Doriszeigtbildhalb“Doris”, so ist die Zeichnung betitelt, welche auf diesem Foto in der Hand einer freundlich lächelnden Dame zu sehen ist.
Wer jetzt neugierig geworden ist und gerne etwas über die Entstehung und den Hintergrund dieses Portraits nachlesen möchte, der kann dann mal hier zu meinem vorigen Artikel klicken: „Doris“.

Wie man sieht, hat sie sich im Laufe der Zeit natürlich verändert. So wie wir alle es tun. Nicht nur frisurentechnisch. „Ich konnte mich,“ so erzählt Doris, „einfach nie richtig mit meinem widerspenstigen Lockenkopf anfreunden. Und wenn, dann immer nur vorübergehend. Vor einigen Jahren favorisierte ich sogar „streichholzkurz“ . Ich fand das bequem und mein Mann mochte es.“

Doris erlaubte mir auf meine Nachfrage hin, dieses Foto, das sie im Februar 2016 zusammen mit der Zeichnung, die sie im Sommer 1956 zeigt, hier zu posten.
Wenn ich nun richtig gerechnet habe, bestehen so ungefähr 60 Jahre Unterschied zwischen Zeichnung und Foto.

Mittlerweile ist Doris pensioniert, wobei sie ihrem Lehrerinnendasein dann doch mit ein wenig Wehmut „Adieu“ gesagt hat. Kümmerte sie sich damals liebevoll um ihre Schülerinnen und Schüler, so kann heute ihr Mann ihre ungeteilte Fürsorge genießen. Mit großer Begeisterung widmet sie sich ihrem Hobby, dem gehobenen und anspruchsvollen Kochen, von dessen hervorragenden Ergebnissen ich mich auch schon überzeugen durfte.

Und, mag man sich nun fragen, was geschah eigentlich mit ihrer umfangreichen Puppensammlung? Hat sie diese irgendwo aufbewahrt? Auf dem Dachboden oder in Kartons? Nein, die Puppen hat Doris schon vor vielen Jahren ihrer Nichte überlassen.