Eingang ev. Stadtkirche Wermelskirchen
Die erste Gemeinschaftsausstellung nach langer Zeit fand in der ev. Stadtkirche Wermelskirchen statt (Foto: W. Reich)

Die historische ev. Stadtkirche meines Heimatstädtchens, deren romanischer Turm aus dem 12. Jahrhundert stammt, empfing die Besucher in einem sonnendurchfluteten, klassizistischen Saalbau, feierlicher Orgelmusik und mit einer Kunstausstellung, die so stimmungsvoll und liebevoll präsentiert war, dass man sich dort eigentlich etwas länger aufhalten mochte als geplant.

„Wie schön, dass es doch noch geklappt hat,“ sagte meine Nachbarin begeistert, „ich bin total fasziniert von eurer Ausstellung!“
Dem stimmte ich freudig zu. Denn es war eine Zeit lang gar nicht sicher, ob unser Kunstverein, dessen Mitglied ich bin, die Präsentation der Werke zu dem Thema „Emmaus – Unterwegs“ öffentlich durchführen konnte.

Zu dieser besonderen Ausstellung hatte Vikarin Sarah Kannemann eingeladen ( hier nachzulesen ) , die dafür mit ihrem netten Team alles sorgfältig und gewissenhaft nach den Corona-Richtlinien geplant und durchgeführt hat.

Und so hatten die am 1. Mai gemütlich durch die sonnige Innenstadt bummelnden Menschen die Gelegenheit, gerne auch der Stadtkirche einen entspannten Besuch abzustatten.  Dort fanden sie in der Zeit von 10:00 – 18:00 Uhr ein schöpferisches Kaleidoskop von Gemälden, Zeichnungen, Aquarellen und Collagen von insgesamt 17 Künstlern vor.

Diese wurden mit passendem Abstand auf Staffeleien und entlang der Seitenschiffe auf Regalen präsentiert, so dass jeder Besucher einzeln hinzutreten und sie sich anschauen konnte.

Es war mir eine Freude, zwei meiner Zeichnungen zu der Ausstellung beisteuern zu können, nämlich „Unterwegs nach Emmaus“ in der Größe 40 x 50 cm und „Der Tag hat sich geneigt“ in der Größe 40 x 40cm.