Julian Sas am 08.11.2009 in Viersen

Julian Sas am 08.11.2009 in Viersen

Ja, das kommt davon, wenn man, wie ich, auf dem beeindruckende Konzert von Julian Sas am 08.11.2009 in Viersen war, bei dem mein „Old Friend“ Tony Joe G. einige hervorragende Fotos schoss. Eines von diesen gibt mir jetzt hier die freihändige Vorlage zu dem Portrait von Julian Sas.   Denn beim Portraitieren beginne ich immer mit einer Idee, die mich leitet und kleinen Skizzen, oder kleinen Ausschnitten aus Fotografien. Dadurch ist dann das „Gerüst“ schon da, allerdings muss ich dazu auch noch sagen, dass meine Bilder nie bis ins Kleinste geplant sind. Ich gebe dem Material gerne einen Raum, oder das Material gibt mir einen Raum, wir sind sozusagen im Dialog. Dieser Dialog besteht aus vielen Hunderten von Bleistiftstrichen auf der zu Beginn „leeren“ Papierfläche, die manchmal leicht, aber manchmal auch mit gut dosierter Kraft ausgeführt werden müssen. Denn ich möchte damit Teilflächen sowohl luftig und hell, als auch tiefschwarz und verdichtet bekommen. Und dann auch noch meinen persönlichen Stil hineinzaubern. Der hier in dieser Szene in Maßen freie Strich bringt Unregelmäßigkeiten und Lebendigkeit in die Zeichnung und eine künstlerische Note ins Spiel. Viel von seinem Reiz bezieht dieses Portrait aus den irrealen, spielerischen Aquarellwolken in Blauvarianten, durch welche obendrein frei gezeichnete Assoziationen schweben.

Ja, Zeichnen hat, je nach Motiv und Intention, etwas mit Kraft, Geduld, Willen und Planung zu tun. Man muss wissen, was man tut. Um damit dem Betrachter zu vermitteln, was man durch das Bild ausdrücken oder mitteilen möchte. Und um manchmal sogar selbst darüber zu staunen, was der Strich so alles vermag….

Dieses Portrait ist im Original 30 x 40 cm groß, hat ein lichtgraues Passepartout und einen grauglänzenden Metallrahmen. Es gibt dieses Porträt auch als hochwertigen Druck in der Größe 40 x 50 cm auf edlem Papier, dazu ein Passepartout und Rahmen nach Wunsch.