Hier sieht man eines der liebsten Lieblingsbilder meiner kleinen Sammlung über dem Sofa.  Es ist eine Farbradierung von Walter Hermann Jonas  aus dem Jahr 1948 und ist betitelt „Paar am Hafen“.  Walter Hermann Jonas lebte von 1910 bis 1979.  Er war ein Schweizer Maler, Grafiker, Kunstkritiker und der Schöpfer der urbanistischen Vision Intrapolis. Ich habe gelesen, dass das Atelier des Herrn Jonas ein beliebter Treffpunkt von Künstlern, Wissenschaftlern und Literaten war, wie z.B. Friedrich Dürrenmatt und Max Frisch.

Die hier abgebildete Radierung „Paar am Hafen“ transportiert mit kleiner Farbskala, teils kantigen Facetten und kräftigen Konturen eine starke Ausdruckskraft und Atmosphäre.  Man meint Möwengeschrei, Kettenrasseln, fauchende Donkeys, Sirenen und Nebelhörner im Hintergrund zu hören, während das Paar in entspannter Zweisamkeit die vielleicht nur noch kurze Zeit verbringt, bevor der Seemann wieder an Bord muss.  –  Der künstlerische Nachlass von Walter Jonas wird übrigens in der Zentralbibliothek Zürich aufbewahrt.  Mehr über Walter Hermann Jonas kann man hier lesen..bitte klicken.

Da ich finde, dass das Bild „Möwen“ von Jaques Schedler nicht nur vom Thema her ganz hervorragend dazu passt, habe ich es neben dem „Paar am Hafen“ platziert.  Jacques Schedler,  ebenfalls ein Schweizer,  lebte von 1927–1989.  Er war ein begnadeter Zeichner, ein talentierter Aquarellist, ein gefragter Grafiker und ein geübter Maler.  Die hier gezeigte signierte und wunderbar aquarellierte Kaltnadelradierung aus dem Jahre 1956 gefällt mir aufgrund ihres dekorativen, expressiven Flächenstiles und ihrer perfekt ausgewogenen Komposition.  Jaques Schedler entwarf auch Wandbilder, die verschiedene öffentliche Gebäude der Ostschweiz schmücken. Ebenso finden sich etliche Glasfenster in so mancher Kirche der Region.  Weitere Infos über Jaques Schedler gibt es hier….bitte klicken.

Das letzte Bild ganz links in der oberen Reihe über dem Sofa ist noch einmal eines von Susanne Haun und ist betitelt „Rote Blüte“.  Susanne habe ich hier schon einmal mit dem Bild „Taube“ vorgestellt.  Der Kontrast und das Wechselspiel zwischen mit Pinsel und Feder aufgetragener Tusche ist eines ihrer Bildelemente.  Ich bin jedesmal beeindruckt, wie in jeder einzelnen Linie dieser Zeichnungen ihre ganz persönliche Handschrift zum Ausdruck kommt. Susanne schreibt auf ihrer website: „Die Natur inspiriert mich und ich sehe beim Betrachten sofort die Linien und Flächen. Da ich vor 20 Jahren die chinesische Tuschemalerei erlernte, verwende ich monochrome aber nicht schwarze Tusche zum Zeichnen.“   Noch mehr Interessantes kann man hier auf ihrer website lesen….bitte klicken.

Fortsetzung folgt…

Und wer sich die ersten drei Teile meiner Sammlung anschauen möchte, der kann dann mal hier …bitte klicken.. 

„Wish You Were Here….“ – ich bin überzeugt davon, dass jeder diesen Song kennt und ihn augenblicklich mitsingen oder zumindest mitsummen kann. Natürlich haben die Herren Waters und Gilmour nicht nur diesen phantastischen Song geschrieben, sondern auch solche Stücke wie „Shine On You Crazy Diamond“, „Fat Old Sun“, “The Happiest Days Of Our Lives” oder „Alan’s Psychedelic Breakfast“.

Einige Vinyl-Longplayer der „Pink Floyd“ stehen schon seit Jahren, nein, seit Jahrzehnten in meinem Plattenregal und darum hatte ich schon seit längerem die Idee, der Band mittels Farbe und Pinsel meine ganz persönliche Dankbarkeit für viele schöne, musikalische Stunden, Tage und Konzerte zu erweisen. Zudem ich den Gig aus dem Jahre 2002 – oje…schon so lange her – in der Lanxess Arena Köln noch in allerbester Erinnerung habe. Denn das war einer dieser Tage, an denen man in aller Ruhe barfuß durch das im Licht schimmernde Gras des Rheinufers schlendern konnte, ohne dabei in ein einziges Hundehäufchen getreten zu haben. Tage, die voller zuversichtlicher Leichtigkeit und positiver Grundstimmung ein wunderbares Zutrauen in das Leben geben.

Also suchte ich für den Hintergrund dieses Bandportraits grasgrüne und sonnengelbe Aquarellfarben aus, dazu ein klein wenig Ocker und Braun, und zeichnete anschliessend mit der Tuschefeder Gräser, Wolken, Blätter, Wellen und Wolken darauf. Die Herren der Band sind ebenfalls mit Tuschefeder und Aquarellpinsel gemalt. Mir schwebte von Anfang an vor, die Jungs in ihren noch jungen Jahren, eben aus der „Wish You Were Here“-Zeit, darzustellen.  Also blätterte und las ich tagelang in alten Songbüchern, Tourbooks und Plattenhüllen, legte dazu die eine oder andere ihrer Schallplatten auf, bis ich schliesslich fündig wurde.

Ja, und nun ist das Bild fertig – es ist 40 x 50cm groß, hat ein mattweißes Passepartout und dazu einen weißen Holzrahmen. Übrigens: wenn man auf die Bilder klickt, erhält man eine Grossansicht.

Wer hat eigentlich erzählt,  Grüße per Postkarte wären unnötig, uncool, unliterarisch oder sonst irgendwie entbehrlich und besser nicht da?  Hallo?  Sind sie nihicht!

Denn ab heute werde ich Neujahrsgrüße verschicken.  Motiv ist in diesem Jahr meine Zeichnung des jungen Bob Dylan, deren Entstehungsweise ich hier (… klick…) näher beschrieben habe.  „Die Zeiten, sie ändern sich“,  so lautet der Text auf der Karte in deutsch, englisch, spanisch und kroatisch – ja, weil ich nämlich ein paar kroatische Wurzeln großväterlicherseits habe.  Und dann ist „The Times They Are A`Changing…“  sowieso seit ewigen Zeiten einer meiner Lieblingssongs, und so seltsam es ist,  so weh es manchmal tut,  so unvorhersehbar es ist,  es ist so schön,  das Leben,  nicht nur in diesen Tagen.

Übrigens, wer gern eine dieser Karten hätte und nicht in meinem Adressbuch steht, kann sich gerne bei mir melden!

„10 Blogs – 10 Wochen – 10 Fragen“  so lautet das Thema unserer Blogparade. Ich kann es fast gar nicht glauben, wie schnell die Zeit vergangen ist, denn jetzt wir sind schon bei der letzten Etappe angelangt.  Fast alle unsere Werbe-Postkarten ( zur Grossansicht bitte auf das Bild klicken) sind mittlerweile verteilt, verschickt, verschenkt oder an Wände gepinnt. Fast bin ich schon jetzt ein bisschen wehmütig…..Also, wer jetzt in dieser letzten Woche gerne das Original-Kunstwerk von Frank Koebsch,  „Kranich“ Miniatur in Aquarell auf Hahnemühle Aquarellpostkarte 10,5 x 15 cm,   gewinnen möchte, der kann sich diesmal an der Diskussion über die Frage “Sind Aquarelle Kunst?” beteiligen.   Näheres zu unserer 10-er Blogparade kann man hier in meinem Eintrag vom 12. April „Kunst umsonst“ (klick) nachlesen.  Unter allen Beteiligten an der laufenden Diskussion wird am Ende der Woche das tolle Bild von Frank ausgelost und ausserdem gibt es zusätzlich ein Überraschungspäckchen der Firma Hahnemühle  zu gewinnen.

Und hier geht es zur Frage von Frank Koebsch: “Sind Aquarelle Kunst?”

Liebe Leserinnen und Leser, die neunte und somit die vorletzte Blogparadenwoche findet diesmal bei mir statt! Und los geht es mit meiner Frage zu unserer Aktion „10*Wochen*10 Blogs*10 Künstler*10 Werke“. Sie lautet:

Schafft Kunst Illusion?

Sollten sich Bilder zuerst dazu bekennen, Bilder zu sein, und dann zugeben, dass jedes Bild eine Täuschung ist, eine Illusion, nichts anderes als ein bemaltes Objekt?Ein Gemälde stellt etwas Wirkliches dar, aufgrund dessen der Künstler die Illusion schafft. Das heißt, dass die Idee, die ein Maler zu verwirklichen trachtet, etwas Rea­les besitzt, die Wirkung, die hieraus resultiert, sich jedoch nicht mehr mit der Realität deckt. Also schafft der Künstler mit Hilfe der Wirklichkeit ein illusionäres Spiel um seiende und scheinende Existenz. Oder?

Mondrian sagte: „Kunst steht über jeder Realität. Sie hat keine unmittelbare Beziehung zur Wirklichkeit. Daher darf sie auch nicht an der Erfahrungswirklichkeit gemessen oder gar dieser nachgeordnet werden.“ – Frida Kahlo sagte: „Ich habe niemals Träume gemalt. Was ich dargestellt habe, war meine Wirklichkeit.“

Wie denkt Ihr darüber? Schafft die Kunst Wirklichkeit oder Illusion? Also, ich muss schon sagen – ich bin sehr gespannt auf die Diskussion und freue mich darauf. Am Sonntag verlose ich dann das obige Originalbild „Jimi Hendrix – Hush“ ( wasservermalte Pastellstifte, Graphit und Tinte auf Bütten von Hahnemühle 30 x 21 cm, Größe der Zeichnung ca. 15 x 15 cm) und zusätzlich noch ein Überraschungspaket der Firma Hahnemühle unter den Diskussionsteilnehmern. Jeder, der hier einen Kommentar zur obigen Frage schreibt, nimmt automatisch an der Verlosung teil. So, und nun hoffe ich natürlich noch, dass es interessant für uns alle wird und wünsche viel Glück!

P.S. Wer noch einmal nachlesen möchte, was es mit unserer 10-er Blogparade auf sich hat, der kann dann mal meinen Artikel vom 12. April „Kunst umsonst“ (klick) nachlesen.

Vielleicht habt ihr auch Lust, die vergangenen Diskussionen nachzulesen:

Andreas Mattern
Ist es in der Kunst notwendig, seriell zu arbeiten
Julia Tepasse
Ist es in der Kunst wichtig, konzeptionell zu arbeiten?
Oliver Kohls
Braucht Kunst eine handwerkliche Grundlage?
Conny Niehoff
Sollte Kunst bezahlbar sein ?
Susanne Haun
„Wer oder was ist ein Künstler und warum?“
Anna Schüler
Ist Malerei ein Auslaufmodell?
Frank Hess
Darf Kunst auch einfach nur schön sein?
Helen Königs
Welche Bedeutung haben Vorlagen für die Entstehung eines eigenständigen Bildes?“ 

Ja, liebe Leser, jetzt sind wir schon bei der 8. Etappe unserer Blogparade „10 Blogs – 10 Wochen – 10 Fragen“ angelangt ! Wer jetzt in dieser Woche gerne das Original-Kunstwerk von Helen Königs, „Strandhaus 6″, Acryl auf Pizzakarton; genäht auf  Passepartout, 15 x 15 cm, aus dem Jahre 2011  gewinnen möchte, der kann sich diesmal an der Diskussion über die Frage ”Welche Bedeutung haben Vorlagen für ein eigenständiges Bild?” beteiligen.   Näheres zu unserer 10-er Blogparade kann man hier in meinem Eintrag vom 12. April „Kunst umsonst“ (klick) nachlesen.  Unter allen Beteiligten an der laufenden Diskussion wird am Ende der Woche das tolle Bild von Helen ausgelost und ausserdem gibt es zusätzlich ein Überraschungspäckchen der Firma Hahnemühle  zu gewinnen.

Und hier geht es zur Frage von Helen König: ”Welche Bedeutung haben Vorlagen für ein eigenständiges Bild?”

Liebe Leser, die 7. Etappe unserer Blogparade “10 Blogs – 10 Wochen – 10 Fragen” läuft! Wer in dieser Woche gerne das Original-Kunstwerk von Frank Hess „Tulpenvase”, eine Zeichnung in der Grösse 30 x 20 cm, Tusche auf Bütten,  gewinnen möchte, der kann sich diesmal an der Diskussion über die Frage „Darf Kunst auch einfach nur schön sein oder benötigt sie einen Bezug oder Kontext?“ beteiligen.   Näheres zu unserer 10-er Blogparade kann man hier in meinem Eintrag vom 12. April „Kunst umsonst“ (klick) nachlesen.  Unter allen Beteiligten an der laufenden Diskussion wird am Ende der Woche das tolle Bild von Frank ausgelost und ausserdem gibt es zusätzlich ein Überraschungspäckchen der Firma Hahnemühle  zu gewinnen.

Und hier geht es zur Frage von Frank Hess: „Darf Kunst auch einfach nur schön sein oder benötigt sie einen Bezug oder Kontext?“

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