeige ich das gezeichnete Kinderportrait zusammen mit der Person, so wie sie jetzt aussieht, auf einem Foto. So wie z.B. hier bei Marisa (klick ). 
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Egberthalb Im Jahre 1957, an einem kühlen Apriltag, wurde Egbert vor einer bröckeligen Ziegelmauer fotografiert. Wo diese stand und was sie umfriedete, ist nicht mehr herauszufinden. Auch nicht, wer dieses Foto geschossen hatte. Egbert war damals ungefähr 6 Jahre alt. Er trägt eine dicke, selbstgenähte Jacke aus grobem Wollstoff, deren große Karos an Sherlock Holmes und Nick Knatterton erinnern. Dazu hat er eine warme Strickmütze über die Ohren gezogen.

Egbert besaß ein eigenes Fahrrad der Bielefelder Marke Stricker, welches er heiß und innig liebte.
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LuisehalbDas alte s/w Foto der kleinen L., welches mir als Vorlage für diese Portraitzeichnung diente, stammt aus den frühen 50er Jahren.
L. trägt hier einen dicken Wintermantel mit Frischgrätmuster und ihre langen Haare sind ordentlich zu Zöpfen geflochten, so wie es damals üblich war. Zusammen mit acht (!) Geschwistern wuchs sie in einem abgelegenen kleinen Bergdorf in den Dolomiten auf, mit Blick auf die Berge Schwarz- und Weißhorn.
Darum habe ich mir gedacht, dass als Hintergrund ein stilisierter gelber Alpenmohn gut passen würde und dazu eine freundliche Bergziege, die neugierig um die Ecke schaut.
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marisa 003 Marisa ist die bisher jüngste Teilnehmerin meines Projektes „Jünger und älter“.
In meinem vorvorigen Artikel
zeichnete ich sie so, wie sie im Jahre 2007 ausgesehen hatte. Mit einem umwerfenden Lächeln und strahlenden Augen. Und mit Weihnachtsmütze und Schneemann im Hintergrund.
Klar, dass sie damit das perfekte „Model“ für meine diesjährigen Weihnachtskarten war. Damals war Marisa gerade drei Jahre alt. Jetzt hat sie vor wenigen Tagen ihren elften Geburtstag gefeiert.
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MarisahalbAus dem Jahre 2007  stammt das weihnachtliche Foto, welches mir als Vorlage für diese Portrait-Zeichnung diente. Marisa, so heißt dieses niedliche, blonde Mädchen, war damals genau drei Jahre alt. Sie trägt ein molliges weißes Sweatshirt mit Rosenmuster und dazu eine puschelige Nikolausmütze, denn der Heilige Abend war nicht mehr weit.
Marisa liebte Schneemänner. Sobald ein wenig Schnee gefallen war, versuchte sie, selbst einen zu bauen. Natürlich mit Papas Hilfe. Der sollte genau so groß werden und genau so aussehen wie der, dem sie zuvor auf dem Wuppertaler Weihnachtsmarkt begegnet war.
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Wolfganghalb Bei diesem Portrait des kleinen Wolfgang habe ich lange überlegt, welchen Text ich in die Zeichnung einarbeiten könnte.
Die Leser/innen meines Blogs wissen, dass ich immer wieder gerne Buchstaben, Zahlen, Worte oder Texte als gestal­te­ri­­sches Element in meine Bilder integriere.
Ja, ich weiß, man sagt zwar: „Wozu Worte, wenn man Bilder hat“, und es gibt genügend Illustrierte und Zeitungen, die diesem Grundsatz folgen. Für mich persönlich jedoch sind Schrift und Text ein Bestan­d­­teil meiner Arbeiten. Da für mich dabei oft die Grenze zwischen Bild und Sprache, Visuellem und Verbalem, verschwimmt, bzw. nicht eindeutig ist, kommt der Sprache zumeist eine kommen­tie­rende Funktion zu.
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Egonwalterrüdigertwhalb
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Mit Geschwistern ist das so eine Sache. Man kann sie sich nicht aussuchen. Geschwister lieben und hassen sich, manche vertrauen einander blind, andere sind und bleiben die größten Rivalen. Aber eines ist klar: Geschwisterbeziehungen können nicht beendet werden, sie wirken unterschwellig immer fort. Und das sogar dann, wenn vielleicht gar kein Kontakt mehr zueinander besteht.
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ElkehalbAus dem Jahre 1953 stammt das s/w Foto, welches mir als Vorlage für diese Portrait-Zeichnung diente. Elke, so heißt dieses niedliche, blonde Mädchen, war damals vier Jahre alt. Sie trägt einen kleinen Cape-Mantel mit passendem Hut, so wie man es in der Mitte des letzten Jahrhunderts chic fand.
„Oh ja,“ erzählt Elke, „ich musste immer ein Hütchen tragen, denn meine Mutter liebte das. Aber offenbar habe ich dadurch ein Trauma erlitten, denn ein Hut kommt mir nicht mehr auf den Kopf! Auf gar keinen Fall.“
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HelmuthalbDas Foto, das mir als Vorlage für dieses Portrait diente und auf dem Helmut „ordentlich“ gekleidet in Sakko, weißem Hemd und Krawatte zu sehen ist, stammt aus dem Jahr 1963. Helmut war damals zwölf Jahre alt.
Was seine Interessen anging, so waren diese, so hörte ich, sehr überschaubar. Das war nämlich immer nur Fußball, Fußball, Fußball. Das ging so weit, dass er schon als kleiner Junge wusste, dass er später einmal Profifußballer werden wollte. Das war gar keine Frage. Das stand fest. Sicherlich spielte es für ihn dabei auch eine Rolle, dass es seit der Saison 1963/1964 in Deutschland erstmals die Fußball-Bundesliga gab.
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GerhardhalbAuf der Rückseite des Fotos, welches ich als Vorlage für dieses Kinderportrait erhielt, steht das genaue Datum, nämlich der 12. April 1928.  In weit ausholender, dazu wunderschön verschnörkelter Sütterlin-Schrift ist zu lesen, dass dieses Bild zur Erinnerung an Gerhard`s Schulanfang aufgenommen wurde. Als ich diese Schrift sah und las, erinnerte ich mich sofort daran, wieviel Spaß es mir gemacht hatte, vor vielen Jahren Sütterlin zu erlernen. Damals bot dies ein Lehrer meiner Schule in einem freiwilligen Kurs an. Ich war natürlich sofort interessiert, denn in meiner Familie wurden einige Frontbriefe aufbewahrt, sowie alte Familienurkunden und Bücher mit handschriftlichen Notizen und Widmungen. So richtig konnte das mittlerweile aber niemand mehr lesen.
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