Portraits Kinder


MarisahalbAus dem Jahre 2007  stammt das weihnachtliche Foto, welches mir als Vorlage für diese Portrait-Zeichnung diente. Marisa, so heißt dieses niedliche, blonde Mädchen, war damals genau drei Jahre alt. Sie trägt ein molliges weißes Sweatshirt mit Rosenmuster und dazu eine puschelige Nikolausmütze, denn der Heilige Abend war nicht mehr weit.
Marisa liebte Schneemänner. Sobald ein wenig Schnee gefallen war, versuchte sie, selbst einen zu bauen. Natürlich mit Papas Hilfe. Der sollte genau so groß werden und genau so aussehen wie der, dem sie zuvor auf dem Wuppertaler Weihnachtsmarkt begegnet war.
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Wolfganghalb Bei diesem Portrait des kleinen Wolfgang habe ich lange überlegt, welchen Text ich in die Zeichnung einarbeiten könnte.
Die Leser/innen meines Blogs wissen, dass ich immer wieder gerne Buchstaben, Zahlen, Worte oder Texte als gestal­te­ri­­sches Element in meine Bilder integriere.
Ja, ich weiß, man sagt zwar: „Wozu Worte, wenn man Bilder hat“, und es gibt genügend Illustrierte und Zeitungen, die diesem Grundsatz folgen. Für mich persönlich jedoch sind Schrift und Text ein Bestan­d­­teil meiner Arbeiten. Da für mich dabei oft die Grenze zwischen Bild und Sprache, Visuellem und Verbalem, verschwimmt, bzw. nicht eindeutig ist, kommt der Sprache zumeist eine kommen­tie­rende Funktion zu.
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Egonwalterrüdigertwhalb
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Mit Geschwistern ist das so eine Sache. Man kann sie sich nicht aussuchen. Geschwister lieben und hassen sich, manche vertrauen einander blind, andere sind und bleiben die größten Rivalen. Aber eines ist klar: Geschwisterbeziehungen können nicht beendet werden, sie wirken unterschwellig immer fort. Und das sogar dann, wenn vielleicht gar kein Kontakt mehr zueinander besteht.
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ElkehalbAus dem Jahre 1953 stammt das s/w Foto, welches mir als Vorlage für diese Portrait-Zeichnung diente. Elke, so heißt dieses niedliche, blonde Mädchen, war damals vier Jahre alt. Sie trägt einen kleinen Cape-Mantel mit passendem Hut, so wie man es in der Mitte des letzten Jahrhunderts chic fand.
„Oh ja,“ erzählt Elke, „ich musste immer ein Hütchen tragen, denn meine Mutter liebte das. Aber offenbar habe ich dadurch ein Trauma erlitten, denn ein Hut kommt mir nicht mehr auf den Kopf! Auf gar keinen Fall.“
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HelmuthalbDas Foto, das mir als Vorlage für dieses Portrait diente und auf dem Helmut „ordentlich“ gekleidet in Sakko, weißem Hemd und Krawatte zu sehen ist, stammt aus dem Jahr 1963. Helmut war damals zwölf Jahre alt.
Was seine Interessen anging, so waren diese, so hörte ich, sehr überschaubar. Das war nämlich immer nur Fußball, Fußball, Fußball. Das ging so weit, dass er schon als kleiner Junge wusste, dass er später einmal Profifußballer werden wollte. Das war gar keine Frage. Das stand fest. Sicherlich spielte es für ihn dabei auch eine Rolle, dass es seit der Saison 1963/1964 in Deutschland erstmals die Fußball-Bundesliga gab.
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GerhardhalbAuf der Rückseite des Fotos, welches ich als Vorlage für dieses Kinderportrait erhielt, steht das genaue Datum, nämlich der 12. April 1928.  In weit ausholender, dazu wunderschön verschnörkelter Sütterlin-Schrift ist zu lesen, dass dieses Bild zur Erinnerung an Gerhard`s Schulanfang aufgenommen wurde. Als ich diese Schrift sah und las, erinnerte ich mich sofort daran, wieviel Spaß es mir gemacht hatte, vor vielen Jahren Sütterlin zu erlernen. Damals bot dies ein Lehrer meiner Schule in einem freiwilligen Kurs an. Ich war natürlich sofort interessiert, denn in meiner Familie wurden einige Frontbriefe aufbewahrt, sowie alte Familienurkunden und Bücher mit handschriftlichen Notizen und Widmungen. So richtig konnte das mittlerweile aber niemand mehr lesen.
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BettinahalbDas Foto, das als Vorlage für diese Zeichnung diente, stammt aus dem Jahr 1966. Da war Bettina drei Jahre alt. Ihr Vater war ein begeisterter Hobbyfotograf und ständig mit der Kamera unterwegs.  Da ist es ganz klar, dass seine niedliche kleine Tochter zu seinen liebsten Fotomotiven gehörte. Und weil Bettina ein stets freundliches und gut gelauntes Kind mit einem sonnigen Gemüt war, findet man in ihren Fotoalben durchweg Bilder, auf denen sie ein strahlendes Lachen zeigt.
So auch hier. In bester Laune begleitet sie ihre Eltern auf einem winterlichen Sonntagsspaziergang. Die Kälte scheint ihr gar nicht auszumachen. Denn sie trägt zu einem hübschen roten Mäntelchen, so wie es in den frühen 60ern modern war, eine gehäkelte weiße Angoramütze mit dicker Bommel und ein passendes weißes Pelzkrägelchen.
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BarbarahalbAuf dem alten, sepiafarbenen Foto, das mir Barbara als Vorlage für dieses Portrait gab, steht das genaue Datum, nämlich der 20.09.1954. Barbara war damals knapp fünf Jahre alt.
Ja, so sahen Mitte des vorigen Jahrhunderts die kleinen Mädchen aus.  Sie trugen niedliche Schleifen oder Spangen im Haar, von der Mutter kunstvoll selbst gestrickte, bunte Norweger-Pullover und dazu hübsche Faltenröckchen und Kniestrümpfe.
Spielsachen waren damals Mangelware. Nur selten wurde etwas Neues gekauft, denn das Geld brauchte eine Familie für ganz andere Dinge.
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Volkerzeigtbildhalb„Wie wäre es,“ so fragte mich meine Blog-Leserin Elke, „wenn du „Jünger und älter“ zu einem Projekt machen würdest?“
Ich fand, dass dies eine tolle Idee wäre. Keine Frage.
Und Volker, den ich so portraitiert hatte, wie er im Jahre 1962 an seinem ersten Schultag ausgesehen hat ( siehe mein vorheriger Artikel), passt perfekt in dieses Projekt.
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VolkerhalbIm Jahre 1962, an seinem ersten Schultag, trug Volker einen niedlichen Anzug, bestehend aus taillenlangem Sakko und kurzen Hosen. Dazu ein weißes Hemd und sogar eine Krawatte nebst Einstecktuch. Natürlich auch weiße Kniestrümpfe und blank polierte Schuhe. Denn das war „ordentlich“, das war damals chic.
Genau so sollten Anfang der 60er kleine Jungs zu besonderen Gelegenheiten aussehen. Und ein erster Schultag war natürlich etwas Besonderes. Ganz klar. Meist wurde dann auch ein professionelles Foto gemacht und genau dieses Foto diente mir jetzt als Vorlage für das Portrait.
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