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„Egon, Walter, Rüdiger“, so ist die Zeichnung betitelt, welche auf diesem Foto in der Hand eines netten Herrn zu sehen ist. Wer etwas über die Entstehung und den Hintergrund dieses Gruppenportraits nachlesen möchte, der kann dann mal hier zu meinem vorherigen Artikel klicken: „Egon, Walter, Rüdiger“.
Und ja, der freundliche Gentleman, der dieses Gruppenportrait in die Höhe hält, ist tatsächlich einer der drei Jungs. Aber welcher ist es?
Das ist ganz einfach zu erkennen, wenn man hier weiter liest.

EgonwalterapfelhalbSchon herausgefunden?
Genau, der Kleine in der Mitte ist es, nämlich der, der in den Apfel beißt. Das ist Walter.
Der auch hier für das Foto in einen Apfel beißt.
Natürlich ist er mittlerweile um einige Jahre älter geworden, das ist ganz klar. Keine Frage. Denn der alte Schnappschuss, welcher mir als Vorlage für die Portrait-Zeichnung diente, stammt aus dem Jahr 1961.
Das ist, wenn ich jetzt richtig gerechnet habe, 54 Jahre her.
Erkennt man Walter wieder?
Mittlerweile trägt er eine Brille und einen melierten Bart, er hat mehrere Töchter und mit selbstgestrickten, kratzenden Pullovern, wie er auf der alten Aufnahme aus den 60er Jahren und ebenso auf der Zeichnung zu sehen ist, braucht man ihm gar nicht mehr zu kommen.
Aber Äpfel, ja, die mag er immer noch.
Besonders die alten Sorten, Goldparmänen zum Beispiel, Boikenäpfel oder die aus seiner Heimat, die Siegerländer Renetten.
Denn die schmecken so wie damals. Als es noch keine Sorten wie Pink Lady, Kiku oder Red Prince gab.