Ein paar meiner Zeichenpapiere

Ein paar meiner Zeichenpapiere

….. sieht eigentlich ein Portrait am besten aus? Das wollte ich schon immer wissen und teste deshalb seit Jahren immer wieder neue Papier- und Pappevarianten. Eins vorneweg: eine Antwort darauf habe ich bisher nicht gefunden, es ist meiner Meinung nach schlichtweg Geschmackssache. Dabei bin ich über allem, was ich bisher ausprobiert habe, natürlich froh, dass es so viele Dinge gibt, über die man den Zeichenstift schwingen kann. Aber egal, was ich als Zeichenuntergrund nehme – gar manches Mal löst dieser ein Wechselbad der Gefühle aus. Euphorie wechselt ab mit Frust. Applaus mit Schmährufen. Begeisterung mit Ernüchterung. Unterm Strich aber macht es Spaß, hier mal ausgetretene Pfade zu verlassen, denn schließlich habe ich außer allen Tassen noch jede Menge diesbezügliche Alternativen im Schrank: Hadernpapier, Bütten, Pergament, Pappe, Ingrespapier, Sumi, Leinen, Alfa, Holz, Tapete usw.

Hier ist jetzt mal eine ganz kleine Auswahl dieser Alternativen zu sehen: direkt vorn ein von mir sehr gern und häufig genutzter Block: Hahnemühle Fine Art Skizzenpapier 120 g. Ein hochwertiges, weißes, mittelraues und griffiges Papier, welches kontrastreiche Graphitstriche gewährleistet und auch sehr gut geeignet ist für Kohle, Rötel, Wachs- und Pastellkreiden. Dazu in praktischer DIN A4 Größe, somit überall hin einsteck- und mitnehmbar. Dahinter ein ähnliches Sketch Pad von Schleicher und Schüll, allerdings in 190g. Dies fühlt sich natürlich stabiler und fester an, aber ich kann jetzt nicht sagen, welches ich persönlich lieber nutze. Ich denke mal, das kommt einfach nur auf meine Stimmung an…..