Ich laufe die Straße hinunter. Den Rücken zur untergehenden Sonne gedreht. Rumtata, da tanzen sie wieder, die ungarischen Kostümmädchen. Die geflochtenen Zöpfe wirbeln den roten Kleidern gleich durch die Lüfte. Ungarn? Wie gut. Wie gut, dass deine großen Musiker das hier nicht hören müssen, wie gut, dass deine großen Dichter das hier nicht sehen müssen. Ein Kind schreit nach seiner Mutter und kriegt im nächsten Moment eine gelangt. Breitgrinsende Kerle hängen an Bierbuden, Hunde werden getragen und ein Radfahrer schlängelt sich durch die Massen. Unauffällig weiche ich den Resten dieser großen Feierei aus und dann höre ich plötzlich diesen bestimmten Song, erfasse diese bestimmte Melodie und augenblicklich wird mir klar, dass der Moment alles ist, was man hat. Und ich höre den Wind nicht mehr, weil die Mundharmonika so laut ist. Und ich höre die Autos nicht mehr, weil dieser Mann dort, der mit der Zahnlücke, singt. Seine Gitarre umarmt. Und ich höre meine Schritte nicht mehr, nur noch das Herz. Und die Haare wehen mir verquer und verstrubbelt über mein noch rotes Gesicht und die Umhängetasche sitzt schief und ich bleibe stehen und höre zu. Höre zu. Höre…
Nie ist man nah genug dran. Und nie ist man weit genug weg.
14. Januar 2012
Goin`By Feel …
Posted by wholelottarosie under Artwork / Portraits, Moleskine | Tags: Bleistift, Blues-Musik, Buntstift, Gedanken, Gitarre, Graphitstift, Kunst-Blog, Moleskine, Painting, Porträt, Skizzen, Skizzenbuch, Zeichnung |[60] Comments

14. Januar 2012 at 10:31 am
Ein Gänsehaut-Text, meine Liebe! Bravo! Großartig!
♥lichst!
15. Januar 2012 at 5:04 pm
Danke schön, liebe Margot! Gänsehaut – die hatte ich, als ich unvermittelt diesen besonderen Song hörte, der gleich bei mir ein ganzes Kopfkino in Gang setzte.
14. Januar 2012 at 10:58 am
Wieder wunderbar erzählt und ganz nah… ähnliches habe ich auf Hamburgs Straßen erlebt, aber nicht so gekonnt erzählt:
Loreley
Es sah nach Regen aus, und das tat es dann auch heftig auf der Autobahn bis Hamburg.
Auf dem Rathausmarkt fand eine „Ossi-Zelt-Touristik-Werbewoche“ statt, was der Anlass für uns war, hierher zu fahren.
Viele Prospekte, zwei Gläser Sanddorngellee, eine Buddel Sanddornwein aus Ludwigslust tragen sich schwer in einem Leinenbeutel aus Brandenburg. Wir haben das Gefühl. die lieben Ossis müssen die Präsentation ihrer Erzeugnisse noch üben und versuchen deshalb eine Rathausführung zu erhaschen. War wohl nix! „Heute keine Führungen!“. Basta!
Die Sonne kam wieder durch und bei Ingrid der „Miniaturpuppenstuben”-Trieb.
Erster Anlauf in den Alsterarkaden, nicht ohne nostalgische Erinnerungen vor dem Bernsteinladen zu pflegen. Und mit neidvollen Blicken auf Pyrite aus Lägerndorf im Mineralogischen Zentrum zu gucken. Der Spielzeugladen hier hat nicht viel zu bieten. Deshalb zielstrebig, nach kleinem Schlenker an den Alsterschiffsanleger (viel zu teuer!), gelangen wir in die „Puppenstube“ im Valentinskamp. Ein riesiges Angebot in den Schubladen, Regalen und Schaukästen dieser ehemaligen Apotheke. Doch der gusseiserne Bullerofen scheint zu groß für Omas Wohnzimmer
Zum Dammtor ist es nicht weit und das Wetter schön, wie unser Hamburg. Zeit für eine Eiswaffel und eine Bank im Botanischen Garten. Im Tropenhaus können wir unseren Brandenburgbeutel mangels eines Zweimarkstückes nicht deponieren(weshalb haben wir eigendlich keinen Rucksack mitgenommen?).
Also schleppen wir uns durch den Urwald und bewundern Wasserschildkröten, Bananenstauden, Kaokaobohnen und Riesenfarne. Wir versprechen uns, wenns blüht, hier noch einmal her zu fahren.
Der Rückweg führt uns durch die Colonaden mit ihrem Südländischen Flair, obligatem Fischessen und der herzerweichend weinenden Paula. Und auf dem Weg liegt dann auch noch das Hanseviertel und selbstverständlich der Puppenladen Nr. 3. Die letzte Station in Sachen Miniaturpuppenpassion, bietet sich für Ingrid bei Sportkarstadt am Anfang der Mönkebergstraße.
Also wird HJR (der einem ja die Ruhe nimmt) zwischen Peek+Cloppenburg und dieser “letzten Gelegenheit” auf einer Bank geparkt.
Das Gleiche geschieht mit einer Japanerin. Sie ist zierlich, wie auch ihr Mann und der etwa 10jährige Sohn. Die beiden “Männer” wollen, anscheinend ohne Mama, noch einmal wg. Pokémon, Diddelmaus oder Pommes-weiß-rot in das Kaufhausgewimmel.
Mama hat also Zeit in aller Ruhe ihre Plastiktüte zu inspizieren.. Ein Teil nach dem anderen wird herausgezogen, beäugt, hin und her gewendet und wieder eingetütet. Sie scheint sehr zufrieden mit den Einkäufen. Auch meine Neugier ist befriedigt, so dass ich mich wieder den Tauben zwischen meinen Füßen widmen kann, es gibt viel zu picken. Sie nicken mit den Köpfen unablässig und wie es mir scheint, im Takt zu einer, mit hoher Stimme gesummten Melodie.
Ich mag mich nicht zu meiner Japanerin herum drehen, denn von ihr kam diese “Musike”. In der spiegelnden Schaufensterscheibe sehe ich, dass sie in einem Notenheft blättert. Und nun wende ich mich doch zu ihr, um zu erkennen, sie ist dabei, die Noten zur “Loreley”, (ich weiß nicht, was soll es bedeuten…) zu entziffern. Summt ganz hoch und fast richtig die Melodie… nächste Seite: Ein Jäger aus Kurpfalz, dann: Guten Abend, gute Nacht… der Mond ist aufgegangen… so selbstversunken, so anrührend… mir stellen sich die Härchen auf den nackten Unterarmen auf.
Gern hätte ich ihr bei einigen Liedern geholfen, doch kann ich Japanisch? Oder Koreanisch?
Drum lass ich es, aber schön war’s, wie auch dieser Sommertag in unserem Hamburg.
Heute mal wintersonnige Grüße von der Elbe, der olle Hannsel
15. Januar 2012 at 5:18 pm
Das ist aber eine interessante Geschichte! Ja, ich habe schon des öfteren gehört, dass in Japan unsere deutschen Komponisten und deren Musik sehr hoch geschätzt wird. Ich denke mal, die Dame hätte sich sehr gefreut, wenn du ihr bei dem einen oder anderen Lied etwas musikalische Unterstützung gegeben hättest…
14. Januar 2012 at 11:46 am
Rosie! Heiliges Blech, der Text ist phantastisch. Der wirbelt einen regelrecht herum und macht schwindelig…So was!….Stilistisch durchaus eigenwillig und packend. Toll !!!
15. Januar 2012 at 5:36 pm
Oh…1000-Dank, lieber Andreas. Ja, manchmal gibt es solche Momente – die packen einen aus dem Nichts und berühren das Innerste der Seele. Ein bestimmter Song, ein Geruch, drei geklimperte Akkorde aus einem offenen Fenster oder ein Schneeglöckchen neben einer dreckigen Mülltonne – solche Augenblicke setzen sogleich ein ganzes Kopfkino in Gang und fassen an das Herz.
14. Januar 2012 at 3:32 pm
Ein toller zu Herzen gehender Moment!
15. Januar 2012 at 5:44 pm
Danke schön für dein Lob! Solche Momente passieren zumeist dann, wenn man gar nicht damit rechnet.
14. Januar 2012 at 6:34 pm
Liebe Rosi,
ganz toller Text, einfühlsam, sagt alles. Es ist möglich sich hineinzudenken! Was nicht immer geht. Nachvollziehbar! Irgendwann selbst erlebt, so ähnlich, nicht genauso!
Schönes, Berührendes aus deinem Skizzenbuch!
Liebe Grüße, Brigitte
15. Januar 2012 at 6:56 pm
Liebe Brigitte, ja, solche Momente sind unvergesslich, haben sie doch eine Tür zum eigenen Inneren aufgestoßen. Es gibt ein wunderbares Zitat von Victor Hugo, dass ich dir hier einmal schreiben möchte:
„Die Musik drückt das aus, was nicht gesagt werden kann und worüber zu schweigen unmöglich ist.“
Liebe Grüße für dich
17. Januar 2012 at 7:08 pm
Danke dir!
14. Januar 2012 at 7:22 pm
diesen text liebe ich. dass man nicht mehr hat als den moment. wie wahr. und der letzte satz. ganz toll.
15. Januar 2012 at 7:09 pm
Dankeschön, liebe Christina! Sag, kennst du den Film “Absolute Giganten”? Dort sagt der Hauptdarsteller an einer Stelle so ungefähr: “Bei allem, was du machst, müsste Musik dabei sein. Und an der Stelle, wo es am allerschönsten ist, müsste die Platte springen – und du hörst immer nur diesen einen Moment.”
Aber jeder Moment ist unwiederholbar.
16. Januar 2012 at 11:37 am
nein, den film kenne ich leider nicht. was its denn das für ein film?
das klingt toll. ja, wirklich. ich bin sowieso ein verfechter der theorie, dass jedes leben (oder naja, zumindest meines ^.^) einen soundtrack hat. das problem ist nur, dass man den nicht festhalten kann, dass der irgendwo im verborgenen liegt.
wenn momente wiederholbar wären wäre das wunderschön. aber gefährlich. für mich, zumindest…
16. Januar 2012 at 9:50 pm
Oh ja, da sagst du was. Da kann ich dir nur zustimmen. Ich habe so einige, ganz bestimmte Momente im Leben, die würde ich auf Repeat setzen. Aber wahrscheinlich ist es auch die Einmaligkeit und Intensität des besonderen Momentes, der ihn so unglaublich wertvoll macht.
Schau mal, hier gibt es übrigens etwas über den Film “Absolute Giganten” zu lesen:
http://www.filmszene.de/filme/absolute-giganten
14. Januar 2012 at 7:36 pm
Bravo! Bin schwer beeindruckt und ein bißchen sprachlos … Dein bester Text bisher!
16. Januar 2012 at 7:51 pm
Liebe Lena, das Kompliment gebe ich dir sofort zurück! Du weisst, dass ich von deinem musikalischen Können schwer beeindruckt und oft genug ein bißchen sprachlos bin…
14. Januar 2012 at 8:01 pm
Wunderbarer Text! Verdammt gut geschrieben … nur ein Moment vielleicht, aber der sitzt!
16. Januar 2012 at 7:53 pm
Danke sehr! Ja, es war ein besonderer Moment, der mich wie aus dem Nichts packte und nicht mehr losließ.
14. Januar 2012 at 8:39 pm
Liebe Rosie, das ist ja so großartig beschrieben, als wäre ich da hergegangen. Du weißt, auch ich bleibe stehen, wenn ich gute Musik höre.
Es ist wahr, die anderen Geräusche werden ganz leise, nur die Musk ist dann da, einfach da. Und sie beglückt.
16. Januar 2012 at 8:09 pm
Genau, liebe Babs, das kannst du bestimmt nachvollziehen. Manchmal ist Straßenmusik zwar eher durchschnittlich und wenig inspirierend, aber so manches andere Mal schlichtweg großartig. Ich erinnere mich an einen Gitarristen mit Rasta-Zöpfen, dem ich so lange begeistert zuhörte, dass er mir, als er seine Sachen zusammenpackte, seine CD schenken wollte.
16. Januar 2012 at 10:02 pm
Na, das ist ja erstaunlich.
Wann bleibt auch mal jemand wirklich länger stehen? Das ist wohl wahr.
Aber das haben wir auch schon so manches Mal getan.
Musik kann etwas wundervolles sein.
15. Januar 2012 at 10:45 am
Wunderschön, liebe Rosie!
Der Moment, genau.
Danke
16. Januar 2012 at 8:15 pm
Liebe Eva, ja der Moment, genau der ist es, den es wahrzunehmen und zu leben gilt. Ich danke dir auch sehr für deine wunderschöne Karte und deine lieben Wünsche! Das war eine schöne Überraschung….
15. Januar 2012 at 6:18 pm
Du schreibst so schön, liebe Rosie. So schön wie du zeichnest.
Jedes Wort in deiner Geschichte ist so richtig, fühlt sich so richtig an. So richtig gut. Und lieben, ja, lieben tu ich die beiden letzten Sätze. Sie sollten ein Teil jeder Zitatensammlung sein/werden.
Und die Zeichnung? Keiner, dem ich sie zeigte, glaubte mir, dass es sich um eine Zeichnung und nicht um ein Foto handelt. Großartig.
Liebe Grüße
Elke,
die sich vorgestern riesig über deine Post gefreut hat und die sich ganz ganz herzlich bedankt. Ich melde mich noch per Mail.
Danke, Rosie !
16. Januar 2012 at 10:24 pm
Liebe Elke, ja, Worte assoziieren Bilder und Bilder assoziieren Worte.
Bei meinem Skizzenbuch geht es mir darum, die Welt um mich herum zu erfassen, so wie ich sie sehe und sie darzustellen, nämlich mit kleinen Zeichnungen mit oder ohne Geschichte, als Abbild oder als Assoziation, hektisch hin gekritzelt oder ruhig zu Papier gebracht, schön oder experimentell.
Danke schön für deine lieben Worte!
15. Januar 2012 at 9:18 pm
Du turtelst in Lebensräumen wunderbar hochsensibel, alle Antennen ausgefahren, Deine Umgebung sehend, wie kaum ein anderer Mensch…
Gruß von Sonja
P.S. Kanntest Du in Schmallenb. den Konditor, sehr schräg, am Marktplatz, der viele Worte und Sahnestückchen verschenkte?
17. Januar 2012 at 12:02 pm
Oh….nein, den Sahnestückchen verschenkenden, mit Worten jonglierenden Konditor kenne ich bisher nicht. Aber ganz sicher werde ich bei meinem nächsten Besuch in S. nach demselben Ausschau halten….auf jeden Fall!
15. Januar 2012 at 9:19 pm
Liebe Rosie, sehr schön beschrieben. Solch einen Moment hatte ich erst vor ein paar Tagen als ich ein paar Songs von Woods of Ypres hörte. Der Sänger hat eine Gänsehautstimme (und ist leider kurz vor Weihnachten tödlich verunglückt).
Schönen Sonntagabend.
17. Januar 2012 at 4:01 pm
Lieber Ralf, jetzt habe ich mir natürlich gleich “Finality” von dem leider so früh verstorbenen David Gold bei der Tube angeschaut und zugehört. Ja, “There is no destination – There is only the journey”. Danke, dass du dies hier gepostet hast!
16. Januar 2012 at 11:50 am
Ein zauberhaft poetischer Text, leicht wie eine Feder, aber doch tief gehend. Er berührt einen wahrscheinlich auch deshalb, weil jeder schon mal solch einen Moment erlebt hat, wo die Musik einen ganz gefangen nimmt.
Und die Zeichnung des Mannes ist sehr gelungen; man meint zu sehen, wie er die Umwelt um sich herum vergesen hat und leidenschaftlich Musik erklingen lässt.
17. Januar 2012 at 7:15 pm
Danke schön, liebe April. Ja, du hast recht, Musik kann eine unglaubliche und allumfassende Wirkung auf den Menschen haben. Musik und Emotionen – ich finde das faszinierend. Vor einiger Zeit habe ich einmal ein Buch darüber gelesen, es hieß: “Musik im Kopf” und es war höchst interessant, unterhaltsam und detailliert.
16. Januar 2012 at 6:08 pm
Dein Erzaehlstil und die Szkizze dazu ist mal wieder vom Feinsten. Die Welt fuer einen Moment vergessen……
saludos Ruediger
17. Januar 2012 at 8:11 pm
Ja, lieber Rüdiger, die Welt um sich herum vergessen…es ist faszinierend, was Musik bewirken kann. Manche Songs berühren mich auch nach Jahren oder Jahrzehnten noch zutiefst. Ich könnte dann sitzen und gucken und die Luft anhalten. Die ganze Zeit.
16. Januar 2012 at 6:28 pm
Dein Text berührt mich auch sehr und die Zeichnung ist sehr lebendig. Ich konnte mir diesen Moment ganz deutlich vorstellen und miterleben. Liebe Grüsse von Helen
17. Januar 2012 at 8:21 pm
Liebe Helen, solche Momente sind wie ein unerwartetes Geschenk. Überraschend, überrumpelnd und sprachlos machend. Und die Dankbarkeit dafür, die spürt man noch lange im Herzen.
16. Januar 2012 at 7:31 pm
Ich bin immer wieder von deiner Fähigkeit begeistert, wie du mit deinen Worten deinen Zeichnungen Leben einhauchst und es verstehst, deinen Leser mitzunehmen!
Danke und viele liebe Grüße von der Emily
18. Januar 2012 at 5:14 pm
Bilder und Worte, liebe Emily, dass ist für mich immer so eine Art Zweierpack: eines ergänzt das andere. Ich versuche immer, wachsam die Welt zu durchstreifen, um in Kontakt zu bleiben mit den Sinnen, die sehen, beobachten und wahrnehmen. Das können Straßenschilder, Straßenecken, Hydranten oder Zeitungsverkäufer sein, egal. Oder wie hier ein Straßenmusiker. Danke schön für dein Lob!
16. Januar 2012 at 9:14 pm
Ja, der Augenblick ist so unglaublich wertvoll und wir sollten ihn nie verstreichen lassen – niemals – am besten geniessen, es kann sein, dass er niemals mehr wieder kommt, nie …..
Grüße von Susanne
18. Januar 2012 at 5:23 pm
Ja, da hast du recht, liebe Susanne. Wenn man es schafft, solch einen intensiven und emotionalen Moment einzufangen, dieses Gefühl, den Geruch oder den Anblick, so wird man sich immer wieder daran erinnern. Auch wenn er niemals so wiederkommen wird….
17. Januar 2012 at 2:21 am
Und ich hörte beim Lesen “The answer, my friend, is blowin’ in the wind…” und sah Bob Dylan vor mir!
Wunderbar, Rosie!
GLG
18. Januar 2012 at 5:46 pm
Danke schön, liebe Vallartina! Als ich deinen Kommentar las, hatte ich sofort die Melodie von “Blowin`in the Wind” im Ohr. Der Musiker, den ich beschrieb, hatte eine zu Herzen gehende, eigene Version von “Hurt” vorgetragen.
17. Januar 2012 at 9:01 am
“…und augenblicklich wird mir klar, dass der Moment alles ist, was man hat” – Liebe Rosie, eine ganz ganz dicke Umarmung für diesen Satz! So ist es!
Liebe Grüße,
Sybille
18. Januar 2012 at 7:05 pm
Eine dicke Umarmung zurück, liebe Sybille! Ja, wir sollten jeden Moment ernst nehmen. Die Bestandteile und Einzelteile unseres Lebens sind immer da, aber ich denke, es reicht nicht, sie lediglich zu notieren oder zu zeichnen, Man sollte Wärme und Energie des Herzens hinzufügen. So wie du es auch bei deinen faszinierenden Bildern tust….
17. Januar 2012 at 4:04 pm
Text und Zeichnung bilden eine wunderbare Einheit, liebe Rosie.
Sehr berührend geschrieben, wunderbar, ich war gleich drin.
Herzliche Grüße,
Martina
18. Januar 2012 at 7:38 pm
Darüber freue ich mich, liebe Martina. Ja, manchmal ist der Text zuerst da, ein anderes Mal die Zeichnung. Und erst zusammen sind sie das, was ich fühle und sehe. Meine Originaltexte schreibe ich alle mit der Hand. Das erlaubt mir mehr Flexibilität: ich kann in Zügen schreiben, in Cafes, auf Treppenstufen oder in leeren Seminarräumen.
17. Januar 2012 at 6:57 pm
Ja, da hast du einen Augenblick exquisit in Worte gefasst. Wunderschöm und tief berührend. Alles Liebe Karin
18. Januar 2012 at 7:53 pm
Liebe Karin, danke schön für deine lieben Worte! Weisst du, ich habe da einen Satz von Jack kerouac verinnerlicht, der da lautet: “Sei allem ergeben. Öffne dich. Lauschend.” Und wenn man dann einfangen kann, wie es ist, dann ist es genau das.
17. Januar 2012 at 11:15 pm
Dein Skizzenbuch ist schlicht und einfach einzigartig <3
18. Januar 2012 at 7:54 pm
Danke, liebe Kim! Es ist schön und es freut mich, dass du in meinem Skizzenbuch mitliest.
18. Januar 2012 at 11:37 pm
Diesen Beitrag habe ich nicht bekommen, wie so viele Blogs, da ist irgendwo der Wurm drin und ich habe deinen Blog doch aboniiert, versteh ich nicht.
Grüßlis ♥ Marianne
19. Januar 2012 at 5:48 pm
Liebe Marianne, wie schön, dass du auch ohne Benachrichtigung von WP wieder in mein Skizzenbuch geschaut hast. Ja, da scheint wohl bei WP etwas schief gelaufen zu sein…..
19. Januar 2012 at 3:16 pm
hallo rosie,
du kannst das ausdrücken – auch ohne musik – was viele denken und fühlen, aber nicht in worte fassen können, toll!
liebe grüße aus dem sommer
19. Januar 2012 at 6:05 pm
Hier in “Good Old Germany” ist der Sommer noch weit entfernt, liebe Antje. Leider macht der Winter in diesem Jahr seinem Namen keine Ehre, denn wir haben bisher noch keinen nennenswerten Schnee gehabt. Ich sende dir liebe Grüße über 11.000 km hinweg!
21. Januar 2012 at 10:59 am
Das hast du sehr schön beschrieben.
22. Januar 2012 at 10:14 pm
vielen Dank, lieber Wortmann, für deine netten Worte!
21. Januar 2012 at 11:51 pm
Wirklich ganz toll geschrieben und im Skizzenbuch/Notizbuch visualisiert. Großes Kompliment.
22. Januar 2012 at 10:33 pm
Es freut mich, dass dir mein Skizzenbuch gefällt, liebe Erinnye. Danke schön für dein Lob!
23. Januar 2012 at 8:09 am
Ich schließe mich an.
Kompliment!
Liebe Grüße und eine schöne Woche!
Heike
24. Januar 2012 at 10:53 am
Das wünsche ich dir auch, liebe Heike! Und danke schön für dein Lob!