März 2017


In den 40er und 50er Jahren  gehörte Wolfgang  zu den häufigsten Vornamen und nahm oft einen Spitzenplatz ein. Kein Wunder, dass ich in meiner Serie „Jünger und älter“ nun bereits den zweiten Wolfgang portraitieren durfte. Über Wolfgang Nr. 1 habe ich hier ( bitte klicken) berichtet.

Das Foto, das mir als Vorlage für dieses Portrait diente und auf dem Wolfgang Nr.2  in einem von der Mutter selbstgestrickten Wollpullover und mit Ranzen auf dem Rücken zu sehen ist, stammt aus dem Jahr 1957.  Der Pullover kratzte fürchterlich, denn die Wolle stammte aus einem alten aufgeribbelten Janker des Opas. Wolfgang war damals sechs Jahre alt und sehr stolz darauf, endlich zur Schule gehen zu dürfen.
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Die Farmacia ist aus weiß angestrichenen Ziegelsteinen, hat blaue Fenster und ein Mansardendach, das über einen Schirm schwarzer Zypressen hinausragt. Im Innern finden wir gediegene Mahagoniregale, einen glatten Steinfußboden und ein von einem Sicherheitsbeamten bewachtes gläsernes Kassenhäuschen vor.
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