Stevie Ray Vaughan

Stevie Ray Vaughan - Crossfire

Grelles Licht, wie beispielsweise das hier auf der Zeichnung dargestellte Sonnenlicht, setzt Licht- und Schattenbereiche mit harten Kontrasten voneinander ab. Bei Schlagschatten wie auch bei Eigenschatten, gibt es keine weichen Übergänge zwischen hell und dunkel. Ich arbeite bei meinen Zeichnungen gern mit  diesen Effekten, denn sehr oft bestimmt dies die Atmosphäre und die Stimmung des Bildes mit. Der fulminante Ausnahmemusiker Stevie Ray Vaughan, der leider schon 1990 im Alter von 36 Jahren bei einem Hubschrauberabsturz starb, steht hier an einen Pfosten gelehnt im grellen Licht der Mittagssonne. Der weiße Hut ist nur andeutungsweise in wenigen Farbabstufungen dargestellt, denn das menschliche Auge vervollständigt die nicht vorhandenen Linien ganz von selbst zu dem Objekt „Westernhut“. Die Sonne scheint direkt auf das Gesicht und bildet einen Reflex auf dem Glas der Sonnenbrille. Hierbei ist ein Kentgummiradierer das ideale Werkzeug, um bestimmte Bereiche einer Zeichnung eventuell noch nachträglich in das rechte Licht zu rücken. Sehr gut  finde ich, dass man diesen Radierer beliebig zu einer Spitze formen kann und somit  keine Schwierigkeiten hat, hiermit auch kleinere Details  zu bearbeiten. Beim Tupfen oder auch beim leichten Wischen verschmiert nichts, und die Papieroberfläche wird nicht beschädigt. Das ist perfekt für mich! Klar, dass ich dieses Teil beim Zeichnen immer griffbereit auf dem Tisch liegen habe.

Stevie Ray Vaughan`s Porträt ist eingerahmt von schnell hingekritzelten Textfragmenten, welche aus seinem groovy und doch gefühlvollen Song „Crossfire“ stammen, der auf der CD „In Step“ zu hören ist.

Für die Zeichnung suchte ich 190g dickes, mattes  Hahnemühle Zeichenpapier aus, 40 x 50 cm groß, dazu ein leicht strukturiertes, ganz helles, elfenbeinfarbenes Passepartout und  einen schmalen goldenen Rahmen.