Kürzlich habe ich im Kunstladen meines Vertrauens ein für mich richtig nützliches und funktionales Teil zum Malen und Skizzieren entdeckt! Nämlich eine praktische Stifterolle. Ritsch-ratsch ist sie ausgebreitet und ebenso schnell wieder zusammengerollt. Dank Gummizug-Halterungen purzeln die Stifte nicht heraus und langes Kramen nach der passenden Farbe ist nun auch vorbei.
Diese handliche Rolltasche aus Leinen ist mit 27 kleinen und 4 großen Schlaufen ausgestattet. Damit fasst sie ein übersichtliches Farbstift- und/oder Bleistiftset und die großen Schlaufen nehmen zusätzlich dickere Stifte oder auch einen Radierer und Schere auf. Verschließen kann ich die Tasche mit einem Gurt aus Kunstleder und einem Druckverschluss.
Das ist, wie ich finde, eine praktische Sache: Rolle vorwärts und die Stifte liegen griffbereit; Rolle rückwärts und das Malwerkzeug wird platzsparend verstaut. Diese Konstruktion erweist sich meiner Meinung nach schnell einem „reißverschlossenen“ Etui, so wie ich es bisher nutzte, überlegen. Außerdem ist die Stiftrolle problemlos einhändig zu bedienen, während die zweite Hand den Notizblock hält.

Ich erinnere mich, dass ich mir irgendwann mal eine Stifterolle aus dickem Stoff mit viel Elan und Begeisterung selbst genäht habe. Leider ist diese dann aber ziemlich schnell unansehnlich geworden, da man den Farbabrieb der Stifte nicht vermeiden kann. Außerdem gebe ich zu, dass ich nicht die perfekteste Schneiderin bin.
Ganz toll und etwas Besonderes wäre natürlich eine sogenannte, superschöne „Oldschool“- Rolltasche aus kräftigem und weichem Leder, wobei sich das Preisgefüge allerdings in einem etwas anderen Rahmen bewegt. Nun ja.
Dagegen hat diese meine Rolle moderate 8,90 Euro gekostet.