Man sieht es gleich auf den ersten Blick: Indy ist selbstbewusst, dominant und ein echter Kerl. Klar, dass er insbesondere Frauen mag – sowohl die Menschenwesen als auch die Mädels seiner Gattung.  Außerdem ist er eine interessante Mischung:  Sein Vater war ein Deutscher Vorsteherhund und seine Mutter eine Mischung aus Dackel und Rottweiler. Somit findet man bei ihm alle drei Erbanlagen: jagdbesessen wie ein Jagdhund, stur wie ein Dackel und stark wie ein Rottweiler. Für das Portrait von Indy erhielt ich von Sybille als Vorlage einige schöne Fotos,  auf denen man sieht,  wie aufgeweckt und temperamentvoll,  ja,  fast ungestüm er ist.

Bevor ich mit dem Zeichnen beginne,  betrachte ich das Motiv,  hier die verschiedenen Fotos,  lange und genau. Ich lege sie alle auf den Tisch, lasse sie auf mich wirken und versuche,  das Objekt schon als Zeichnung,  bzw.  in der Zeichnung zu sehen.  Sybille erzählte mir,  dass Indy ein sehr guter Wachhund mit einer tiefen Grollstimme sei,  aber auch sehr anhänglich, treu und liebevoll.  Um diesen Charakter in dem Portrait darzustellen,  ist eine stimmige Vorzeichnung wichtig.  Sie ist gewissermaßen das Fundament, auf der die Zeichnung aufbaut.  Falsche Proportionen und Perspektiven zeigen sich umso deutlicher,  je weiter die Zeichnung fortgeschritten ist,  und dann lässt sich nur schwerlich noch etwas wirklich korrigieren. ( Zur Großansicht bitte auf das Bild klicken ).

Ich zeichnete hier mit Faber-Castell Graphitstiften in verschiedenen Härtegraden und benutzte für die Lichter und die weißen Stellen im Fell weißen Faber-Castell Khol Stift Medium.  Der Hintergrund ist mit Jumbo-Farbstiften in Ocker, Siena und etwas Orange von Faber-Castell definiert.  Als Malgrund suchte ich ein grob strukturiertes 125g Ingres Pastellpapier in mattem Weiß von Canson aus.