Zeichnen ohne dabei den Stift abzusetzen – und das im Gute-Laune-Sonnenschein

Kann man eine Zeichnung anfertigen, ohne dabei den Stift abzusetzen? Kann man sozusagen „in einem Strich“ das darstellen, was man zeigen möchte? Und dies in einem Zeitaufwand von nur fünf Minuten?
Diese Herausforderung war kürzlich in dem inspirierenden Blog der Berliner Künstlerin Susanne Haun ein Thema ( hier lesen)
Ich war beeindruckt und fand, dass dies eine sehr spannende Aufgabe war.
Und da wir ja alle momentan zu Hause bleiben und Zeit haben, dieses oder jenes einfach mal auszuprobieren, kam dieses Experiment sogleich auf meine To-do-Liste.

Also begab ich mich bei schönstem Gute-Laune-Sonnenschein mit zwei Zeichenblöcken, meinem alten Füllhalter und einem netten Muntermacher-Getränk namens „Mojito“ ins Grüne.
Derart präpariert, ließ es sich doch gleich viel besser darüber sinnieren, wie man sich dieser Aufgabenstellung am besten nähern könnte.
Da ich es liebe, Portraits bzw. Menschen zu zeichnen, war es keine Frage, dass dies das Thema war, dem ich mich widmen wollte.
Fröhlich legte ich los.
Oha.
Das war aber gar nicht so einfach.
Nein, wirklich nicht.

In der Tat erforderte es einige Übung und die Überwindung einiger Stolpersteine, bis ich ein Gefühl dafür bekam, wie ich am besten beginnen und dann weiter vorgehen konnte, ohne den Stift abzusetzen.
Manchmal habe ich den Füller an einem Strich entlang auch wieder zurückgeführt, wobei ich nicht sicher weiß, ob dies der Aufgabenstellung gerecht wird.