Klar, könnte man auch anders machen. Seine Geschichten und Erlebnisse anders erzählen. Aber für mich ist ein Skizzenbuch ( zur Großansicht bitte auf die Bilder klicken) eine gute Möglichkeit, die äußeren Bilder meiner Umgebung zu erfassen und dann im Dialog damit meine inneren Bilder auszudrücken. Egal ob schön oder nicht. Dabei sehe ich nicht die fertige Skizze als das Wichtigste an, sondern eher den gesamten Gestaltungsprozess, der dazu gehört, um „sich ein Bild zu machen“. Von einer Situation, einem Gedanken oder einer Geschichte. Deswegen findet man in meinen Notizbüchern auch immer wieder Beschreibungen, Gespräche, Sätze und Informationen, die für mich die dargestellte Situation “rund“ machen. Manchmal. Denn das ist es doch, alles ist Geschichten erzählen. Auch in meinen Notizbüchern und in meinen Portraits.  Das kann ein “Ach, weißt du noch, das war doch schön” sein.  Oder vielleicht aber auch ein “Ja, ich weiß, aber ich weiß es anders, das war auch schön.”