Mit viel Idealismus produziert Utz Benkel in seiner Funktion als Verleger seit nunmehr acht Jahren den ungewöhnlichen Portrait-Wandkalender „Die Wilden 13“.
Das ist ein wunderbar vielfältiger Kalender mit Portraits von außergewöhnlichen Musikern und Musikerinnen aus aller Welt – gemalt, gezeichnet, geschnitten oder collagiert von zeitgenössischen KünstlerInnen.
Als ich von Herrn Benkel im letzten Jahr wieder eine Einladung bekam, mich mit einem Musiker-Portrait daran zu beteiligen, sagte ich natürlich sofort begeistert zu.
Ganz klar.

Diesmal durfte ich das Blatt für den Monat Mai gestalten, das heißt, der Musiker oder die Musikerin musste in diesem Monat entweder geboren oder gestorben sein.

Die Auswahl war natürlich groß, so dass ich eine Zeitlang hin und her überlegte und mich fragte: Welcher Musikerin, bzw. welcher Musiker hat eine ganz spezielle Bedeutung für mich und mein Leben?
Schließlich entschied ich mich, nachdem ich im letzten Jahr die Hippie-Ikone Janis Joplin auf das Papier bannte ( hier nachlesen ), diesmal für Pete Townshend, den fulminanten Gitarristen der Band „The Who“  ( hier nachlesen ).

Und nun ist es wieder soweit!
Der schmucke Kalender wurde am 06.10.2019 im „Treff International“ in Berlin-Neukölln einem interessierten Publikum vorgestellt und mit einem kurzweiligen Programm präsentiert.
Wie man auf dem Foto sieht, waren sechs der KünstlerInnen persönlich anwesend, die ihre Exponate im Original vorstellten und ihre ganz eigenen Assoziationen, Ideen und Vorstellungen und ihre speziellen Gedankenketten zu diesem Musiker oder dieser Musikerin auf spannende Weise erläuterten.

Das waren, von links nach rechts: Rosie Geisler ( also ich :-)) mit Pete Townshend, hinten Norbert Salzwedel mit Brian Jones, Anne Oemig mit Niccolò Paganini, Oliver Pfützenreuter mit Dmitri Schostakowitsch, in der Mitte vorn Susanne Haun mit Herbert von Karajan und vorn rechts Utz Benkel mit Neil Young und Pegi Young.

Ich finde, dass dieser Kalender, der nicht nur die Funktion eines solchen hat, sondern darüber hinaus eine Art zeitloser Kunst-Katalog mit wunderbaren „musikalischen“ Porträts ist, deshalb nicht zwangsläufig an einer Wand hängen muss.
Es macht einfach Spaß, auch einfach so in ihm zu blättern und sich die entsprechende Musik ins Gedächtnis zu rufen oder sie sich im Netz anzuschauen.

Der Kalender ist in einer limitierten Auflage von 500 Exemplaren aufgelegt, ist DIN A3 groß, hat eine Spiralbindung und enthält 13 Blatt, außerdem sind im Kalendarium die Geburts- und Sterbetage von 365 außergewöhnlichen Musikern und Musikerinnen verzeichnet.

Preis inkl. Versandkosten: 15 Euro • Bestellung bei: grafik-benkel@t-online.de