Wormbach also. Mit 21 Bildern meiner „BLUES-ART“ im Gepäck ( wer mag, kann mal oben auf die Rubrik „Portfolio“ klicken und sich einige derselben anschauen),  erreichte ich nach einer Fahrt durch herbstlichen Sprühregen das im dicht bewaldeten Hochsauerlandkreis versteckte Städtchen. Alles war Wolkenverhangen. Die Fachwerkhäuschen trieften. Wormbachs Straßen ein Grau. Aber die Menschen dort waren eindeutig nicht von gestern! Im Entree der Hawerlandhalle begrüßten mich gutgelaunte Herren mit Kabelrollen und Kaffeetassen in den Händen, sowie eine Reihe blaugrünrosafarbene Oldtimer-Motorroller, die sich zu einer Ausstellung parallel zu der meinigen gruppiert hatten.

Dicht an dicht standen sie dort. Ob Zündapp, NSU oder Irgendwas und sogar ein kleines, froschgrünes Goggomobil – ja, ich habe sie bestaunt und verbotenerweise auch berührt und war ganz entzückt.  Entzückt war ich auch von den Organisatoren, nämlich Jürgen Meyer (siehe Foto) und Christa (leider nicht mit auf dem Bild), die alles für die Präsentation meiner Bilder wunderbar geplant, vorbereitet und gemanagt hatten und denen ich hier ein dickes D.A.N.K.E. überreiche. Entzückt war ich auch von den vielen Besuchern, die sich meine Portraits von Musikern und Musikerinnen angeschaut haben, sowie von den anregenden Gesprächen vor der Ausstellungswand und darum herum. Und dann sage ich hier auch noch ein Extra-Danke an den netten Herrn, der, ungefähr gleich alt und an einer ähnlichen Krankheit wie Johnny Winter leidend, lange vor dessen Portrait stand und mir dann seine wahrlich zu Herzen gehende Geschichte einer lebenslangen Liebe zum Blues und der persönlichen  Begegnung mit dem großartigen Johnny erzählte. Oh yesss, the Blues will never die…