Die geplante Location für die Jahresausstellung des Kunstvereins ist die still gelegte Galvanikhalle

Ein still gelegtes Fabrikgelände, eine verlassene Galvanikhalle, mit Schlössern verriegelte Gitter, vor sich hin rostender Schrott, Müllsäcke und jede Menge Gerümpel.
Dieser leicht morbide anmutender Ort war das Ziel einer „Expedition“ unseres Kunstvereins, der diesen Raum demnächst interimsweise in eine coole „Kunsthalle“ verwandeln wird.

Denn einmal im Jahr organisieren wir eine Gemeinschaftsausstellung, an der sich jedes Mitglied, das möchte, beteiligen kann.
Präsentierten wir unsere Werke bisher immer in den wunderschönen historischen Bürgerhäusern unserer kleinen Stadt, können diese aufgrund der Corona-Vorschriften für diese Veranstaltung nicht genutzt werden.

Aber statt jetzt alles abzublasen, wird die Jahresausstellung sozusagen „neu erfunden“.

Denn wäre es nicht schade, die in den Ateliers, Studios, Werkstätten und Schränken verstauten Kunstwerke in diesem Jahr nicht unseren Freunden und kunstinteressierten Gästen zu zeigen?
Zwar in verkürzter Form, nämlich nur für zwei Tage statt für eine Woche, aber dafür in einem ungewöhnlichen und speziellen Ambiente, das zusätzlich die Fantasie anregt.
Und ist es nicht so, dass gerade dekorative Fabrikhallen für coole Eventlocations zur Zeit als „Must-Haves“ gelten?

„Nur ein Narr macht keine Experimente“.
Charles Darwin (1809 – 1882)

(Zeichnung auf Skizzenpapier mit Füller, Tinte, Deckfarbe und Buntstiften)