Meine Interpretation von Pete Townshend für den neuen Musiker-Kalender des Benkel-Verlages

Kaum einer kann so wunderbare, künstlerische Musiker-Kalender verlegen, wie der Benkel-Verlag aus Berlin. Finde ich jedenfalls.
Eine feine Sache für alle, die sich Monat für Monat einen ganz besonderen Musiker oder eine außergewöhnliche Musikerin in Erinnerung rufen wollen.
Denn in der Kalenderreihe „Die wilden Dreizehn“ finden sich Künstler zusammen, die auf ganz eigene und persönliche, kreative Art und Weise – gemalt, gezeichnet, geschnitten oder collagiert – auf einem Kalenderblatt einem geschätzten Musiker/in die Ehre erweisen möchten.

Bereits im letzten Jahr hatte ich das große Vergnügen, mich daran beteiligen zu dürfen ( hier lesen ), indem ich die Gelegenheit bekam, das Titelblatt mit meiner Interpretation und Assoziation der Hippie-Ikone Janis Joplin zu gestalten.
Meine Freude war riesig, als ich erfuhr, dass ich auch für den Kalender 2020 wieder dabei bin und ein Monatsblatt für die freie Gestaltung zur Verfügung gestellt bekomme.
Und zwar ist es diesmal die Seite für den Monat Mai.

Dazu muss man wissen, dass hierbei jeweils ein Musiker/in ausgewählt werden muss, der entweder in besagtem Monat geboren oder gestorben ist.
Also überlegte ich hin und her und her und hin, suchte aus, verwarf, wählte von Neuem, legte beiseite, winkte ab und wählte schließlich … Pete Townshend!

Denn Pete, am 19. Mai 1945 geboren, ist einer der Helden meiner Jugendzeit.
Er ist der Kopf der Rockband „The Who“, die mich damals, als ich noch jung war, mit ihrem Song „My Generation“ so sehr faszinierten, dass ich mein Taschengeld in diese Single investierte. Das waren immerhin fünf Mark.

Sein beeindruckender, agressiver Gitarrenstil, kraftvoll und mitreißend, schon damals inkl. Einsatz von Feedback und Verzerrung als Stilmittel, und dazu seine spektaküläre Gestik und eindrucksvolle Mimik entsprechen genau dem, was ich in meinen Bildern am liebsten zum Ausdruck bringe.
Und dies in perfekten Einklang mit seiner Musik, deren Visualisierung, so wie ich sie empfinde, auch in diesem Portrait den Hintergrund bildet.

Dieses Bild ist gemalt auf Leinwand in der Größe 60 x 80 cm und zwar mit schnelltrocknender Acrylfarbe und Wasser als umweltfreundliches und unschädliches Lösungsmittel.
(Foto: Dr. W. Reich)

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