Diesmal geht`s nach Sassnitz! Das historische Hafenstädchen auf der größten und vielleicht schönsten Insel unseres Landes empfängt uns mit sonnenbeschienenen, historischen Häusern in charmanter Bäderarchitektur, einer 1450 Meter langen Mole, über die es sich wunderbar flanieren lässt und einer Kunstgalerie, die so stimmungsvoll und liebevoll gestaltet ist, dass man sich dort länger aufhält, als vielleicht geplant. Kann man seine Zeit schöner verbringen?

Hier habe ich also die große Freude und das Vergnügen, drei meiner Zeichnungen in einer Gemeinschaftsausstellung in dem einladenden „Art Salon Q3“ präsentieren zu dürfen.

Die Galeristin, Frau Petra Webersiek (siehe Foto), startete nämlich vor einiger Zeit eine Ausschreibung zu den beiden Themen „Windflüchter“ und „Lieblingsplätze“, zu der ich mich mit dreien meiner Exponate bewarb.

Und was war das Ergebnis? Jeder, der mich auch nur ein klitzekleines bisschen kennt, kann sich vorstellen, wie begeistert ich war, als ich erfuhr, dass ich alle drei Bilder in der Ausstellung zeigen darf.
Begeistert war ich dann auch vor Ort darüber, wie wunderbar alles von Frau Webersiek geplant, vorbereitet und gemanagt wurde und der ich hier ein dickes D.A.N.K.E. überreiche.

Ab dem 4. August können die gemütlich durch die Hafenstraße bummelnden Besucher der Galerie einen Besuch abstatten. Dort finden sie ein schöpferisches Kaleidoskop von Bildern, Zeichnungen, Collagen, Fotos, Skulpturen und Textilkunst zu den beiden Themen von insgesamt 18 Künstlern.

Von mir gibt es drei Exponate passend zum Thema „Lieblingsplatz“ zu sehen, nämlich die beiden Zeichnungen „Schwüler Nachmittag“ und „Old Man“ ( siehe Foto), sowie eine Zeichnung in der von mir entwickelten, speziellen Acrylkonstruktion, betitelt „Goin`Down Slow“.
Wobei ein Lieblingsplatz natürlich so unterschiedlich sein kann, wie Menschen verschieden sind. Ganz klar.
Es kann ein Platz sein, an dem man zur Ruhe kommen und man ganz selbst sein kann, ein Ort, an dem Druck, Pflicht, Verantwortung und Müssen ausgesperrt werden.
Oder es kann ein rummeliger Platz im Fußballstadion sein oder mitten auf einer Bühne vor Tausenden von Zuschauern.

Somit bietet die Präsentation im „Art Salon Q3“ einen kurzweiligen Querschnitt zu den beiden Themen „Windflüchter“ und „Lieblingsplatz“: persönlich, unterhaltsam und mit Haltung.
Und es zeigt sich wieder einmal: Kunst kann anregend sein,  politisch, lustig, aufklärerisch oder aufzeigend.
Etwas, um eigene Standpunkte darzustellen, sich auszudrücken, sich auszutauschen und vielleicht ein klein wenig zu bewegen.

Insgesamt sieben Wochen lang, nämlich bis zum 21. September, wird die Ausstellung zu sehen sein und zwar dienstags bis freitags von 12 bis 17 Uhr.