“Willi“, so ist die Zeichnung betitelt, welche auf diesem Foto in der Hand eines netten Herrn mit Brille zu sehen ist. Wer jetzt neugierig geworden ist und gerne etwas  über die Entstehung und den Hintergrund dieses Portraits nachlesen möchte, der kann dann mal gerne hier zu dem  Artikel klicken: “Willi”.
Und ja, der freundliche Gentleman, der diese Zeichnung in die Höhe hält, ist in der Tat der niedliche, blondgelockte Bursche, der damals fast seine gesamte freie Zeit am See und am Fluß verbrachte.  Dessen größtes Hobby und eifriges Bestreben es war, mit seiner kleinen Angelrute die ein oder andere Forelle, ein Rotauge oder gar einen Aal zu fangen und voller Stolz zu seiner Mutter nach Hause zu bringen.

Wie man sieht, hat er sich im Laufe der Zeit natürlich verändert. Nicht nur frisurentechnisch (statt langer Locken mit Haarspange trägt er nun einen pflegeleichten Kurzhaarschnitt ) oder brillentechnisch ….smile*.
Aber ich denke, Willi hat sich doch nicht soviel verändert, dass man ihn nicht mehr erkennen würde. Oder ?
Nun, wie dem auch sei, es wurde mir erlaubt, dieses Foto, das ihn im April 2018 zusammen mit der Zeichnung, die ihn im April 1958 zeigt, hier zu zeigen.
Wenn ich nun richtig gerechnet habe, bestehen genau 60 Jahre Unterschied zwischen Zeichnung und Foto.

Natürlich sind selbstgestrickte Strickjacken mit Norwegermuster bei ihm schon lange kein Thema mehr.  Schulterlange Locken auch nicht.

Aber immer noch ein Thema ist hingegen das Angeln, das Willi niemals aufgegeben hat. Allerdings hat er im Laufe der Jahre und Jahrzehnte ein besonderes Faible für das Meeres- und Hochseeangeln entwickelt.
Entweder vom Strand aus oder auf einem Fischkutter.
Darum ist er regelmäßig zusammen mit seiner Frau auf dem Meer unterwegs, zum Beispiel zum Makrelenfischen, mit einer kurzen Schiffsangel und einem Federn-Paternoster, oder zum Ankerfischen nach Schollen, Wittling und Kabeljau.

„Nichts schmeckt so gut wie ein fangfrischer Fisch in der Bratpfanne oder im Kochtopf,“ erzählt Willi, „und dieser Duft! Mit nichts zu vergleichen! Wir mieten uns stets eine Ferienwohnung, wo wir unseren Fang sofort auch selbst zubereiten können. Es gibt einfach nichts Schöneres und Schmackhafteres.“