Julian Sas: „I take what I want“

Julian Sas: „I take what I want“

Ja klar, Julian Sas. Seine Auftritte stehen für virtuose Qualität, intensive Präsenz und kommunikative Kraft. Darum muss er bei mir als „Motiv“ auch gleich mehrfach herhalten. Ein weiteres Porträt von ihm gibt es zum Beispiel hier  ( klick ) zu sehen. Und wer mich auch nur ein klitzekleines bisschen kennt, der weiß, dass ich mich immer mit einer besonderen Hingabe auf Portraits stürze, bei denen man, wie hier, einen echten „Typen“ malen oder zeichnen kann. Das ist einfach nur Spaß pur.

Für diese Zeichnung von Julian habe ich warme Farben ausgesucht, mit denen seine mobilisierende Energie, speziell in dieser Momentaufnahme, noch unterstrichen wird, nämlich: Siena gebrannt, Antrazith, etwas Krapplack, Terracotta, Lichter Ocker, Indisch Gelb, Elfenbein und Weiss. Als Grundlage suchte ich ein hochwertiges, cremefarbenes Papier mit einer leichten Struktur aus, das es zum Beispiel von Schleicher und Schüll zu kaufen gibt. Darauf sieht auch ein freier Aquarellauftrag mit wasservermalbaren Aquarellstiften, wie hier zu sehen, gut aus. Auch hier habe ich nach Fotos gearbeitet, aber ich habe natürlich auch wieder Dinge hinzugefügt, die so auf den Fotos nicht zu sehen sind, wie zum Beispiel der fließende, ungegenständliche Hintergrund mit den stilisierten Frauengesichtern. Das sind oft nur Kleinigkeiten, die aber bei dem Gesamteindruck des Bildes eine wichtige Rolle spielen. Wie sagte Oscar Wilde? „Jedes Portrait, das mit Gefühl gemalt wurde, ist ein Porträt des Künstlers, nicht dessen, der ihm dafür gesessen hat.“

Dieses Portrait von Julian Sas ist im Original 30 x 40 cm groß, hat ein cremefarbenes Passepartout und einen goldfarbenen Metallrahmen. Dies  gibt es auch als hochwertigen Druck in der Größe 40 x 50 cm auf edlem Bütten – Papier, dazu ein Passepartout und Rahmen nach Wunsch.